Die Flughafengesellschaft FBB betreibt den Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt (BER) mit seinen drei Terminals. Berlin ist der drittgrößte Flughafenstandort in Deutschland; gemessen an den ankommenden und abfliegenden Passagieren (ohne Umsteiger) sogar der größte. Die Flughäfen Schönefeld und Tegel fertigten im Jahr 2019, vor der Coronavirus-Pandemie, rund 35,65 Millionen Passagiere ab. Für das Jahr 2020 rechnet die Flughafengesellschaft mit insgesamt rund neun Millionen Passagieren.

The airport company Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) operates Berlin Brandenburg Willy Brandt Airport (BER) with its three terminals. Berlin is the third biggest airport location in Germany and ranks first in terms of origin and destination traffic (not counting connecting passengers). In 2019, before the coronavirus pandemic, the airports in Schönefeld and Tegel handled around 35.65 million passengers. For 2020, the airport company expects a total of around nine million passengers.

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BER aktuell 06/2015

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Die Zeitung für die Nachbarn des Flughafens Berlin Brandenburg

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→10 | BER aktuell → Aktuelles aus der Region Juni 2015 Fachkräfte Ohne Abitur ins mittlere Management Mit einer Ausbildung zum geprüften Fachwirt gelingt auch ohne akademischen Abschluss der Sprung in das mittlere Management. Wer in mittleren Führungsebenen tätig sein möchte, braucht mindestens ein gutes Abitur und einen Bachelorabschluss. So die gängige Meinung. Was die Wenigsten wissen: Mit dem Abschluss „geprüfter Fachwirt“ haben auch Fachkräfte ohne akademischen Titel die Möglichkeit, sich für das mittlere Management zu qualifizieren. Die Weiterbildung zum geprüften Fachwirt ist eine branchenspezifische, betriebswirtschaftlich orientierte Zusatzqualifikation auf Bachelor-Niveau, die in Deutschland sehr hohes Ansehen genießt. Denn mit dem Abschluss beweisen berufserfahrene Fachkräfte, dass sie gewillt sind, sich weiterzuentwickeln und Verantwortung für ihr Unternehmen zu übernehmen. Voraussetzung für einen Ausbildungsstart und die Prüfungszulassung bei der IHK sind eine Berufsausbildung und/oder mehrere Jahre Berufserfahrung. Der Fokus der zwischen 18 und 27 Monaten dauernden Ausbildung liegt, neben branchenspezifischen Themen, auf betriebswirtschaftlichen Inhalten, wie Recht, Unternehmensführung, Controlling, Rechnungs- und Personalwesen. Letzteres gehört in vielen Unternehmen inzwischen zu den Top-Themen, denn Fachkräftemangel und demografischer Wandel erfordern neue Wege in der Personalarbeit, man will gut ausgebildete Mitarbeiter motivieren und im Unternehmen halten. Wer eine Ausbildung zum Fachwirt absolvieren möchte, kann zwischen Voll- und Teilzeitangeboten wählen. Die berufsbegleitende Teilzeitausbildung dauert zwar etwas länger, ist jedoch für viele die geeignetere Variante, da sie am Abend oder über Blockseminare am Wochenende durchgeführt wird. Doch was bringt die Weiterqualifizierung nach bestandener Prüfung? Pauschale Aussagen zu den Verdienstmöglichkeiten von Fachwirten sind nicht möglich. Die Gehälter hängen immer von der Branche, den Tarifen, den persönlichen Fähigkeiten und dem Weiterentwicklungswillen ab. Sicher ist jedoch, dass das Aufgabenspektrum im mittleren Management deutlich vielfältiger ist und wesentlich mehr Verantwortung beinhaltet. Mit der zunehmenden Verantwortung verbessern sich – das nötige Verhandlungsgeschick vorausgesetzt – auch das Gehalt und die Aufstiegschancen deutlich. Schöner leben in Schönefeld! In Schönefeld bauen wir im ersten Verkaufsabschnitt 12 Reihenhäuser in solider, wertbeständiger Massivbauweise. Sie haben die Wahl zwischen zwei verschiedenen Haustypen mit oder ohne Dachterrasse. Die Wohnflächen betragen 130 bzw. 140 m 2 mit jeweils 4 bzw. 5 Zimmern. Familien mit Kindern werden hier genau das Zuhause finden, das sie schon immer suchten. Gemütliche Dachterrassen im Obergeschoss der Reihenhäuser laden abends zum gemütlichen Abendessen ein. Und in der Umgebung hat sich eine moderne Infrastruktur mit neuer Grund- und Gesamtschule und zwei Kitas entwickelt. Die Freizeitanlagen „In den Gehren“ und „Zum Dörferblick“, sowie viele neue Radwege laden zum Erholen ein. PROJEKTADRESSE: Rudower Chaussee · 12529 Schönefeld INFORMATIONEN UND BERATUNG IM INFOBÜRO: Sonntag: 11.00 – 13.00 Uhr und jederzeit nach telefonischer Vereinbarung TELEFON: 0800 – 670 80 80 (kostenfrei) www.nccd.de/schoenefeld

