Die Flughafengesellschaft FBB betreibt den Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt (BER) mit seinen drei Terminals. Berlin ist der drittgrößte Flughafenstandort in Deutschland; gemessen an den ankommenden und abfliegenden Passagieren (ohne Umsteiger) sogar der größte. Die Flughäfen Schönefeld und Tegel fertigten im Jahr 2019, vor der Coronavirus-Pandemie, rund 35,65 Millionen Passagiere ab. Für das Jahr 2020 rechnet die Flughafengesellschaft mit insgesamt rund neun Millionen Passagieren.

The airport company Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) operates Berlin Brandenburg Willy Brandt Airport (BER) with its three terminals. Berlin is the third biggest airport location in Germany and ranks first in terms of origin and destination traffic (not counting connecting passengers). In 2019, before the coronavirus pandemic, the airports in Schönefeld and Tegel handled around 35.65 million passengers. For 2020, the airport company expects a total of around nine million passengers.

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BER aktuell 08/2015

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Die Zeitung für die Nachbarn des Flughafens Berlin Brandenburg

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→ 6 | BER aktuell → Nachbar Flughafen August 2015SchallschutzFlughafengesellschaft unterstütztUmsetzung der SchallschutzmaßnahmenNachdem mehrere tausend Eigentümer in den letztenMonaten ihre individuelle Anspruchsermittlungvon der Flughafengesellschaft erhalten haben, stehtnun die Umsetzung der darin beschriebenen Schallschutzmaßnahmenan. Die Flughafengesellschaftunterstützt die Anwohner dabei gerne:1. Eigentümer müssen kein Geld für SchallschutzmaßnahmenauslegenEigentümer können eine sogenannte Forderungsabtretungmit ihrer Baufirma schließen, damit diein der Anspruchsermittlung beschriebenen Schallschutzmaßnahmendirekt durch die Flughafengesellschaftan die Baufirma bezahlt werden. Maßnahmen,die von der Anspruchsermittlung abweichen,können aber nur dann bezahlt werden, wenn einentsprechender Nachtrag der Baufirma vorliegt unddurch die Flughafengesellschaft bestätigt wurde.2. Eigentümer können auf KastendoppelfensterverzichtenIn einigen Gebäuden rund um den Flughafen kannder erforderliche Schallschutz nur durch die sehrhohe Dämmwirkung von Kastendoppelfensternerreicht werden. Manche Eigentümer lehnen dieseFenster jedoch ab, da sie durch ihre große Einbautiefedas Aussehen eines Gebäudes verändern können,ein hohes Gewicht haben und schwer zu reinigensind. Im Rahmen einer Individualvereinbarungkönnen die Eigentümer auf die Kastendoppelfensterverzichten und anstelle dessen Einfachfenster mitden bestmöglichen Schalldämmwerten erhalten.Die Einfachfenster bieten einen guten Schallschutz,können die vorgegebenen Schallschutzziele jedochnicht erreichen. Eigentümer, die die Fenster dennochwünschen, können eine entsprechende Individualvereinbarungdirekt mit der Flughafengesellschaftabschließen und sich dazu an ihr Ingenieurbürowenden.3. Werbung für weitere HandwerkerDie Flughafengesellschaft startet eine Kooperationmit der Auftragsberatungsstelle in Schönefeld (ABSt),um den Eigentümern die Auswahl und Beauftragungeiner Baufirma weiter zu erleichtern. Die ABStsoll unter den Handwerkern der Region werben,Schulungen der Handwerker