Die FBB betreibt den Flughafen Schönefeld und über ihre Tochtergesellschaft BFG den Flughafen Tegel. Im Jahr 2017 wurden an den Flughäfen rund 33,3 Millionen Passagiere befördert. Damit ist Berlin der drittgrößte Flughafenstandort in Deutschland. Um die nötigen Kapazitäten für die Zukunft zu schaffen, entsteht derzeit der neue Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt am Standort Schönefeld.
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BER aktuell 05/2018

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→ 4 | BER aktuell → Aktuelles aus der Region Mai 2018 Ausbildungstag am Flughafen Schülerinnen und Schüler, aufgepasst! Du hast Lust, später einmal am Flughafen zu arbeiten? Ob im kaufmännischen oder technischen Bereich oder im Dualen Studium, beim Ausbildungstag hast du die Möglichkeit, die Flughafengesellschaft und andere Unternehmen, die in der Flughafenregion ansässig sind, kennenzulernen. Es wird dir ein Überblick über Arbeitsinhalte, Ausbildungsmöglichkeiten und Bewerbungsverfahren gegeben. Schau vorbei und entdecke die Vielfalt an Perspektiven. Mit dabei sind: Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, die Agentur für Arbeit Cottbus, die AOK Nordost, die BKK-VBU, die Bundespolizei, die Bundeswehr, die DFS Deutsche Flugsicherung, das Holiday Inn Berlin Airport, die IHK Cottbus, Rolls-Royce und LBAS, Trainico und der Zoll. →→Ausbildungstag 2018 Zeit: 5. Juni 2018 von 9.30–17.00 Uhr Ort: DIALOG-FORUM, Mittelstraße 11, 12529 Schönefeld Lutz Franzke war jahrelang über das Dialogforum und die BADC ein Treiber für die Entwicklung der Flughafenregion. BER-Umfeld als Brandenburger Musterraum Quelle: Günter Wicker / FBB Werben in der BER aktuell? Infos unter: j.kobs@elro­verlag.de / Tel. 0175 167 43 38 BER aktuell sprach mit dem ehemaligen Königs Wusterhausener Bürgermeister, Lutz Franzke, der jetzt zum Thema Elektromobilität und Quartiersentwicklung beratend für ein Unternehmen tätig ist, über aktuelle Entwicklungen im Flughafenumfeld. Dabei plädiert er für eine integrierte Entwicklung des BER-Umfeldes als Musterraum Ostdeutschlands. BER aktuell: Herr Franzke, gibt es Neuigkeiten aus dem Flughafenumfeld? Lutz Franzke: Wichtige Themen haben sich stark beschleunigt. Auf überlokaler Ebene drängen praktische Lösungen für Wohnen, Mobilität oder auch Areallösungen für ein „Internet der Energie“. Bei letzterem geht „Als Musterraum für Brandenburger Exzellenz z. B. für integrierte Systeme von Mobilität, Digitalisierung und sektorale Energielösungen steht der BER-Raum auch wegen des Ansiedlungsdrucks an erster Stelle.“ es z. B. darum, die immer mehr steigenden Energie-Verbräuche für den Verkehr in der Flughafenregion entscheidend zu senken – eine sehr anspruchsvolle Aufgabe, die weit über die Gestaltungskraft von Einzelkommunen hinausgeht. Das Flughafenumfeld hat sich längst zu einer „Regionalen Wachstums-Zone“ entwickelt mit Ausstrahlungen auf die Nebenräume z. B. beim Thema Wohnen. In einer besser abgestimmten Entwicklung mit Augenmaß liegen enorme Reserven für die Kommunen, auch wenn man intensiver zusammenarbeitet mit wichtigen Treibern aus Wirtschaft und Landespolitik, wie den Abgeordneten Helmut Barthel, Tina Fischer (beide SPD), Matthias Loehr (Die Linke) und Dierk Homeyer (CDU), die gemeinsam den einstimmigen