Die Flughafengesellschaft FBB betreibt den Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt (BER) mit seinen drei Terminals. Berlin ist der drittgrößte Flughafenstandort in Deutschland; gemessen an den ankommenden und abfliegenden Passagieren (ohne Umsteiger) sogar der größte. Die Flughäfen Schönefeld und Tegel fertigten im Jahr 2019, vor der Coronavirus-Pandemie, rund 35,65 Millionen Passagiere ab. Für das Jahr 2020 rechnet die Flughafengesellschaft mit insgesamt rund neun Millionen Passagieren.

The airport company Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) operates Berlin Brandenburg Willy Brandt Airport (BER) with its three terminals. Berlin is the third biggest airport location in Germany and ranks first in terms of origin and destination traffic (not counting connecting passengers). In 2019, before the coronavirus pandemic, the airports in Schönefeld and Tegel handled around 35.65 million passengers. For 2020, the airport company expects a total of around nine million passengers.

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BER aktuell 10/2015

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Die Zeitung für die Nachbarn des Flughafens Berlin Brandenburg

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→14 | BER aktuell → Freizeit Oktober 2015 Konzert Die „RockLegenden“ wieder auf Tour Puhdys, City und Karat 2016 gemeinsam mit 18 Konzerten Die beste Nachricht verkündete Moderator Jürgen Karney auf der Pressekonferenz am 16. September in der Mercedes-Benz Arena gleich zu Beginn: 2016 wird es weitere, mindestens 18 Konzerte der „RockLegenden“ (Puhdys, City und Karat) geben. Damit reagierten die drei Bands auf den riesigen Erfolg der Konzerttournee im Jahr 2014. Zehn ausverkaufte Konzerte lieferten den Beweis, dass diese Veranstaltungen einen überwältigenden Zuspruch bei den Fans aus allen Generationen fanden. Und obwohl die Puhdys im Januar ihr definitiv letztes Solokonzert geben, werden sie von März bis Juni 2016 wieder mit dabei sein. Waren es 2014 ausschließlich Veranstaltungsorte im Osten Deutschlands, so wird die neue Tour u.a. auch in Hamburg, Nürnberg, Hannover, Düsseldorf, Stuttgart und Frankfurt am Main Station machen. Zuvor, am 1. und 2. Januar 2016, stehen die Puhdys zu ihren beiden letzten Solokonzerten auf der Bühne der Mercedes-Benz Arena. Toni Krahl (Frontmann von City) selbstbewusst: „Jede Band hat mehr als 40 Jahre auf dem Buckel und wir müssen uns gegenseitig nichts mehr beweisen...Wir drei sind die Nummer eins und über „RockLegenden“ geht nichts drüber und wir stehen dazu.“ Eine Aussage, die auch das Verhältnis der 15 Musiker zueinander beschreibt. Wer die Gelegenheit hatte und die Konzertaufzeichnung des RockLegenden- Konzertes in Chemnitz Anfang April 2015 im MDR gesehen hat oder vielleicht selbst bei einem der 10 Konzerte live dabei war, wird von dieser Show der Superlative begeistert gewesen sein. Nun gibt es seit dem 18. September mit einem Limited Package mit Doppel-CD und DVD eine herausragende Live-Veröffentlichung dieses Konzertes in Chemnitz. Hier sind alle Top-Hits der Puhdys, von City und Karat in einer Liveversion vertreten. → Gewinnspiel „BER aktuell“ verlost ein Exemplar des Limited Package mit Doppel-CD und DVD unter denen, die bis zum 9. Oktober 2015 eine Postkarte mit dem Stichwort „RockLegenden“ und Ihrer Telefonnummer an den ELRO-Verlag, Eichenallee 8, 15711 Königs Wusterhausen senden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Quelle: Manfred Tadra Konzert Exklusives Konzerterlebnis Günther Fischer & Band am 16. Oktober im „Neu Helgoland“ Die Gruppe „LIFT“ eröffnete am vergangenen Samstag die diesjährige Konzertsaison im Hotel und Restaurant „Neu Helgoland“ in Müggelheim. Es war ein stimmungsvoller Auftakt. Der nächste Konzerthöhepunkt ist in ein paar Tagen angesagt. Am 16. Oktober um 20 Uhr betritt einer der führenden Jazzmusiker und Komponisten die Bühne: Günther Fischer mit seiner Band. Kompositionen für Manfred Krug oder Uschi Brüning und viele hundert Filmmusiken stammen aus seiner Feder. Eines der bekanntesten Lieder ist sicherlich der Titelsong zum Kultfilm „Solo Sunny“. Das Publikum erwartet ein exklusives Konzert mit exklusiven Musikern. Mehr Informationen gibt es im Internet unter www.guenther-fischer.com und www.neu-helgoland.de. Karten unter Tel.: 030/6598247. Auch Sie wollen in der BER aktuell werben? Infos unter: j.kobs@elro-verlag.de | Tel. 0175 167 43 38 Quelle: Manfred Tadra