zum SchallschutzprogrammBER koordinieren und für die Anwohner desFlughafens eine Liste der Baufirmen erstellen, die imRahmen des Schallschutzprogramms BER tätig seinmöchten.Anwohner können sich bei allen Fragen gerne an dasAnwohnertelefon Schallschutz wenden,Tel.: (030) 6091-73500 (Dienstag bis Donnerstag von9:00 bis 16:00 Uhr).Partner aus der RegionPaul-Maar-Grundschule GroßziethenDas Projekt Cool School SymphonieDie Philharmonie ist nichtnur etwas für Erwachsene.Ganz im Gegenteil: InZusammenarbeit der BerlinerPhilharmonie mit demKammerorchester Unter denLinden wird Schulen ein ganzbesonderes Projekt angeboten,die Cool School Symphonie.Doch was ist das?Getreu dem Sprichwort vonJoseph Bueys „Jeder Menschist ein Künstler“ arbeitenSchüler bzw. eine ganze Schulemit einem professionellenOrchester zusammen. Jederkommt zum Einsatz und dafürwerden nicht einmal instrumentaleFähigkeiten oder Notenkenntnissevorausgesetzt.Kreativität lautet das Stichwort.Das Orchester gibt denmusikalischen Rahmen undAblauf vor, und die Kinderkommen durch instrumentalesMusizieren ebenso wieTanzen, Singen, Klatschen,Pfeifen und Klangmalen zumZuge. Auch fließen kreativeArbeiten wie Instrumentenbau(Regenstäbe, Wasserpfeifenetc.) und das Herstellenvon Bühnenbildern sowie dasAnfertigen von Kostümen mitein. Ein vielfältiges Projekt,hinter dem viel Arbeit steckt.Dieses nahm die Paul-Maar-Grundschule in GroßziethenPrivate Arbeitsvermittlung für den Flughafen BerlinArbeitgeberservice · PersonalberatungDr. Hans-Peter BlisseMarkus Eglin Dipl. BW (FH)Tel: 030-25 32 45 08 Fax: 030-25 32 37 25Spreestr. 3, 12439 Berlin · www.avpberlin.dezum Anlass, um das diesjährigeSchuljahr ausklingen zulassen und die Schulleiterin,die in den Ruhestand tritt,gebührend zu verabschieden.Während der Unterrichtszeitwurde an insgesamt fünfProjekttagen die Aufführungvorbereitet und geprobt. Somanch eine künstlerischeGruppe nutzte auch dieHofpausen freiwillig nochmalzum Üben, damit zum großenAuftritt alles perfekt ist. Vordem Auftritt gab es jedochnoch die Generalprobe, die inder Philharmonie stattfand.Eine logistische Meisterleistung,denn die Schule hatüber 500 Schüler, die – aufgeteiltin zwei Aufführungen –alle am Projekt beteiligtwaren.Als es am 24. Juni soweit war,konnte man den Kindernund einigen Eltern in derGarderobe der Philharmoniedie Aufregung anmerken.Ein einmaliges und besonderesErlebnis für Kinderund Eltern – ein Auftrittim Kammermusiksaal derBerliner Philharmonie vorDie Kinder der Paul-Maar-Grundschule Großziethen haben sichtlich Spaßbeim Auftritt.einem vollen Zuschauersaal.Eine Aufführung bestandjeweils aus den Klassen einsbis sechs, sodass alle Altersgruppenin einer Aufführungvertreten waren. Der Inhaltwar eine musikalische Reisedurch verschiedene Länder:So wurden typische Stückeaus Schweden, Finnland,Russland oder Frankreichaufgeführt. Vor den Augendes Bürgermeisters der GemeindeSchönefeld, Dr. UdoQuelle: Förderverein der PMGS Großziethen e.V.Haase, sowie den Sponsorenleisteten die Schüler einesagenhafte Show und brachtenden Saal ordentlich zumToben, denn auch die Eltern,Großeltern und Gäste wurdenzum Mitmachen aufgefordert.Die Flughafengesellschaftwar ebenfalls vertreten undkonnte live miterleben, dasssich die Förderung dieseskulturellen Projektes mehrals gelohnt hat. Auf weitereschöne Projekte!