Landtagsbeschluss zur BER-Umlandentwicklung vom September 2017 initiiert haben. Die Landesregierung hat für dieses Jahr eine Task Force als interministerielle Schnittstelle für das BER-Umfeld angekündigt. Wie ist hier der Stand? Das Land wird sich im September hierzu positionieren. Im Vorfeld wurde auch das Dialogforum als privilegierter Partner angehört. Die hiesigen Bürgermeister, Landräte und Unternehmer kennen ja am besten die Chancen aber auch hautnah die Defizite des dynamischsten Wirtschafts- und Lebensraums Brandenburgs. Schwerpunkte der Stellungnahme waren u. a. die in Lokalerfahrung unstrittigen Engpässe im Verkehr mit dem Fokus auf die Berufspendler. Konkrete Forderungen an das Land waren u. a. die Verlängerung der U7 von Rudow nach Schönefeld, der Bau der S-Bahn nach Rangsdorf, West-Ost-Radialverkehre südlich des BER und auch kürzere Taktungen der Regionalbahnen und der Busverkehre. Auch sind im Flughafenumfeld zumindest zwei neue Technologie- und Kompetenzzentren zu schaffen (Ludwigsfelde, Dahlewitz oder Schönefeld). Echte Zukunftstreiber wie ein digitales Giga-Netz und neue intermodale Mobilitätsangebote sind riesige Defizite, aber eine Grundvoraussetzung für höhere Wertschöpfung jenseits von Paketzentren, die in den Emissionen dem Raum mehr schaden als nützen. Das fordern besonders Bestandsunternehmen wie die Flughafengesellschaft, MTU oder Rolls Royce immer nachdrücklicher. Die Fachkräftesicherung wird ohne ein sofort zu startendes überregionales Marketing und vom Land zu fördernde besondere Wohnformen für junge Fachkräfte und Kreative nicht annähernd gelingen.

→ 5 | BER aktuell → Aktuelles aus der Region Mai 2018 Sportliches Umland Mehrere hundert Sportvereine sind im Flughafenumland aktiv. Von Breiten- über Freizeitsport bis hin zum Leistungssport wird eine breite Palette angeboten. Wir stellen verschiedene Vereine vor und zeigen Ihnen, wie sportlich es in der Flughafenregion zugeht. Mein Arbeitsplatz in der Flughafenregion Quelle: Christian Franzke / FBB Schulleiter Johannes von Loh, die Siegerstaffel und Lehrerin Anja Duns-Tietz freuten sich über den Besuch von Nancy Biebach (FBB), die den Scheck in Höhe von 1.000 Euro überreichte (v.l.n.r.). Airport Night Run Evangelisches Gymnasium aus Schönefeld ist schnellste Umlandschule Die Freude im evangelischen Gymnasium aus Schönefeld ist groß. Die Schulstaffel besetzt durch Niklas, Leonardo, Jonas und Henry war die Schnellste der angemeldeten Umlandschulen beim diesjährigen 12. Airport Night Run. Die Gewinner können sich nun über eine Spende in Höhe von 1.000 € für anstehende Schulprojekte freuen. Der Preis wurde von der FBB sowie von Berlin läuft gestiftet. Zudem übernahm die Flughafengesellschaft die Teilnahmegebühren. Insgesamt meldeten sich 47 Schülerinnen und Schüler für die 4×4 km Staffel und den 10km Lauf an. Vertreten waren Aus 3 mach 1 Vereine nutzen Chance für die Zukunft neben der Gewinnerschule die Gesamtschule Paul Dessau aus Zeuthen sowie die Ludwig-Witthöft- Oberschule aus Wildau. Der Airport Night Run fand am 14. April statt und lockte insgesamt 6108 Laufbegeisterte an den BER. Zudem zeigte die FBB in diesem Jahr Herz. Der langjährige Kooperationspartner – die Stiftung Kinderherz – war auch in diesem Jahr Charity-Partner des Airport Night Runs. Die