Die Flughafengesellschaft FBB betreibt den Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt (BER) mit seinen drei Terminals. Berlin ist der drittgrößte Flughafenstandort in Deutschland; gemessen an den ankommenden und abfliegenden Passagieren (ohne Umsteiger) sogar der größte. Die Flughäfen Schönefeld und Tegel fertigten im Jahr 2019, vor der Coronavirus-Pandemie, rund 35,65 Millionen Passagiere ab. Für das Jahr 2020 rechnet die Flughafengesellschaft mit insgesamt rund neun Millionen Passagieren.

The airport company Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) operates Berlin Brandenburg Willy Brandt Airport (BER) with its three terminals. Berlin is the third biggest airport location in Germany and ranks first in terms of origin and destination traffic (not counting connecting passengers). In 2019, before the coronavirus pandemic, the airports in Schönefeld and Tegel handled around 35.65 million passengers. For 2020, the airport company expects a total of around nine million passengers.

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BER aktuell 06/2015

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Die Zeitung für die Nachbarn des Flughafens Berlin Brandenburg

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→ 6 | BER aktuell → Nachbar Flughafen Juni 2015 Umland Das grüne Band Fertigstellung der Kompensationsmaßnahmen im Umfeld des BER Die Flughafengesellschaft sorgt mit zahlreichen Projekten dafür, dass die unvermeidbaren Veränderungen der Landschaft durch den Ausbau des neuen Flughafens Berlin Brandenburg ökologisch ausgeglichen werden. Diese Kompensationsmaßnahmen gliedern sich in drei große Themen: • Maßnahmenräume im Flughafenumfeld (ca. 500 ha) • Komplexe Kompensationsmaßnahme in der Zülowniederung • Ausgleichsabgabe für Versieglung Zu den Maßnahmenräumen im Umfeld des Flughafens gehören die Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen in unmittelbarer Nähe des Flughafens, die sich auf einer Gesamtfläche von rund 500 Hektar wie ein grünes Band um den künftigen Airport legen. Das Ziel, Erholungsräume im Umfeld des Flughafens zu schaffen und den Biotopverband zu stärken, Private Arbeitsvermittlung für den Flughafen Berlin Arbeitgeberservice · Personalberatung Dr. Hans-Peter Blisse Markus Eglin Dipl. BW (FH) Tel: 030-25 32 45 08 Fax: 030-25 32 37 25 Spreestr. 3, 12439 Berlin · www.avpberlin.de Wenn ich schon umziehe, dann will ich nach JOHANNISTHAL INS GRÜNE Die „Liebenthaler Wildlinge“ sind eine regionale Besonderheit. Diese lokale Pferderasse gab es bislang nur in Liebenthal und jetzt auch in Schönefeld. konnte mit der Fertigstellung der Maßnahmen 2015 erreicht werden. Am 13. Mai 2015 begingen Dr. Karsten Mühlenfeld, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, Jörg Vogelsänger, Minister für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg, Stephan Loge, Landrat des Landkreises Dahme-Spreewald, Dr. Udo Haase, Bürgermeister der Gemeinde Schönefeld Schallschutz und Jörn Lehmann, Bürgermeister der Stadt Liebenwalde, die Fertigstellung in der Parkanlage „In den Gehren“ mit der Übergabe der Wildpferde „Liebenthaler Wildlinge“ an die Gemeinde Schönefeld. Die Parkanlage „In den Gehren“ verfügt über eine Fläche von mehr als 28 Hektar und unterscheidet sich von den anderen beiden Landschaftsparks „Landschaftspark Großziethen“ und „Gutspark Dahlewitz“ vor allem darin, Schallschutz BER Maßnahmen jetzt umsetzen lassen Quelle: Günter Wicker / Flughafen Berlin Brandenburg GmbH dass ein Teil der Flächen auch von Wildpferden genutzt werden. Darüber hinaus wurde bereits im Jahr 2013 mit den komplexen Kompensationsmaßnahmen in der Zülowniederung und den Ausgleichsabgaben für Versiegelung begonnen. Die Flughafengesellschaft wird über einen Zeitraum von 25 Jahren sicherstellen, dass sich alle umgesetzten Maßnahmen optimal entwickeln. wo für mich rundum alles stimmt. Ein Anruf genügt! Miethotline: 030 - 639 99 422 m.hofmann@wgjo.de Wohnungsgenossenschaft Johannisthal eG Mehrere tausend Eigentümer haben in den letzten Monaten ihre individuelle Anspruchsermittlung von der Flughafengesellschaft zugeschickt bekommen. In der Anspruchsermittlung ist u. a. beschrieben, welche Schallschutzmaßnahmen erforderlich sind, um die anspruchsberechtigten Räume zu schützen. Auf Grundlage der Anspruchsermittlung können die Schallschutzmaßnahmen beauftragt werden. Die Flughafengesellschaft möchte allen Eigentümern empfehlen, die Schallschutzmaßnahmen jetzt umsetzen zu lassen. Die Eigentümer wählen die Fachfirma zur Umsetzung der Maßnahmen selbst aus und beauftragen diese. Dem zuständigen Ingenieurbüro sollte mitgeteilt werden, wann und durch wen die Baumaßnahmen durchgeführt werden. Nach dem Einbau der Maßnahmen werden diese vom Eigentümer gegenüber der Baufirma abgenommen. Es ist sinnvoll, zu diesem Termin auch das zuständige Ingenieurbüro einzuladen, das dann parallel zur Bauabnahme eine Mittelverwendungsprüfung durchführen kann. Bei der Mittelverwendungsprüfung stellt das Ingenieurbüro fest, ob die ausgeführten Arbeiten den in STOB und LV beschriebenen erforderlichen Maßnahmen entsprechen. Dies ist u. a. wichtig für die spätere Zahlung der Rechnung. → Anwohnertelefon Schallschutz Sie erreichen das Anwohnertelefon Schallschutz unter der Telefonnummer 030 6091-73500 von Dienstag bis Donnerstag zwischen 9 und 16 Uhr.