→11 | BER aktuell → Aktuelles aus der Region Juni 2015 Integration Integration beginnt mit der Sprache Gemeinsames Projekt von Landkreis Dahme- Spreewald und Technische Hochschule Wildau Haus- und Immobilienverwaltung Holger Schmidt Wir suchen Grundstücke und Häuser für Flughafenmitarbeiter Fontaneallee 79 • 15732 Eichwalde Telefon: Immobilien: 0177/312 14 17 Verwaltung: 030/675 31 06 www.holger-schmidt-immobilien.de Quelle: Manfred Tadra Prof. Dr. László Ungvári (links), Carsten Saß (rechts) Die Zahl der Asylbewerber wird in den kommenden Monaten steigen. Das wird auch in den Kommunen der Flughafenregion spürbar sein. Der Landkreis Dahme-Spreeewald stehe deshalb vor großen Herausforderungen, wie Bildungs- und Sozialdezernent Carsten Saß in einem Gespräch am 11. Mai an der Technischen Hochschule Wildau betonte. Es gehe ja hier nicht nur um die einfache Unterbringung, sondern auch um die Schaffung von Perspektiven, um die Integrationsmöglichkeiten konkret werden zu lassen, so Carsten Saß. Der Landkreis bietet seit zwei Jahren Deutschkurse über die Volkshochschule in den Gemeinschaftsunterkünften an, denn Sprachkenntnisse sind eine wichtige Grundlage für alle weiteren Integrationsschritte. Für Asylbewerber, deren Asylverfahren positiv abgeschlossen wird, gibt es die verpflichtenden Deutschkurse. Diese beginnen jedoch relativ spät. Die Kinder unterliegen bereits nach 14 Tagen der Schulpflicht. Und so wurden in Gesprächen zwischen dem Landkreis und dem Präsidenten der Technischen Hochschule Wildau, Prof. Dr. László Ungvári, Möglichkeiten ausgelotet, die Hochschule für solche Kurse zu gewinnen. Unter den Asylbewerbern gibt es den einen oder anderen, der in seinem Heimatland bereits studiert hat. Vor diesem Hintergrund wurden in nur wenigen Tagen unbürokratisch Deutschkurse an der Hochschule organisiert. „Damit wird die vorhandene internationale Kompetenz der Technischen Hochschule erweitert auf die internationalen Gäste im Landkreis, speziell auf die Asylbewerber“, so Carsten Saß. Die Auswahl der Kursteilnehmer erfolgt über die Gemeinschaftsunterkünfte in Waßmannsdorf und Pätz. Von jedem Standort nehmen zur Zeit jeweils sechs Asylbewerber an diesem Kurs teil. Die Teilnehmer kommen z. B. aus Somalia, Afghanistan, Syrien und Albanien. Geleitet wird der Kurs durch die Deutsch-Dozenten der Hochschule. Prof. Dr. László Ungvári: „Wir können feststellen, dass die Asylbewerber stark motiviert sind, an diesem Kurs teilzunehmen. Ich habe den Kursteilnehmern meine Geschichte erzählt: Ich bin selbst vor 34 Jahren nach Deutschland gekommen und konnte die deutsche Sprache nicht. Aber man kann es lernen, auch wenn das nicht ganz einfach ist.“ Die Kurse finden montags von 10 bis 14 Uhr statt und gehen bis zum Ende des Semesters. Wenn der Bedarf besteht, geht es dann ab September weiter. Landkreis und Hochschule gehen davon aus, dass entsprechend der zu erwartenden Flüchtlingszahlen, diese Maßnahmen noch eine Weile andauern werden. Carsten Saß: „Wir als Landkreis sind bestrebt, auch den einen oder anderen in Arbeit zu bringen und da ist dann ein wichtiges Kriterium das Vorhandensein von Deutschkenntnissen. Das ist das Erste, wonach Arbeitgeber fragen.“ Die Deutschkurse sollen verbunden werden mit der Integration der Kursteilnehmer in verschiedene Veranstaltungen an der Hochschule. Das Angebot der Technischen Hochschule Wildau könnte durchaus auch Beispiel für ähnliche Einrichtungen im Land Brandenburg sein, sich diesbezüglich zu engagieren.

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