Die FBB betreibt den Flughafen Schönefeld und über ihre Tochtergesellschaft BFG den Flughafen Tegel. Im Jahr 2017 wurden an den Flughäfen rund 33,3 Millionen Passagiere befördert. Damit ist Berlin der drittgrößte Flughafenstandort in Deutschland. Um die nötigen Kapazitäten für die Zukunft zu schaffen, entsteht derzeit der neue Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt am Standort Schönefeld.
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BER aktuell 10/2016

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Die Zeitung für die Nachbarn des Flughafens Berlin Brandenburg.

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→2 | BER aktuell → Nachbar Flughafen Oktober 2016 Quelle: Günter Wicker / Flughafen Berlin Brandenburg GmbH Liebe Nachbarn! Wussten Sie eigentlich, dass rund die Hälfte der für die Flughäfen Schönefeld, Tegel und den BER benötigten Energie in effizienten Erdgas-Blockheizkraftwerken vor Ort erzeugt wird? Oder dass die Flughafengesellschaft mithilfe des Biomonitorings zeigen konnte, dass die Umwelt rund um den Flughafen Schönefeld nicht stärker belastet wird als anderswo am Berliner Stadtrand? Wir sind uns unserer Verantwortung für die Umwelt bewusst. Deshalb geben wir in unserem Umweltbericht 2015 auch gerne Auskunft zu Energie und Luftgüte, Wasser und Abfall. In Parks und Grünanlagen rund um Schönefeld, die die Flughafengesellschaft als Ausgleich für den Airportausbau angelegt hat, können Sie schon heute entspannen und sogar einige seltene Tiere beobachten. Ein zentrales Thema im Umweltbericht ist natürlich der Fluglärm. Obwohl die Zahl der Passagiere in den vergangenen 10 Jahren um 60% zugenommen hat, blieb die Zahl der Starts und Landungen in Tegel und Schönefeld beinahe konstant. Die Zahl besonders lauter Flieger ging in den vergangenen Jahren deutlich zurück. Wo Lärm zu vermeiden ist, wollen wir das tun. Den vollständigen Bericht finden Sie auf unserer Webseite www.berlin-airport.de. Alle wichtigen Informationen dazu haben wir für Sie aber auch auf den Seiten 8 und 9 zusammengefasst. Und eins kann ich Ihnen versprechen: Den Weg, den BER in Betrieb zu nehmen, werden wir weiterhin nachhaltig und im Dialog mit unseren Nachbarn gestalten. Editorial Schallschutz flexibel Das Modul Kastendoppelfenster Im Tagschutzgebiet des Flughafens Berlin Brandenburg sind für viele der dort liegenden Häuser sehr umfangreiche Schallschutzmaßnahmen notwendig. Oftmals ist dies mit starken Eingriffen in die Haussubstanz verbunden. Viele Anwohner möchten dies jedoch vermeiden und wünschen sich anstatt dessen flexiblere Möglichkeiten bei der Umsetzung von Schallschutzmaßnahmen. Die Flughafen gesellschaft hat sich daher entschlossen, den Anwohnern verschiedene Zusatz regelungen in Form von Modulen anzubieten. Die Module sollen dabei helfen, Kom plexität und Eingriffe in die Bausubstanz zu minimieren. Ein Beispiel dafür ist das Modul Kastendoppelfenster. Aufgrund des hohen Schutzniveaus kann der erforderliche Schallschutz in zahl reichen Häusern im Tagschutzgebiet nur durch den Einbau von Kastendoppelfenstern erreicht werden. Kastendoppelfenster bieten einen hervorragenden Schallschutz, sind aber aufgrund ihrer Beschaffenheit auch sehr schwer und unhandlich. Viele Anwohner lehnen die Kastendoppelfenster daher ab. In diesem Falle können sie das Modul Kastendoppelfenster wählen und sehr gute einfache Schallschutzfenster erhalten, die mindestens auf dem Niveau des Fluglärmschutzgesetzes liegen. Dabei gilt es jedoch zu beachten, dass die einfachen Schallschutzfenster ggf. nicht das hohe für den Tagschutz am BER erforderliche Niveau erreichen. → Sie möchten das Modul Kastendoppelfenster nutzen? Dann besprechen Sie die Vorgehensweise bitte direkt mit dem für Sie zuständigen Ingenieurbüro. Weitere Infos zu den verschiedenen Modulen finden Sie in der Schallschutzbroschüre der FBB, die wir in diesem Sommer an alle Anwohner versendet haben. Vorsicht, Falle! Keine Haustürgeschäfte abschließen Ihr Dr. Karsten Mühlenfeld Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH → Impressum Herausgeber Flughafen Berlin Brandenburg GmbH in Kooperation mit ELRO Verlagsgesellschaft mbH Eichenallee 8, 15711 Königs Wusterhausen ( (033) 75 24 25 0 / www.elro-verlag.de Chefredaktion Vesa Elbe, Ralf Kunkel, Lars Wagner ( (030) 6091-70100 V.i.S.d.P. Vesa Elbe, Ralf Kunkel, Lars Wagner Verantwortlicher Redakteur der ELRO Verlagsgesellschaft mbH Manfred Tadra ( (033764) 5059-61 m.tadra@elro-verlag.de Verantwortlich für Anzeigen Jörg Kobs ( (0175) 167 43 38 j.kobs@elro-verlag.de Redaktion Manfred Tadra, Jörg Kobs, Aleksandra Rudnik, Christian Franzke, Verena Heydenreich, Oliver Kossler, Hendrik Rybicki, Ralf Wagner, Jochen Heimberg, Dr. Kai Johannsen, Sebastian Aust Auflagenzahl: 65.000 Verteilgebiet: Flughafenregion Berlin-Brandenburg Die Flughafengesellschaft hat in der Vergangenheit vermehrt Hinweise auf unseriöse Angebote von Baufirmen im Flughafenumland erhalten. Die Flughafengesellschaft möchte daher allen Anwohnern raten, die Baufirma zum Einbau von Schallschutzfenstern, Dämmungen und Lüftern mit Sorgfalt auszuwählen und keine Haustürgeschäfte abzuschließen. Anwohner sollten ebenso darauf achten, dass Baufirmen keine überhöhten Preise verlangen. Richtpreise, die von unabhängigen Stellen bestätigt sind, können dem Leistungsverzeichnis, das jeder Anspruchsermittlung beiliegt, entnommen werden. Damit die Schallschutzmaßnahmen den erforderlichen Schutz → Sie suchen eine Baufirma? Dann nutzen Sie die Schallschutzliste der Auftragsberatungsstelle Brandenburg (ABSt). Die Firmen der Schallschutzliste werden von der Flughafengesellschaft geschult und kennen die Prozesse im Schallschutzprogramm BER. Die Schallschutzliste finden Sie unter www.abst-brandenburg.de. gewährleisten, ist ein exakter Einbau nach den anerkannten Regeln der Technik unbedingt notwendig. Dieser sollte daher durch eine Fachfirma erfolgen. Sie haben eine Entschädigungszahlung erhalten und möchten Schallschutzmaßnahmen umsetzen lassen? Dann nutzen Sie die kostenfreie Beratung der Flughafengesellschaft. Melden Sie sich dazu einfach beim Schallschutztelefon unter der 030 / 6091-73500 an. Ein unabhängiges Ingenieurbüro vereinbart dann einen Beratungstermin mit Ihnen. Quelle: Thomas Kierok

→3 | BER aktuell → Nachbar Flughafen Oktober 2016 Nadelöhr des Monats Die Flughafenregion prosperiert: Neue Arbeitsplätze entstehen, die Fluggastzahlen steigen, viele Menschen ziehen hierher, Firmen siedeln sich an. Keine Frage: Die Flughafenregion hat besondere Chancen durch den Flughafen, aber eben auch besondere Herausforderungen. An etlichen Ecken klemmt es derzeit noch, beispielsweise bei der Verkehrsinfrastruktur. BER aktuell widmet sich Monat für Monat dem Nadelöhr des Monats. Wir stellen Ihnen die größten Engpässe, Staufallen und Ärgernisse vor, die den steigenden Verkehr in der Region immer mehr behindern. Diesen Monat: Bahnübergang in der Friedenstraße, Eichwalde Wer in Eichwalde wohnt, kennt das Warten vor dem Bahnübergang in der Friedenstraße. Fünf Minuten, zehn Minuten, selbst eine Viertelstunde Wartezeit sind keine Seltenheit. Was sich wie eine Szene aus einem schlechten Film anhört, ist tägliche Realität. Nicht nur die Eichwalder stehen am Bahnübergang im Stau. Immer mehr Pendler, die sich in der Region ansiedeln, reihen sich Tag für Tag in die Schlange ein. Klar ist schon heute: Wenn der BER eröffnet, werden die Warteschlangen noch länger. Durch noch mehr Verkehr auf Straße und Schiene. Eichwaldes Bürgermeister Bernd Speer betont im Gespräch, dass eine Lösung für die Staufalle her muss. „Das ist allein schon eine Frage der Sicherheit. Es gab schon zwei Unfälle mit Todesfolge an der Schranke“, sagt Speer und verweist zudem auf ein weiteres Problem: Die langen Schließzeiten an der Schranke sind ein echtes Problem für Krankenwagen-, Polizei- und Feuerwehreinsätze. Erweiterung der Anspruchsgebiete Viele Anträge aus neuen Schallschutzgebieten Im Rahmen der Schallschutztage hatte die Flughafengesellschaft Ende Juni die Schallschutzgebiete um rund 500 Haushalte in Dahlewitz, Kiekebusch, Rotberg und