Die Flughafengesellschaft FBB betreibt den Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt (BER) mit seinen drei Terminals. Berlin ist der drittgrößte Flughafenstandort in Deutschland; gemessen an den ankommenden und abfliegenden Passagieren (ohne Umsteiger) sogar der größte. Die Flughäfen Schönefeld und Tegel fertigten im Jahr 2019, vor der Coronavirus-Pandemie, rund 35,65 Millionen Passagiere ab. Für das Jahr 2020 rechnet die Flughafengesellschaft mit insgesamt rund neun Millionen Passagieren.

The airport company Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) operates Berlin Brandenburg Willy Brandt Airport (BER) with its three terminals. Berlin is the third biggest airport location in Germany and ranks first in terms of origin and destination traffic (not counting connecting passengers). In 2019, before the coronavirus pandemic, the airports in Schönefeld and Tegel handled around 35.65 million passengers. For 2020, the airport company expects a total of around nine million passengers.

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BER aktuell 06/2014

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Die Zeitung für die Nachbarn des Flughafens Berlin Brandenburg

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→2 | BER aktuell → SPRINT zum BER Juni 2014 Liebe Nachbarn! Die ILA, die Berlin Air Show, hat wieder einmal gezeigt, welche Faszination das Fliegen für die Menschen hat. Allein an den drei Publikumstagen kamen mehr Besucher auf das Messegelände nach Schönefeld als Teilnehmer zu allen Demos, die Flughafengegner in den letzten zwölf Monaten in und um Berlin veranstalteten. Das Flughafenmanagement muss sich deshalb nicht stolz auf die Schulter klopfen, denn Veranstalter der ILA ist nicht die Flughafengesellschaft, sondern die Messe Berlin und der BDLI. Für mich ist diese Veranstaltung jedoch Anlass darauf hinzuweisen, wie schief das Bild hängt, das Flughafengegner und die von ihnen inspirierten Medien malen, wenn es um das Verhältnis der Bürger zur Luftfahrt geht. In der veröffentlichten Meinung dominiert der Eindruck, dass sich Flugroutenverhinderer und Nachtfluggegner auf eine breite Mehrheit in der Bevölkerung stützen können. In Wahrheit ist es aber doch wohl so, dass gehört wird, wer am lautesten schreit. Selbstverständlich hat jeder Bürger das Recht, seine Meinung zu äußern und für seine Belange zu kämpfen. Ein demokratischer Staat muss jedoch immer Foto: Günter Wicker/Flughafen Berlin Brandenburg GmbH Editorial zwischen den Interessen von Einzelnen und denen des Gemeinwesens abwägen. Weil Politiker jedoch stets bemüht sind, auch die letzte Wählerstimme zu gewinnen, gehen sie – nicht selten unabhängig von ihrer parteipolitischen Überzeugung – auf nahezu jede Protestbewegung ein. Bei einem Volksbegehren stimmten gerade mal etwas mehr als vier Prozent der Brandenburger für ein Nachtflugverbot zwischen 22 und 6 Uhr am BER. Für die Landesregierung war das Anlass genug, entgegen allen mit Berlin und dem Bund getroffenen Vereinbarungen und entgegen einem höchstrichterlichen Urteil eine Änderungen der Betriebszeiten zu verlangen. Wenn man sich damit durchgesetzt hätte, wäre der BER in der internationalen Wettbewerbsfähigkeit stark eingeschränkt worden. Dass die Luftfahrt zu den wichtigsten Wirtschaftsfaktoren und Arbeitgebern unseres Landes gehört, wird oftmals übersehen. Zu den Selbstverständlichkeiten unseres Alltages gehört eben, dass wir jederzeit zu einem erschwinglichen Preis fliegen können wohin wir wollen. In keinem anderen Land wird die Luftfahrt so stark reglementiert wie in Deutschland. Rund um den BER wird es einen Lärmschutz geben, der weltweit ohne Beispiel ist. Eine lautstarke Minderheit ist trotzdem dafür, dass man dagegen ist. Auf der ILA haben Tausende Besucher gezeigt, dass sie von der Luftfahrt begeistert sind. SPRINT zum BER Neues vom „Monster“ Keller und Lager erhalten eigene Anlage Die Anlage 14 wird wesentlich vereinfacht und Teile abgetrennt. Größtes Hindernis auf dem Weg zur Eröffnung des Flughafens Berlin Brandenburg ist die noch nicht funktionierende Entrauchung. Am schwierigsten in den Griff zu bekommen, ist dabei die Anlage 14, die intern sogar als „Monster“ betitelt wird. Seit einiger Zeit steht fest, dass die Anlage ein Planungsfehler ist und so niemals funktioniert hätte (wir berichteten in der BER aktuell Mai). Bislang stand fest, dass die oberen Stockwerke mit einer eigenen Anlage entraucht werden sollen, so dass der Rauch auf kürzestem Wege direkt über das Dach abgesaugt werden kann. Nun wurde zudem entschieden, dass auch der Keller und das Lager eine eigene Anlage erhalten. Damit steht nun fest, wie die Entrauchung im Terminal funktionieren soll. Die Anlage kann nun in den nächsten Schritten baulich getrennt werden. Zudem müssen Leckagen beseitigt, Kabel für die Steuerung verlegt und die Anlage einreguliert werden. Foto: Günter Wicker Hartmut Mehdorn Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH Impressum Herausgeber Flughafen Berlin Brandenburg GmbH in Kooperation mit ELRO Verlagsgesellschaft mbH Eichenallee 8, 15711 Königs Wusterhausen ( +49 33 75 24 25 0 / www.elro-verlag.de Chefredaktion Ralf Kunkel, Vesa Elbe ( +49 30 6091-70100 V.i.S.d.P.: Ralf Kunkel, Vesa Elbe Verantwortlich für Anzeigen Jörg Kobs ( +49 175 167 43 38 j.kobs@elro-verlag.de Redaktion Jörg Kobs, Verena Heydenreich, Friederike Herold, Aleksandra Rudnik, Rosemarie Meichsner, Peter Lehmann, Jochen Heimberg, Oliver Kossler, Peter Hauptvogel, Christin Süß, Ralf Wagner, Sandro Kupsch, Ismeta Mustafić-Hasifić Manfred Tadra ( +49 33764 5059-61 m.tadra@elro-verlag.de Arbeitsrecht | Baurecht | Immobilienrecht | Mietrecht Potsdamer Platz 11 10785 Berlin Tel.: 030/25 89 40 47 Bahnhofstraße 7c 15711 Königs Wusterhausen Tel.: 03375/5 69 15 77 | www.akb-law.de

