Berlin ist mit fast 33 Millionen Passagieren im Jahr 2016 der drittgrößte Flughafenstandort in Deutschland. Aktuell gibt es zwei Flughäfen: den Flughafen Berlin-Schönefeld und den Flughafen Berlin-Tegel. Um die nötigen Kapazitäten für die Zukunft zu schaffen, entsteht derzeit der neue Flughafen Berlin Brandenburg.
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BER aktuell 07/2017

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Die Zeitung für die Nachbarn des Flughafens Berlin Brandenburg.

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→ 4 | BER aktuell → Aktuelles aus der Region Juli 2017 Worte auf den Weg Liebe Leserin, lieber Leser, Und am siebenten Tage sollst du ruhn. So sagt es die Bibel. Nach der Schöpfung von Licht und Dunkel, von Himmel und Erde, von Wasser und Land, von Leben und Nicht leben und der Beseelung des Menschen ruht Gott von seinem Schaffen aus. Es wird in der Schöpfungsgeschichte nichts darüber ausgesagt, ob die Schöpfung an sich Gott irgendwie angestrengt hätte. Immerhin wird ja im Ersten Buch Mose, ganz am Anfang der Bibel ja nicht mehr behauptet, dass Gott alles aus dem Nichts geschaffen hätte. Wenn er – zumindest ein wenig - aus der Puste geraten wäre; ich hätte es ihm locker verziehen. Aber nein. Gott gerät nicht aus der Puste. Einzig vom Sehen Gottes wird berichtet: Er sah, dass es sehr gut war. Na, immerhin. Und über die Zeit wird auch einiges gesagt. Immerhin jeweils einen Tag dauern die Schöpfungstaten. Das Licht und Finsternismachen dauern einen Tag. Die Trennung der Wasser und das Schaffen vom Land nimmt einen Tag in Anspruch usw. Also ist das Schöpfen von Dingen wohl auch nicht so leicht. Nicht nur mit einem Fingerschnipsen ist es gemacht. Nein, gut Ding will Weile haben. Aber wie gesagt, ob es anstrengend war oder nicht; das belegen die Kapitel und Verse nicht. Vielleicht darf die Schöpfung im Auge des Betrachters für Gott ja gar nicht anstrengend sein, überlege ich. Wie würden wir denn einem Gott gegenüber stehen, der aus der Puste gerät? Würden wir ihm dann noch Allmacht und Allgüte und Allwissenheit zutrauen? Mindestens mit der Allmacht wäre es dann ja schwierig. Dass die Anstrengungen des Geistesmotors, wenn er hochgejubelt wird, nicht unbedingt nach außen sichtbar werden, wissen wir. Gehen wir doch folgendem, schon sehr alten Gedankenexperiment nach: "Kann Gott einen Stein erschaffen, der so schwer ist, dass er ihn selbst nicht hochheben kann?" Mit diesem Satz wurde schon im Mittelalter die Existenz der zugemuteten Allmacht Gottes angezweifelt. Und: Mindestens eine Schweißperle würde ich beim Betrachten des Versuchs doch erwarten … Aber nein. Vermutlich führen wir mich diese Überlegungen insgesamt nicht weit. Vermutlich soll der Satz: Und am siebenten Tag ruhte er von all seinen Werken aus" etwas anderes mit auf den Weg geben. Vermutlich ist es die Idee, dass wir innehalten dürfen in unserem Tun, wenn es Gott uns vormacht. Wir müssen uns dann nicht mit allem und jedem überanstrengen. Nein, am siebenten Tag dürfen auch wir ruhen und vor allem und ausruhen. Und vielleicht in diesen Tagen noch einmal nachlesen, wie das so war am Anfang der Welt, wie es im Ersten Buch Mose beschrieben worden ist. Quelle: Privat Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Sommerzeit, Ihr Justus Münster, Flughafenseelsorger (v.l.n.r.): Anke Portsch, Prokuristin der ASSMANN BERATEN + PLANEN AG, Rolf Busch, Prokurist der ASSMANN BERATEN + PLANEN AG, und Gerhard Janßen, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dahme-Spreewald mbH (WFG) unterschreiben den Generalplaner-Vertrag für das neue „Zentrum für Zukunftstechnologien ZFZ“ in Wildau. Vertrag unterzeichnet Startschuss für Bau eines neuen Technologiezentrums in Wildau Der erste große offizielle Schritt für den Bau eines neuen Technologiezentrums in Wildau ist gemacht: Am 29. Mai 2017 unterschrieben Gerhard Janßen, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dahme- Spreewald mbH (WFG) sowie Anke Portsch und Rolf Busch, Prokuristen der ASSMANN BERATEN + PLANEN AG, in Wildau den Generalplaner-Vertrag. Mit der ASSMANN BERATEN + PLANEN AG hat einer der großen Generalplaner und Projektsteuerer Deutschlands die Ausschreibung gewonnen. Das „Zentrum für Zukunftstechnologien ZFZ“ soll in unmittelbarer Nachbarschaft der Technischen Hochschule Wildau und in fußläufiger Entfernung des „Zentrums für Luft- und Raumfahrt“ in Wildau gebaut werden. Das Spielplatz in Schulzendorf Konzept sieht einen viergeschossigen kompakten Gebäudekomplex mit einer Fläche von rund 7.000 Quadratmetern fürBüro-, Hallen- und Werkstattflächen vor. Der Bauantrag soll bis Ende2017 gestellt werden, so dass der Baubeginn nach dem kommenden Winter erfolgen kann. Die Inbetriebnahme ist Anfang 2020 geplant. Die ASSMANN BERATEN + PLANEN AG wurde 1959 als Ingenieurbüro für Baustatik gegründet. Heute beschäftigt das erfolgreiche Unternehmen mit Sitz in Berlin über 500 Mitarbeiter an 10 Standorten im In- und Ausland und verantwortet komplexe Projekte in neun Tätigkeitsfelder im Immobiliensektor, darunter Büro- und Verwaltungsgebäude sowie Produktionsstätten für die Industrie. Quelle: M. Tadra Quelle: Flughafen Berlin Brandenburg GmbH Freuen sich mit den Kindern über den schönen Spielplatz: Markus Mücke, Bürgermeister Schulzendorf, Ramona Brühl, Gemeindevertreterin Schulzendorf und Christian Franzke von der Flughafengesellschaft. Die Spielplatzinitiative um die Initiatorin Frau Brühl konnte auch auf die Unterstützung der FBB zählen.