Jühnsdorf erweitert. Seitdem sind bereits 180 Anträge auf Schallschutzmaßnahmen bei der FBB eingegangen. Sobald alle notwendigen Unterlagen vorliegen, können diese Anträge bearbeitet werden. Quelle: B. Fritz / Gemeindeverwaltung Eichwalde. Mehrere Lösungen sind derzeit im Gespräch: eine Modernisierung des Bahnübergangs, eine Tunnel- und eine Brückenvariante. Bernd Speer: „Eine Brücke halte ich für die realis tische und fachlich beste Lösung. Beim Tunnel würde der Lärmpegel steigen und die Bewirtschaftungskosten würden höher ausfallen. Für mich ist es keine Option alles beim Alten zu belassen und nur den Bahnübergang zu erneuern. Abwarten nützt nichts. Wir müssen bei dem Thema jetzt vorankommen.“ Die Eichwalder haben sich vor kurzem in einer Umfrage der Märkischen Allgemeinen übrigens für die Tunnellösung ausgesprochen. 67 Prozent plädieren für die Unterführung, 17 Prozent für die Modernisierung des bisherigen Übergangs und nur 11 Prozent für eine Brückenlösung. Am 11. Oktober steht der Bahnübergang auf der Agenda der Gemeindevertretung. Eine große Rolle werden dann die Kosten spielen. → Ärgern auch Sie sich über unnötige Staus oder schlechte Verkehrsverbindungen in der Flug hafenregion? Dann schreiben Sie uns an folgende Emailadresse: beraktuell@berlin-airport.de. Wir nehmen Ihre Hinweise gerne auf und veröffentlichen diese nach Möglichkeit in der nächsten Ausgabe. Zudem leiten wir Ihren Hinweis ans Dialogforum Airport Berlin Brandenburg weiter. Die Arbeitsgruppe 3 des Dialogforums befasst sich mit den Infrastrukturthemen in der Flughafenregion. Derzeit ganz oben auf der Agenda: Die Verkehrsprobleme rund um Schönefeld und BER. Mehr als ein Dutzend Verkehrsengpässe hat die Arbeitsgruppe bereits identifiziert. In den nächsten Monaten sollen klare Empfehlungen für die Beseitigung der wichtigsten Nadelöhre erarbeitet werden. BER aktuell wird Sie auf dem Laufenden halten. Die Flughafengesellschaft möchte allen Anwohnern, die noch keinen Antrag gestellt haben, raten, dies nun zu tun. So können auch für diese Haushalte die Voraussetzungen geschaffen werden, rechtzeitig vor der Inbetriebnahme des BER Schallschutz umzusetzen. Unser Ytong – Massivdach: Das beste Dach gegen Fluglärm für Ihr Traumhaus Anzeige Wenn draußen großer Lärm herrscht oder ein Flugzeug über Ihr Haus donnert – Sie wollen davon so wenig wie möglich hören. Unsere Massivdachkonstruktion bietet aufgrund der kompakten Bauweise einen hervorragenden Schallschutz und damit eine wichtige Voraussetzung für ein ruhiges Wohnen und Schlafen unter dem Dach. Schalldämmender Dachaufbau – gerne auch in Ihrem Haus! Wollen Sie nicht ein optimales Wohnklima unter dem Dach haben? Dauerhaft winddicht soll es sein, die Wärme innen halten und die Kälte draußen! Auch im Sommer soll im ganzen Haus ein ausgegglichenes Raumklima herrschen. Es sollte nicht brennen – wer will das schon! Und das Schöne ist – Sie sehen es unseren Häusern mit Massivdach äußerlich nicht an, welches Kraftpaket unter den Dachziegeln steckt. Die Qualität eines Massivdaches spürt man jeden Tag. Ob Sie in Schönefeld, Waltersdorf, Waßmannsdorf, Berlin-Müggelheim, Berlin- Bohnsdorf, Schmöckwitz, Mahlow-Blankenfelde, Dahlewitz, Rotberg, Schulzendorf, Eichwalde, Königs Wusterhausen, Wildau oder Zeuthen bauen wollen – gerne zeigen wir Ihnen unsere Möglichkeiten zum Ytong – Massivdach in unserem Büro in Rangsdorf auf. Schauen Sie sich auf unserer Informationsseite um und lassen sich vom Ytong – Massivdach begeistern. G.O.S. Hausssysteme GmbH Regionalgeschäſtsstelle Rosenaue 10 15824 Rangsdorf Tel: (033708) 44 16 65 a.grametzki@gos-haussysteme.de www.ytong-traumhaus.de Hauptgeschäſtstelle Fürstenwalder Str. 26 15234 Frankfurt(Oder) Tel: (0335) 433 57 38 info@gos-haussysteme.de → Sie möchten sich umfassend zum Schallschutzprogramm BER informieren? Dann nutzen Sie das Nachbarschaftsportal der Flughafengesellschaft. nachbarn.berlin-airport.de Kurfürstendamm 130 10711 Berlin Tel.: 030/346 670 270 Friedrich-Engels-Straße 4

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