→7 | BER aktuell → Nachbar Flughafen August 2015FluglärmmessungenMein Arbeitsplatz am FlughafenMobile MessungenIn Gosen und Ludwigsfelde-SüdDie FBB wird im August mobileFluglärmmessungen in Gosenund Ludwigsfelde-Süd durchführen.Gosen liegt im östlichenAn- und Abflugbereichder derzeit genutzten Südbahndes Flughafens Schönefeld. DieBiomonitoringMessung in Ludwigsfelde-Südfindet wie bereits im Jahr 2014auf dem Gelände des Marie-Curie-Gymnasiums statt. Diesesbefindet sich im westlichenAnflugbereich der Südbahn.Die Messungen wurden in Abstimmungmit der Verwaltungder Stadt Ludwigsfelde und derGemeinde Gosen-Neu Zittauvereinbart. Im September sindmobile Messungen in Grünheide,Selchow und Groß Kienitzgeplant.Gräserernte an GrundschulenUmweltuntersuchung der FBBLucy-JeanClassenDiesmal: Lucy-Jean Classen, AuszubildendeMechatronikerin bei der FlughafengesellschaftNur einer von vielen spannenden Arbeitsplätzen, an denensich Flughafenluft schnuppern lässt.Quelle: Hanna Schulze / freshmilkDie genormten Graskulturen werden an der Grundschule Schulzendorf geerntet.Anfang Juli konnten dieKinder der Grundschulen inSchönefeld und Schulzendorfdie Umweltuntersuchung derFlughafengesellschaft tatkräftigunterstützen. Nach vier Wochendes Wachstums wurdendie ersten genormten Graskulturenfür eine Einschätzungdes Flughafeneinflusses aufdie lokale Luftqualität geerntet.Das Gras wird hierfür durch einunabhängiges Labor untersucht,die Ergebnisse werdenveröffentlicht. Das Projekt istTeil des freiwilligen Umwelt-Untersuchungsprogramms derFlughafengesellschaft, mit demdie Verbreitung von Luftschadstoffenund deren Wirkung aufdie Umwelt im Flughafenumfeldvor und nach Eröffnungdes BER dokumentiert wird.In diesem Jahr soll gezielt eineQuelle: Günter Wicker / Flughafen Berlin Brandenburg GmbHAuswirkung der derzeitig temporärenNutzung der Südbahnim Vergleich zu den Vorjahresergebnissengeprüft werden.Mein Arbeitsalltag:„Mein Arbeitsalltag beginnt früh morgens um 6 Uhr inder Ausbildungswerkstatt, dort schaue ich, was ich füreine Aufgabe habe (z. B.: feilen, sägen, löten, bohren).In der Ausbildungswerkstatt lernen wir die Grundlagender Elektrotechnik und der Mechanik. Mein ersterpraktischer Einsatz ist in der Gepäckförderanlage BER.Hier bekomme ich Einblicke in die vielseitige Technik.“Mein Weg in den Beruf:„Zu dem Berufswunsch gekommen bin ich durch vielePraktika am Flughafen und in der Handwerkskammer.Dort durfte ich schon in viele technische Bereicherein schauen. Ich habe mich im Oktober 2013 für einenAusbildungsplatz zur Mechatronikerin am Flughafenbeworben. Nach einem Eignungstest wurde ichzum Vorstellungsgespräch eingeladen. Irgendwann2014 wurde ich mitten im Unterricht angerufen undbekam Bescheid, dass ich die Ausbildung am 01.08.2014anfangen kann. Meine Ausbildung startete mit einerAzubi-Fahrt nach Prebelow. Hier haben sich alle neuenAzubis durch Teamaufgaben und gemeinsame Erlebnissebesser kennengelernt.“Tätigkeit:„Meine späteren Tätigkeiten, wenn ich ausgelernthabe, sind Wartungsarbeiten und Instandsetzungenam Flughafen: z.B. an Fluggastbrücken, der Gepäckförderanlageoder der Befeuerung. Nur an den Flugzeugenselbst arbeiten wir nicht.“Voraussetzungen:Verständnis für elektronische und mechanische Zusammenhänge,handwerkliches Können, gutes räumlichesVorstellungsvermögen, Engagement, Zuverlässigkeit,Teamfähigkeit und logisches Denkvermögen.→ Wer sich für einen Job am Flughafen interessiert, findetalle aktuellen Stellenausschreibungen unterwww.berlin-airport.de > Unternehmen > Jobs & Karriere

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