→ 5 | BER aktuell → Aktuelles aus der Region Juli 2017 Sportliches Umland Die Schwimm-Gemeinschaft Neukölln Mein Arbeitsplatz in der Flughafenregion Quelle: Privat Rein ins kühle Nass. Das Sportbad in Britz ist die Heimatstätte des SG Neukölln. Mit ca. 4.500 Mitgliedern ist die SG Neukölln Berlins größter Schwimmverein, in dem seit 1898 gemeinsam Sport betrieben wird. Die SG Neukölln hat auf dem Vereinsgelände Sportbad Britz mit ihrem beheizten 50m-Freibad viele Angebote im Gepäck. Angeboten wird Schwimmen und Wasserball im Breiten- und Freizeitsport sowie auf Leistungsniveau an. Für die kleinen Schwimmbegeisterten gibt es die Schwimmschule, in der die Kinder ab Babyalter ihre ersten Erfahrungen mit dem Wasser sammeln und bis zum Seepferdchen kommen können. Weiterhin können Mitglieder auch zwischen einer Auswahl an Gesundheitskursen wie zum Beispiel der Rückenschule wählen. Wer sich lieber für Teamsport interessiert, für den ist die Wasserballabteilung genau das Richtige. Hier wird ebenfalls Breiten- und Leistungssport angeboten. In der Jugendarbeit wird sich außersportlich engagiert, so werden Ideen bei vereinseigenen Veranstaltungen wie dem Kinderfest oder dem Ostereiersuchen umgesetzt. Als Sponsor unterstützt die FBB GmbH seit 2008 die jeweiligen olympischen Hoffnungsträger der SG Neukölln. Das hat sich wieder gelohnt: Im vergangenen Jahr waren die beiden Schwimmerinnen Lisa Graf und Leonie Kullmann in Rio mit dabei. Zusammenfassend bietet die SG Neukölln ein breit gefächertes Angebot an Wassersport, bei der die körperliche Betätigung im Vordergrund steht sowie ein geselliges Vereinsleben nicht zu kurz kommt. Preisverleihung Airport Nightrun Quelle: SG Neukölln e.V. Quelle: K. Mende / Gemeinde Zeuthen Diesmal: Raimund Bayer, Flughafenseelsorger. Nur einer von vielen spannenden Arbeitsplätzen, an denen sich Flughafenluft schnuppern lässt. Mein Arbeitsalltag Die meisten Menschen freuen sich auf Berlin, kommen mit großen Erwartungen und genießen die Tage ebenso wie die Nächte. Einige stranden und geraten in Situationen, die sie nicht selbst beherrschen. Sie brauchen Hilfe. Diese Hilfe bieten wir ihnen. Ist man häufiger am Flughafen, so schütten auch Mitarbeiter ihr Herz aus. Ich kenne einige persönliche Schicksalsschläge und weiß wie schwierig die Arbeit ist. Nach solchen Gesprächen fühlt man sich entlastet, leichter und freier. Und erstaunlicherweise gilt das auch für den Flughafenseelsorger. Mein Weg in den Beruf Junge Menschen lagen mir besonders am Herzen, deshalb wurde ich Lehrer und später Schulrat. Als ausgebildeter Mediator musste ich häufig vermitteln, helfen und seelsorgerisch tätig werden. Am Ende meines Berufsweges wurde ich Vorsitzender des Personalrats. Erstaunlicherweise waren es weniger arbeitsrechtliche Probleme, sondern sehr menschliche Fragen, mit denen, die die Kolleginnen und Kollegen zu mir kamen, so dass der Weg zur Flughafenseelsorge ein konsequenter Schritt war. Tätigkeiten Flughäfen sind Magneten für heimatlose, seelisch und psychisch erkrankte oder verwirrte Menschen. Sie haben oft gar keine Fragen, suchen vielleicht noch nicht einmal Hilfe, sie leiden stumm. Manchmal ist das Ende oder der Beginn eines Fluges auch mit mensch lichen Tragödien verbunden. Dann bin ich stummer Begleiter oder tröstender Weggefährte. Voraussetzungen Schon immer habe ich versucht, den Menschen zuzuhören und sie zu verstehen: Menschen, die vom Schick sal aus der Bahn geworfen und ohne Orientierung durchs Leben liefen. Viele von ihnen suchten gar keine Hilfe, auch wenn sie sich im Innersten danach sehnten. Wer das kann, sollte Seelsorger werden – wo auch immer. →→Weitere Informationen unter: www.berlin-airport.de > Unternehmen > Umwelt > Natur und Landschaft Die Schüler und Schülerinnen der Paul Dessau Gesamtschule in Zeuthen freuten sich über ihren Preis für die teilnehmerstärkste Umlandschule beim diesjährigen Airport Nightrun.

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