Umlandarbeit spendete deshalb pro startendem Mitarbeiter und startender Mitarbeiterin sowie für die Schülerinnen und Schüler einen kleinen Betrag an die Stiftung. Quelle: Felix Ferchow / FBB Diesmal: Lucas Pahl, Fluggerätmechaniker bei der MTU Maintenance. MTU Maintenance beschäftigt mehr als 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Standort in Ludwigsfelde und ist einer der weltweit führenden Anbieter von Instandhaltungsdienstleistungen für zivile Antriebe. Mein Arbeitsalltag Als gelernter Fluggerätemechaniker bin ich für die Instandhaltung, Inspektion und Reparatur von Fluggeräten und deren Antriebsvorrichtungen zuständig. Bei der MTU Maintenance arbeiten wir in verschiedenen Teams. Von der Montage und Demontage bis zum Test der Triebwerke ist alles dabei. Die Arbeit umfasst somit ein breites Feld von der kleineren Fehlersuche bis hin zur Grundüberholung verschiedener Triebwerkstypen. Da wir in Ludwigsfelde einen 24/7-Service für unsere Kunden anbieten, arbeiten wir in einem 2-Schicht-System. Mein Weg in den Beruf Auf der Suche nach einem Praktikum bin ich bei einer Ausbildungsmesse auf den Stand der Lehrwerkstatt der MTU aufmerksam geworden. Nachdem ich das Praktikum in Ludwigsfelde absolviert hatte, stand für mich fest, dass ich gerne nach meiner Schullaufbahn eine Ausbildung zum Fluggerätmechaniker absolvieren möchte. Ab 2012 war es dann soweit und ich konnte meine 3,5-jährige Ausbildung beginnen. Vor rund zwei Jahren habe ich ausgelernt und wurde direkt übernommen. Tätigkeiten Die Tätigkeiten sind vielfältig und anspruchsvoll zugleich. Neben der generellen Instandhaltung der Triebwerke werden wir in regelmäßigen Abständen für die immer umfangreicheren Arbeiten geschult. Zusammen vereint: Die Vorstände der Nachbarvereine wollen in Zukunft ihre Kräfte bündeln. Quelle: Privat Voraussetzungen: Eine abgeschlossene Ausbildung zum Fluggerätemechaniker ist Grundvoraussetzung. Da wir bei uns teamübergreifend Hand in Hand arbeiten, ist Teamfähigkeit eine wichtige Komponente. Gute Englischkenntnisse und handwerkliche Geschicklichkeit für die exakten Montagearbeiten sind ebenfalls unabdingbar. Ein wenig Erfahrung und Begeisterung für die Luftfahrttechnik sollten auch nicht fehlen. Auf einer zeitgleichen Mitgliederversammlung der Vereine SG Askania Kablow, SV Merkur Kablow-Ziegelei und SV Zernsdorf haben die Mitgliederinnen und Mitglieder ihren Vorständen das Mandat erteilt, an einer Zusammenführung aller drei Vereine mitzuwirken. Im Vorfeld wird aktuell geprüft, in welchen Alterskassen sich schon jetzt Spielgemeinschaften bilden lassen. In der Vergangenheit mussten die drei Vereine immer wieder verschiedene Mannschaften vom Spielbetrieb abmelden, weil sie die entsprechenden Altersgruppen nicht mehr besetzen konnten. Die drei Vereine mit ihren ehrenamtlichen Mitgliedern wollen ihre Kompetenzen nun bündeln, um ein noch reichhaltigeres Sport- und Freizeitangebot anbieten zu können. Mit rund 490 Mitgliedern wäre der Verein fortan der zahlenmäßig größte Verein in der Stadt Königs Wusterhausen. →→Wer sich für einen Job am Flughafen interessiert, findet alle aktuellen Stellenausschreibungen unter karriere.berlin-airport.de →→Die MTU Maintenance Berlin-Brandenburg www.mtu.de/karriere

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