Die FBB betreibt den Flughafen Schönefeld und über ihre Tochtergesellschaft BFG den Flughafen Tegel. Im Jahr 2017 wurden an den Flughäfen rund 33,3 Millionen Passagiere befördert. Damit ist Berlin der drittgrößte Flughafenstandort in Deutschland. Um die nötigen Kapazitäten für die Zukunft zu schaffen, entsteht derzeit der neue Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt am Standort Schönefeld.
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BER aktuell 11/2016

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Die Zeitung für die Nachbarn des Flughafens Berlin Brandenburg.

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→2 | BER aktuell → Nachbar Flughafen November 2016 Editorial Quelle: Günter Wicker / Flughafen Berlin Brandenburg GmbH Liebe Nachbarn! Wer hätte das gedacht? Als die britische easyJet 2004 zum ersten Mal in Schönefeld startete, schlummerte der Flughafen noch tief und fest im Dornröschenschlaf. Heute ist Schönefeld der am schnellsten wachsende deutsche Flughafen. In den zurückliegenden zwölf Jahren seit dem Erstflug hat easyJet einen großes Kapitel dieser Erfolgsgeschichte mitgeschrieben. Deshalb freue ich mich über die Ankündigung von easyJet-Deutschland-Chef Thomas Haagensen, im November ein elftes Flugzeug in Schönefeld zu stationieren. easyJet reagiert damit auf den Expansionskurs von Ryanair, die seit Jahresbeginn ihr Flugangebot ab Schönefeld massiv ausgeweitet hat. Für die Flughafenregion sind die Investitionen von easyJet und Ryanair gute Nachrichten. Denn neue Strecken und neue stationierte Flugzeuge bedeuten mehr Arbeitsplätze und mehr Aufträge für Zulieferer in der Region. Von Juli bis Oktober 2017 soll die Südbahn des BER erneut genutzt werden. Quelle: Günter Wicker / Flughafen Berlin Brandenburg GmbH Angesichts des Passagierwachstums herrscht am alten Flughafen Schönefeld derzeit rege Bautätigkeit, wie man von der Bundesstraße 96a gut sehen kann. Vorhandene Terminals werden umgebaut, ein zusätzlicher Terminalbereich entsteht, die Vorfahrt wird optimiert. Schließlich soll der Flughafen auch mit dem höheren Passagieraufkommen gut erreichbar sein. Ihr Dr. Karsten Mühlenfeld Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH →→Impressum Herausgeber Flughafen Berlin Brandenburg GmbH in Kooperation mit ELRO Verlagsgesellschaft mbH Eichenallee 8, 15711 Königs Wusterhausen ( (033) 75 24 25 0 / www.elro-verlag.de Chefredaktion Vesa Elbe, Ralf Kunkel, Lars Wagner ( (030) 6091-70100 V.i.S.d.P. Vesa Elbe, Ralf Kunkel, Lars Wagner Verantwortlicher Redakteur der ELRO Verlagsgesellschaft mbH Manfred Tadra ( (033764) 5059-61 m.tadra@elro-verlag.de Verantwortlich für Anzeigen Jörg Kobs ( (0175) 167 43 38 j.kobs@elro-verlag.de Redaktion Manfred Tadra, Jörg Kobs, Aleksandra Rudnik, Christian Franzke, Verena Heydenreich, Daniel Tolksdorf, Oliver Kossler, Johanna Heidrich, Ralf Wagner, Jochen Heimberg, Dr. Kai Johannsen, Sebastian Aust Auflagenzahl: 65.000 Verteilgebiet: Flughafenregion Berlin-Brandenburg Schallschutz an der Südbahn Unterlagen an über 5.000 Haushalte versendet Wie schon im Jahr 2015 wird die Flug hafengesellschaft auch bei der geplanten Südbahnnutzung ab dem Juli 2017 den dortigen Anwohnern spätestens ein halbes Jahr vorher die Möglichkeit eröffnen, Schallschutzmaßnahmen umzusetzen. Viele der dortigen Anwohner haben bereits vor der letzten Südbahnnutzung ihre Unterlagen erhalten. Da das Südbahngebiet dieses Mal aber aufgrund des gestiegenen Verkehrs am Flughafen Schönefeld größer ist, kamen zahlreiche neue Anträge hinzu. Bereits jetzt, also neun Monate vor der