→7 | BER aktuell → Nachbar Flughafen Juni 2015 Fluglärmmessungen Mobile Messungen In Groß Schulzendorf und Erkner Die FBB wird im Juni mobile Fluglärmmessungen in Groß Schulzendorf und Erkner-Süd durchführen. Groß Schulzendorf liegt im westlichen Abflugbereich der derzeit genutzten Südbahn des Flughafens Berlin Brandenburg. Erkner-Süd ist im östlichen Anflugbereich der Südbahn gelegen. Somit wird in Erkner-Süd insbesondere der Fluglärm von landenden Flugzeugen gemessen. Allerdings führen auch Startrouten mit Destinationen in Richtung Osten über den südlichen Teil von Erkner. Die Messungen wurden in Abstimmung mit den Verwaltungen der Städte Ludwigsfelde und Erkner vereinbart. Im Juli ist eine mobile Messung in Wietstock geplant. Partner aus der Region Radsportverein Blankenfelde Die Flughafengesellschaft unterstützt seit neun Jahren Der RSV Blankenfelde blickt in diesem Jahr freudig auf das bevorstehende 10-jährige Vereinsjubiläum. Seit der Gründung im Oktober 2005 ist der Radsportverein im Flughafenumland stetig gewachsen und stand vor vielen Herausforderungen, die super gemeistert wurden. In solchen Zeiten ist es umso wichtiger, verlässliche Partner an seiner Seite zu haben. Die Flughafengesellschaft ist einer davon. Seit mittlerweile 2006 unterstützt die Flughafengesellschaft den Radsportverein Blankenfelde und können auf eine hervorragende Zusammenarbeit zurückblicken. Vereinsvorsitzender Torsten Bartel beschreibt die Zusammenarbeit: „Wir haben mit der Flughafengesellschaft einen verlässlichen Partner gefunden und mit Frau Riedel eine Ansprechpartnerin, die stets ein offenes Ohr hat.“ Durch die Förderung konnte der Verein eine kontinuierliche Nachwuchsarbeit sicherstellen. Zudem wurde der RSV Blankenfelde im Jahr 2009 zum Landesstützpunkt Radsport ernannt. Mittlerweile besteht der Verein aus 45 Mitgliedern. 40 Prozent davon stellt der Nachwuchsbereich. Jeder, der Lust hat in die Pedale zu treten, ist herzlich eingeladen mitzumachen. Längst kommen die Mitglieder nicht mehr nur aus der eigenen Gemeinde, sondern ebenfalls aus der Nachbarschaft wie Großbeeren, Rangsdorf, Mittenwalde, Groß Machnow, Rangsdorf, Schönefeld und aus Berlin. In dem Radsportverein ist jede Altersstufe von 9 bis 71 Jahre vertreten. Wie oft trainiert wird, hängt vom Alter ab. Neben zwei lizensierten Trainiern gibt es noch weitere Betreuer, die auf einen reibungslosen Trainingsablauf achten. Alle Funktionäre, Trainer und Helfer im Verein arbeiten ehrenamtlich. In der Regel sind die Trainingstage je nach Altersstufe Dienstag, Mittwoch und Donnerstag. Wenn keine Wettkämpfe am Wochenende stattfinden, werden diese freien Wettkampftage durch weitere Trainingseinheiten ersetzt. Eine Winter- oder Sommerpause, wie bei manch anderen Sportarten, gibt es nicht. Die Straßensaison geht von Ende März bis Anfang Oktober, danach geht es auf dem Gelände mit dem Mountainbike oder Crossrad weiter. Parallel wird in den Herbst- und Wintermonaten im Trainingsraum intensives Athletiktraining betrieben, damit der gesamte Körper trainiert wird und für die Athletikprüfung vorbereitet ist. Um diese Prüfung zu absolvieren, müssen die Kinder auch mal weitere