Die Flughafengesellschaft FBB betreibt den Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt (BER) mit seinen drei Terminals. Berlin ist der drittgrößte Flughafenstandort in Deutschland; gemessen an den ankommenden und abfliegenden Passagieren (ohne Umsteiger) sogar der größte. Die Flughäfen Schönefeld und Tegel fertigten im Jahr 2019, vor der Coronavirus-Pandemie, rund 35,65 Millionen Passagiere ab. Für das Jahr 2020 rechnet die Flughafengesellschaft mit insgesamt rund neun Millionen Passagieren.

The airport company Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) operates Berlin Brandenburg Willy Brandt Airport (BER) with its three terminals. Berlin is the third biggest airport location in Germany and ranks first in terms of origin and destination traffic (not counting connecting passengers). In 2019, before the coronavirus pandemic, the airports in Schönefeld and Tegel handled around 35.65 million passengers. For 2020, the airport company expects a total of around nine million passengers.

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BER aktuell 11/2017

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Die Zeitung für die Nachbarn des Flughafens Berlin Brandenburg.

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→ 4 | BER aktuell → Aktuelles aus der Region November 2017 Quelle: Privat Liebe Leserin und lieber Leser, Worte auf den Weg unermüdlich springt der Zeiger auf der Uhr von einem Strich zum nächsten. Die Sekunden verrinnen und dann die Minuten, schließlich die Stunden. Ein Tag vergeht und ein neuer Tag bricht an. So wird sichtbar, was nicht zu sehen ist: die Zeit. Jedenfalls wird sie nicht auf den ersten Blick sichtbar. Die Zeit treibt nicht nur den Zeiger vorwärts, sie führt uns durch unsere Tage und sie nimmt uns alle mit auf unserem Weg des Lebens. Sie zieht und drückt, sie kriecht und rast. Als nur gefühlte Wahrnehmung treibt sie uns an und um. Seit 2000 Jahren warten wir als Christinnen und Christen auf die Wiederkehr von Jesus Christus. Wir warten darauf, dass das Reich Gottes anbricht. Und wir hoffen, dass dann die Widersprüche der Welt aufgehoben ist. Kein Mensch möchte einsam und im Streit leben. Kein Mensch möchte unter Todesgefahr leben. Und: eigentlich sollte es mit dem Reich Gottes ja alles sehr schnell gehen. Die ersten Christinnen und Christen warteten schon vor 2000 Jahren ungeduldig. Inzwischen hat sich bei uns mehr Geduld eingestellt. Es ist viel Zeit vergangen, seit dem Tod und der Auferstehung von Jesus Christus. Wir warten sehnsüchtig auf ihn und haben es uns gleichzeitig gut im Leben eingerichtet. Die Lust am Leben macht Lust auf die Ewigkeit. Und doch wissen wir nicht, wann sie anbricht. Die Hoffnung allein zählt. Die Hoffnung halten wir im Oktober und November besonders hoch. Wir befinden uns am Ende des Kirchenjahres. Wir denken daran, dass wir und die Welt nicht ewig sein werden. An Allerheiligen und Allerseelen besuchen vor allem die katholischen Christinnen und Christen die Gräber ihrer Lieben. Am Ewigkeitssonntag machen das die evangelischen. Am Grab öffnet sich der Blick auf das Wesentliche im Leben und nach dem Leben. Und die Zeit treibt uns weiter. Eine Sekunde reiht sich an die andere. Hoffnungsvoll grüßt Sie Ihr Justus Münster, Flughafenseelsorger. Flughafenregion gemeinsam voran Landtag fasst wichtigen Beschluss zur BER-Umfeldentwicklung Das Landesparlament hat einen gemeinsamen