geplanten Südbahnnutzung, wurden mehr als 80 Prozent der rund 6.150 Schallschutzanträge von der FBB bearbeitet. Die Anwohner haben also ihre Unterlagen zur Umsetzung von Schallschutzmaßnahmen erhalten. Die FBB wird in den kommenden Wochen mit Hochdruck daran arbeiten auch an die restlichen Haushalte Anspruchsermittlungen zu versenden. So sollen die Eigentümer spätestens 6 Monate vor dem geplanten Nutzungsbeginn der Südbahn ihre Anspruchsermittlung in → →Sie haben Fragen zu Ihrer Antragsbearbeitung? Händen halten und somit Schallschutzmaßnahmen umzusetzen können. Das Gebiet der Südbahn reicht von den Ortschaften Genshagen und Jühnsdorf im Westen bis hin zur Siedlung Waltersdorf und Karolinenhof im Osten. Für die allermeisten Haushalte besteht ein Anspruch auf Tagschutz und Nachtschutz. Der Flughafengesellschaft liegen rund 6.150 Anträge aus dem Gebiet der Südbahn vor, davon sind 5.150 bearbeitet, das heißt die Eigentümer haben eine Anspruchsermittlung erhalten und können die Schallschutzmaßnahmen umsetzen lassen. Die restlichen 1.000 Anträge werden derzeit bearbeitet, allerdings ist die Bearbeitung von knapp 700 Anträgen nicht möglich, z. B. weil die Anwohner um eine spätere Bearbeitung ihres Antrags gebeten haben oder nicht zu erreichen sind. Seit dem Sommer gingen mehr als 500 Neuanträge aus dem Südbahnbereich bei der FBB ein. Diese können bearbeitet werden, sobald der FBB alle erforderlichen Unterlagen vorliegen. Dann wenden Sie sich bitte per E-Mail unter schallschutz_kontakt@berlin-airport.de oder telefonisch unter der 030/6091-73500 (Dienstag bis Donnerstag von 9 bis 16 Uhr) an das Schallschutzteam der Flughafengesellschaft.

→3 | BER aktuell → Nachbar Flughafen November 2016 Nadelöhr des Monats Abbiegen zum BER? Für Fahrer aus Grünau, Schmöckwitz und Karolinenhof kommend unmöglich. Die Flughafenregion prosperiert: Neue Arbeitsplätze entstehen, die Fluggastzahlen steigen, viele Menschen ziehen hierher, Firmen siedeln sich an. Die Flughafenregion bietet besondere Chancen, aber bringt auch einige Herausforderungen mit sich. An etlichen Ecken klemmt es derzeit noch, beispielsweise bei der Verkehrsinfrastruktur. BER aktuell widmet sich Monat für Monat den Nadelöhren in der Flughafenregion. Diesen Monat: Die Grünauer Schleife Einst Protokollstrecke nach Schönefeld Die B 96a wurde nach dem Mauerbau als Hauptzufahrts- und Protokollstrecke in das Stadtzentrum von Ostberlin gebaut. Heute sind hier rund 50.000 Fahrzeuge täglich unterwegs. Als Grünauer Schleife wird der Abschnitt der B 96a bezeichnet, an dem die vierspurige Straße „Am Seegraben“ vom Flughafen Schönefeld kommend seit 1962 nach Norden schwenkt und ins Adlergestell (Fahrrichtung Adlershof) übergeht. Ein Abbiegen Richtung Grünau, Schmöckwitz oder Karolinenhof ist nicht möglich. Gleiches gilt für Fahrzeuge, die aus diesen Stadtteilen kommend zum Flughafen wollen: Abbiegen zum BER? Fehlanzeige. Rund 15.000 Fahrzeuge quälen sich (und Anwohner) daher täglich durch die Ortslage von Bohnsdorf. Wer von Grünau/Schmöckwitz kommend zum Airport will und auf dem Adlergestell bleibt, kann alternativ an der Grünauer Schleife „vorbei fahren“ und dann mit einem U-Turn Richtung Flughafen wenden. Dies ist allerdings nur bei geringem Verkehr oder guten Nerven zu empfehlen. Straßenbegleitende Rad- und Fußwege fehlen an der B96a zwischen dem Hornbach-Baumarkt und dem Adlergestell. Künftig kommen noch deutlich mehr Menschen hinzu, die am BER arbeiten werden, dort abfliegen oder ankommen, Freunde oder Verwandte zum BER bringen oder dort abholen. An der Grünauer Schleife bedarf es einer