Strecken fahren wie z. B. nach Cottbus. Zwar finden viele Wettkämpfe im Nachwuchsbereich vorrangig im Raum Berlin Brandenburg statt, aber nicht alle. Die weitesten Strecken reichen bis in 140 km entfernte Orte wie z. B. nach Kolkwitz oder Templin. Highlights sind zudem Wettkämpfe in Grimma oder Gera. Die Anreise stellt durch die Fahrräder immer eine große Herausforderung dar. Im Vereinsfahrzeug können nur beschränkt Kinder und Fahrräder gleichzeitig transportiert werden, so dass die Eltern immer unterstützen müssen. Der Verein stellt auch für jedes Kind ein eigenes Fahrrad bereit, was bei einer Summe von 500 bis 800 Euro pro Rad keine unerhebliche Summe ist. Der Verein richtet auch jedes Jahr am Pfingstmontag das mittlerweile schon traditionelle Radrennen „Rund um das Südring-Center“ in Rangsdorf aus. Für diese und alle noch folgenden Wettkämpfe sowie zum 10. Vereinsjubiläum wünscht das Team der Umlandarbeit der FBB viel Erfolg und alles Gute! Quelle: RSV Blankenfelde Mein Arbeitsplatz am Flughafen Susanne Fellerth Diesmal: Susanne Fellerth, Fachreferentin Liegenschaften (GZL) Nur einer von vielen spannenden Arbeitsplätzen, an denen sich Flughafenluft schnuppern lässt. Mein Arbeitsalltag: „Da ich als Fachreferentin Liegenschaften sowohl den Abteilungsleiter Liegenschaften als auch mein Team unterstütze, fallen in meinem Alltag viele administrative Aufgaben an: organisatorische Vorbereitung und Terminierung von internen und externen Sitzungen in Abstimmung mit anderen Bereichen, Vorbereitung und Erstellung von Präsentationen und Projektdokumentationen sowie diversen Dokumenten.“ Mein Weg in den Beruf: „Als Bürokauffrau habe ich bereits in verschiedenen Unternehmen gearbeitet, bevor ich mein Studium der Wirtschaftskommunikation begonnen und absolviert habe. Zum Flughafen bin ich im Januar 2006 über eine Zeitarbeitsfirma gekommen und landete in der Pressestelle. Mitte 2006 wurde ich für insgesamt drei Jahre Assistentin der Geschäftsführung. Im September 2009 wechselte ich in den Bereich Aviation Management und seit Juni 2012 bin ich als Fachreferentin in den Bereich Real Estate tätig.“ Tätigkeit: Meine Tätigkeit umfasst die Unterstützung des Leiters Liegenschaften in organisatorischen Belangen (Terminkoordination, Gremienarbeit). In dieser Funktion übe ich eine wesentliche Schnittstelle zu anderen Abteilungen und externen Geschäftspartnern der FBB aus. Zudem bin ich für die Flächenvermarktung und die Investorenbetreuung zuständig. Im Rahmen der Projektentwicklung unterstütze ich bei der Erstellung von Konzepten und Entscheidungsvorlagen. Voraussetzungen: Hoch- oder Fachhochschulstudium der Immobilienwirtschaft oder ein Studium mit Bezug zur Betriebsund Volkswirtschafslehre, vertiefte Fachkenntnisse und Fähigkeiten im Bereich des Projekt- und Immobilienmanagements, luftfahrtspezifische Kenntnisse, Sprachkenntnisse im Immobilien-Englisch. → Wer sich für einen Job am Flughafen interessiert, findet alle aktuellen Stellenausschreibungen unter www.berlin-airport.de > Unternehmen > Jobs & Karriere Quelle: Renate Gatza / Flughafen Berlin Brandenburg GmbH

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