Antrag von SPD, CDU und Linke zur Flughafenumfeldentwicklung BER einstimmig verabschiedet. Dabei fordert der Landtag die Regierung auf, im Dialog mit betroffenen kommunalen Akteuren und der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) die Entwicklung der Flughafenregion zu beschleunigen. Folgende Schwerpunkte wurden identifiziert und sollen weiterentwickelt werden: • Verkehr und Mobilität • Siedlungsflächen und Freiraum • Soziale Infrastrukturen • Wirtschaft, Forschung und Entwicklung • Fachkräftesicherung Geplant ist eine Überprüfung des Anpassungsbedarfs der Verkehrsanbindung mit dem Schwerpunkt ÖPNV/SPNV. Darüber hinaus soll die Ansiedlungspolitik so ausgerichtet werden, dass der Fokus auf nachhaltige und hohe Wertschöpfung gesetzt wird. Dialogforum Airport Berlin Brandenburg Personelle Veränderung in der Geschäftsstelle Das Dialogforum ist eine entscheidende Kommunikationsplattform der Flughafengesellschaft sowie deren Gesellschafter, der Länder Berlin, Brandenburg und dem Bund, aber und vor allem der Kommunen und der Landkreise des BER-Flughafenumfeldes. Hier findet ein fairer, transparenter und intensiver Dialog zwischen den Mitgliedern im Konsensprinzip statt. Begleitet und unterstützt wurde dieser Prozess in den letzten 10 Jahren von Dorothea Lawrenz, die als sehr geschätzter zentraler Anlaufpunkt, als Ruhepol und perfekter Organisator in der Geschäftsstelle fungierte. Ob intensiver Dialog in den verschiedenen drei Arbeitsgruppen oder Fachtagungen, Dorothea Lawrenz war in allen Belangen die richtige Ansprechpartnerin und Vorbereiterin für die AG-Leiter. Die Zusammenarbeit mit den vielen unterschiedlichen Interessensgruppen war nicht immer leicht, aber stets von großem Respekt geprägt. Ende November verlässt Dorothea Lawrenz die Geschäftsstelle und geht in Altersteilzeit. „Wir möchten Frau Lawrenz auf diesem Weg sowohl im Namen der FBB als auch der Mitglieder des Dialogforums unseren Dank aussprechen und ihr für den neuen Lebensabschnitt viel Spaß, Gesundheit und Freude Als Gremium für die Vernetzung der im Flughafenumfeld tätigen Akteure wurde das Dialogforum Airport Berlin Brandenburg bestätigt und soll sowohl personell als auch finanziell aufgewertet werden. Weiterhin soll die Abstimmung der Wirtschaftsförderungsgesellschaften der Länder Berlin und Brandenburg und der FBB ausgebaut werden. Dabei wird auch eine gezielte Verstärkung des Airport Region Teams in Betracht gezogen. Der Antrag ist federführend von den Abgeordneten Dierk Homeyer (CDU) und Helmut Barthel (SPD) erarbeitet und eingebracht worden. Parteiübergreifend freute man sich über die konstruktive Zusammenarbeit. Der Chef der Staatskanzlei Thomas Kralinski will für die Umsetzung des Antrages eine schlagkräftige „Task Force“ ins Leben rufen. Ein Bericht zum Stand der Umsetzung ist für Ende 2018 zu erwarten. Dorothea Lawrenz war viele Jahre der Ansprechpartner im Dialogforum. wünschen“, so Rosemarie Meichsner/Umlandbeauftragte. „Frau Lawrenz war immer die gute Seele im Hintergrund. Ohne ihre Koordination wäre die Arbeit im Dialogforum kaum möglich gewesen. Stets schnell, zuverlässig und kompetent hat sie über viele Jahre die täglich auf sie einströmenden unterschiedlichsten Angelegenheiten der Mitglieder des Dialogforums erledigt“, sagt der stellvertretende Vorsitzende, Detlef Gärtner, der ihr für den wohlverdienten Ruhestand nur das Allerbeste wünscht. Quelle: Dialogforum