→15 | BER aktuell → Freizeit Oktober 2015 DIE ALLGEMEINE LUFTFAHRT IN DER METROPOLREGION BERLIN-BRANDENBURG Teil 11 Eggersdorf Das erste Fliegerdorf Deutschlands Der Flugplatz Eggersdorf/ Müncheberg feiert in Kürze seinen 80. Geburtstag. Dass er nie in der Geschichte stehengeblieben ist, zeigt er heute eindrucksvoll. Der Flugplatz dient vorrangig dem Luftsport am Rande der Märkischen Schweiz und wird mit seiner umweltorientierten Ausrichtung auch weiterhin seinen hohen Freizeitwert behalten; mit allem Wenn und Aber: Die Verantwortung für die Erhaltung der Natur gehört dazu. Geschichte und Status quo Der Flugplatz Eggersdorf wurde 1936 als Militärflugplatz zu Ausweich- und Schulungszwecken gegründet. 1947 hat ihn das russische Militär übernommen. Von 1947 bis 1951 diente er als Weideplatz – es war eine wahre Idylle, erinnern sich Anwohner. Aber schon 1952 begann die halb-zivile Nutzung als GST- Segelflug- und Fallschirmsprung-Ausbildungszentrum. Und bereits 1957 landeten die ersten Motormaschinen nach dem Krieg wieder auf diesem schönen Platz. Es folgten die besten Jahre für die Segelflieger – bis 1961 die NVA den Platz in Beschlag nahm. 1968 wurde das lautlose Fliegen endgültig durch Düsenlärm ersetzt: MIG-Piloten steuerten mit ihren Militärmaschinen die Grasbahn an. Mit der Wende 1990 gründeten engagierte Sportfreunde den Segelfliegerklub neu. Ein Jahr später nahm die Ultraleicht- und Motorfliegerschule ihre Arbeit auf. Schon 1993 wurde EDCE als Verkehrslandeplatz zugelassen. Und die Politik war von Anfang an dabei: Der Bürgermeister setzte den Kauf des Geländes durch die Gemeinde durch, die Treuhand spielte mit. 1999 wurde die UL-Halle errichtet, in der heute noch die fliegenden Leichtgewichte montiert werden. 1998 wurde das erste und einzige Fliegerdorf Deutschlands von Ulrich Mohr gegründet. Und 2012 wurde der Verkehrslandeplatz mit einem Solarpark bereichert, der auf 40 Hektar 20 KW Leistung erzeugt und zur gesicherten Finanzierung der Fliegerei seinen Beitrag leistet. Damit steht die Zukunft: Ultraleicht, immer auf die Schönheit der Luftfahrt bedacht, immer mit dem Sinn für das große Abenteuer unter dem Berlin-Brandenburger Himmel. Entwicklung und Perspektive EDCE Eggersdorf ist ein Platz mit großen Zielen: 2014 wurde der neue Tower eingeweiht und private Investoren stellten die Bauanträge für fünf weitere Flugzeughangars. Das Planungsrecht ist abgeschlossen. Die Finanzierung läuft über private Investoren. Grundlage der positiven Aussichten bieten nicht zuletzt die Segelflugausbildung/ Ultraleichtausbildung sowie Technikseminare für Kunden des Ultraleichtflugbetriebs (Faserverbund- und Rotax- Motoren-Reparaturen, Zelle und Avionik für Flight-Design- Produkte). Eine Änderung am Zulassungsstatus wird nicht angestrebt, das letzte Änderungsverfahren, im September 2012 abgeschlossen, hat zu einer ausreichend dimensionierten Perspektive für EDCE geführt. Quelle: Flugplatz Eggersdorf Die Stadt Müncheberg als Hauptgesellschafter und Eigentümer des Flugplatzes hat mit dem Standort ein funktionierendes Gesamtsystem als Wirtschafts- und Jobmotor in dieser ländlich strukturierten Kulturlandschaft geschaffen. Die Geschäftsführer der Betreibergesellschaft berichten an die Stadtverordneten von Müncheberg – und die sind offensichtlich zufrieden. Erfreulich für alle Seiten ist, dass die Stadt mit dem Flugplatz auch die Anwohner hinter sich weiß. Historie Was macht der Rosinenbomber? Ein wichtiger Meilenstein erreicht Nicht genau absehbar war der erforderliche Zeit- und Kostenaufwand, um im luftfahrttechnischen Vertragsbetrieb (LTB) die notwendigen Erweiterungen seiner betrieblichen nationalen und internationalen Lizenz sowie des Prüfpersonals zum Luftfahrzeug DC-3 vorzunehmen. Dazu hat das Luftfahrtbundesamt (LBA) jetzt die erforderliche Prüfung (Audit) im LTB durchgeführt. Nach Realisierung der letzten Auflagen kann man nun mit der Freigabe des Luftfahrzeuges in Kürze rechnen. Damit ist eine weitere, wichtige Hürde im Zulassungsverfahren und zum geplanten Wiederaufbau genommen worden. Diese Perspektive lässt hoffen, den Rosinenbomber noch in diesem Jahr in die Luft zu bekommen. Zwischenzeitlich gab es wichtige Gespräche zur Sicherung unseres Standplatzes und der Stationierung unseres Flugzeuges mit dem neuen Geschäftsführer der Flughafengesellschaft, Dr. Karsten Mühlenfeld, sowie weiteren luftfahrttechnischen Betrieben, die uns maßgebliche Unterstützung in Aussicht gestellt haben. Auch das bestehende Angebot zur „Sachspende Kraftstoff“ wurde entsprechend aktualisiert. Wir sind guter Hoffnung, dass bald weitere Teilergebnisse zum Wiederaufbau sowie zum Zulassungsverfahren mitgeteilt werden können.

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