schlichten Kreuzung mit Ampel, die es erlaubt, in alle Richtungen abzubiegen sowie Rad- und Fußwege entlang des Seegrabens. Eigentlich kein Problem … … doch in der Realität bewegt sich nichts: Bereits im Jahr 1996 gab es an den Berliner Senat die Forderung sich mit der Problematik der Grünauer Schleife zu beschäftigen, was aufgrund der Fertigstellung der A113 abgelehnt wurde. Mittlerweile sind mehr als acht Jahre seit der Eröffnung der A113 vergangen und ein Umbau der Grünauer Schleife scheint nicht absehbar. Der Berliner Abgeordnete Robert Schaddach hat den Bedarf erkannt und sagt: „Durch den Flughafen BER wird sich das Verkehrsaufkommen in Treptow-Köpenick deutlich erhöhen. Ich halte es für richtig, wenn der Senat nun Planungsmittel zur Verfügung stellt, damit wir mit dem Umbau der Grünauer Schleife beginnen können.“ Quelle: Günter Wicker/ Flughafen Berlin Brandenburg GmbH Mehr Industrie, weniger Bayern-Exporte Fortsetzung von Seite 1 → der BER-Fertigstellung.“ Gute Ausgangsbedingungen: Wirtschaftsstaatssekretär Fischer sah in der Diskussion die Flughafenregion auf gutem Weg, ebenso László Ungvári, Präsident der Technischen Hochschule Wildau. Fischer betonte, dass die Produkte und Dienstleistungen der Unternehmen international gut nachgefragt würden, wie sich nicht zuletzt auf der alle zwei Jahre stattfindenen Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung ILA zeige. Ungvari verwies darauf, dass sich mittlerweile in der Region ein tragfähiges Luftfahrt-Netzwerk entwickelt habe. Vor allem die Nähe von Wirtschaft und Wissenschaft wirke sich positiv aus. Mehr Industrie: Auf die Frage, was die wichtigste Herausforderung für die nächsten Jahre ist, hatten die Podiumsteilnehmer eine klare Antwort. Flughafenchef Mühlenfeld: „Derzeit bilden wir Jugendliche aus der Region aus, sie wandern aber zum Beispiel nach Bayern ab, weil sie dort attraktivere Jobs finden. Für mich ist klar: Wir brauchen mehr Industrie, um die Jugendlichen in der Region halten zu können.“ Edmund Ahlers, der den mittelständischen Zulieferer AneCom AeroTest GmbH leitet, sagte: „Die großen Player wie Rolls Royce und MTU brauchen um sich herum einen gesunden und vielfältigen Mittelstand. Den müssen wir weiterentwickeln.“ Einschätzungen, die Wirtschaftsstaatssekretär Fischer teilt: „Unser Standort ist attraktiv. Und wir werden ihn künftig noch intensiver vermarkten.“ Die Podiumsdiskussion knüpft an die schon traditionelle Vorlesungsreihe „Airport Campus“ an, die von der FBB seit 2008 organisiert wird. Quelle: Günter Wicker/ Flughafen Berlin Brandenburg GmbH →→Ärgern auch Sie sich über unnötige Staus oder schlechte Verkehrsverbindungen in der Flughafenregion? Dann schreiben Sie uns an folgende Emailadresse: beraktuell@berlin-airport.de. Wir nehmen Ihre Hinweise gerne auf und veröffentlichen diese nach Möglichkeit in der nächsten Ausgabe. Zudem leiten wir Ihren Hinweis ans Dialogforum Airport Berlin Brandenburg weiter. Die Arbeitsgruppe 3 des Dialogforums befasst sich mit den Infrastrukturthemen in der Flughafenregion. Derzeit ganz oben auf der Agenda: Die Verkehrsprobleme rund um Schönefeld und BER. Mehr als ein Dutzend Verkehrsengpässe hat die Arbeitsgruppe bereits identifiziert. In den nächsten Monaten sollen klare Empfehlungen für die Beseitigung der wichtigsten Nadelöhre erarbeitet werden. BER aktuell wird Sie auf dem Laufenden halten. Die Region braucht mehr Industriearbeitsplätze, war sich das Podium einig. Kurfürstendamm 130 10711 Berlin Tel.: 030/346 670 270 Friedrich-Engels-Straße 4

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