→3 | BER aktuell → SPRINT zum BER Juni 2014 SPRINT zum BER Betriebsgebäude am BER fertiggestellt Letzte Bauabnahmen im Mai Die letzten Betriebsgebäude am BER haben die finalen Überprüfungen der Bauausführung des Landkreises Dahme-Spreewald absolviert. Sie sind nun baurechtlich abgenommen. Betrieb und Wartung sind vom Bau in die Verantwortung der Mitarbeiter der Flughafengesellschaft übergegangen. Insgesamt wurden am Flughafen Berlin Brandenburg in den zurückliegenden Jahren 40 Gebäude errichtet. Fertiggestellt sind seit längerem etwa der Tower der Deutschen Flugsicherung oder der Hangar von airberlin und Germania, die für den bestehenden Flughafen Schönefeld genutzt werden. Die baurechtlichen Abnahmen sind nun auch bei den letzten der 13 Betriebsgebäude abgeschlossen: Feuerwache West und Abfallwirtschaft Ost wurden im Mai abgenommen, Winterdiensthalle und Waschhalle im April 2014 sowie die Feuerwache Ost im März 2014. Zuvor wurde das Gebäude der Bodenverkehrsdienste, das Rechenzentrum sowie das Technische Informationszentrum, die Betriebstankstellen Ost und West sowie drei Zugangskontrollstellen im Osten, Süden und Westen sowie eine Zugangskontrollstelle für die Fracht fertiggestellt und abgenommen. Ebenfalls fertig sind Leitstellen, weitere Gebäude des Bereichs Drittinvest wie das Bürogebäude BBAC oder das Cargo Center sowie Leasing-Objekte wie die Parkhäuser oder das Gebäude der Bodenverkehrsdienste. Die Die Feuerwache Ost ist bereits besetzt und käme vorrangig bei einem Vorfall im Terminal zum Einsatz und dient heute als „Baustellenfeuerwehr“. jetzt abgenommen Gebäude werden nun Schritt für Schritt in Betrieb genommen. Hierzu werden die einzelnen Systeme hochgefahren, Spezialeinbauten vorgenommen sowie die abschließenden Inbetriebnahmetests durchgeführt. Foto: Alexander Obst / Marion Schmieding Auch Sie wollen in der BER aktuell werben? Infos unter: j.kobs@elro-verlag.de Tel. 0175 167 43 38

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