→ 5 | BER aktuell → Aktuelles aus der Region November 2017 Sportliches Umland Mehrere hundert Sportvereine sind im Flughafenumland aktiv. Vom Breiten- über Freizeitsport bis hin zum Leistungssport wird eine breite Palette angeboten. Wir stellen verschiedene Vereine vor und zeigen Ihnen wie sportlich es in der Flughafenregion zugeht. Mein Arbeitsplatz in der Flughafenregion AJAX EICHWALDE 2000 e. V. Quelle: Ajax Eichwalde 2000 e. V. Quelle: Privat Eine Sparte ist das Cheerleading. Hier zu sehen: Einige der Mitglieder der Luckies Cheer & Dance Company. Mit über 750 Mitgliedern und über 50 ehrenamtlichen Trainern, Funktionären und Helfern ist der Eichwalder Verein einer der größeren Sportvereine des Landkreises Dahme-Spreewald. Mit seinem vielfältigen Sportangebot hält er Bewegungsmöglichkeiten für Jung bis Alt bereit, sowohl im Breiten- als auch im Wettkampfsport. Die Kleinsten können bereits beim Mutter- Kind- Turnen aktiv werden, aber auch Sportlerinnen und Sportler jenseits der 80 Jahre finden Möglichkeiten, sich fit zu halten. So reicht die Bandbreite an Sportangeboten von Basketball, Turnen, Gymnastik, Jazzdance, Stepaerobic, Cheerleading, Cheerdance, Volleyball, Leichtathletik, Fußball, Trampolinturnen und Badminton bis hin zu Zumba und Präventionssport. Alljährlich finden neben verschiedenen Turnieren der Ballsportarten ebenfalls der Rosenlauf, der Herbstlauf sowie der Silvesterlauf statt, die sich stets sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen großer Beliebtheit erfreuen. Bei vielen Veranstaltungen im Ort kann man auch das Maskottchen des Vereins, Eichhörnchen Eddy, antreffen, der stets gerade Kindern eine große Freude bereitet. Der Ajax Eichwalde 2000 e.V. bietet jährlich eine Stelle im Freiwilligendienst an, was besonders jungen Menschen eine gute Möglichkeit bietet, sich beruflich erst einmal zu orientieren oder sich auch sozial zu engagieren. Diesmal: Patrick Strogies, Fluglärmschutzbeauftragter. Nur einer von vielen spannenden Arbeitsplätzen in der Flughafenregion. Mein Arbeitsalltag Meist lese bzw. schreibe ich E-Mails oder telefoniere, hauptsächlich im Zusammenhang mit Fluglärmbeschwerden. Alternativ geht es aber auch um Informationen rund um den Flugbetrieb und Fluglärm. Regelmäßig nehme ich an Sitzungen mit den Umlandkommunen, Flughafenvertretern, Airlineund Behördenvertretern teil. Darüber hinaus werte ich regelmäßig die Ergebnisse der Fluglärmmessanlage aus. Mein Weg in den Beruf Ich bin Diplom-Wirtschaftsingenieur und war danach im luftfahrzeugtechnischen Bereich in der Qualitätssicherung tätig bevor ich die Position des Fluglärmschutzbeauftragten übernahm. Erfahrungen rund um das Thema Flugbetrieb und Verkehrsabwicklung sind elementar wichtig. Tätigkeiten Die Enchanted Luckies. Quelle: Ajax Eichwalde 2000 e. V. Bearbeitung, sachliche Prüfung und Beantwortung von Fluglärmbeschwerden. Teilnahme an Sitzungen und Arbeitsgruppen zur Reduktion der Fluglärmbelastung. Mitwirkung bei der Konzeption von Verfahren zur Bekämpfung des Fluglärms. Voraussetzungen Ein technisches Studium, Richtung Luft- und Raumfahrt oder vergleichbar bzw. Verkehrspilotenlizenz. Gute Kenntnisse im Bereich Flugbetrieb, Lärmphysik, Fluglärmwirkung und Luftverkehrsrecht. →→Informationen zum Verein und seinen Sportmöglichkeiten sind im Internet unter www.ajax2000.de oder bei Facebook unter https://www.facebook.com/eichwalde2000/zu finden. →→Wer sich für einen Job am Flughafen interessiert, findet alle aktuellen Stellenausschreibungen unter karriere.berlin-airport.de

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