Die Flughafengesellschaft FBB betreibt den Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt (BER) mit seinen drei Terminals. Berlin ist der drittgrößte Flughafenstandort in Deutschland; gemessen an den ankommenden und abfliegenden Passagieren (ohne Umsteiger) sogar der größte. Die Flughäfen Schönefeld und Tegel fertigten im Jahr 2019, vor der Coronavirus-Pandemie, rund 35,65 Millionen Passagiere ab. Für das Jahr 2020 rechnet die Flughafengesellschaft mit insgesamt rund neun Millionen Passagieren.

The airport company Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) operates Berlin Brandenburg Willy Brandt Airport (BER) with its three terminals. Berlin is the third biggest airport location in Germany and ranks first in terms of origin and destination traffic (not counting connecting passengers). In 2019, before the coronavirus pandemic, the airports in Schönefeld and Tegel handled around 35.65 million passengers. For 2020, the airport company expects a total of around nine million passengers.

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BER aktuell 05/2018

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→2 | BER aktuell → Nachbar Flughafen Mai 2018 Editorial Quelle: Wicker/FBB Liebe Nachbarinnen und Nachbarn! Die Weichen sind gestellt: Wie Sie wissen, ist der öffentliche Nahverkehr einer der zentralen Eckpunkte für die Verkehrsanbindung des BER. Daher freue ich mich umso mehr, dass wir mit der Genehmigung des Nachtrags für die baulichen Anpassungen am Flughafenbahnhof einen weiteren Schritt zur Fertigstellung des BER erreicht haben. Dieser ist für uns von zentraler Bedeutung, denn nach der erfolgreichen Umsetzung der genehmigten Maßnahmen kann der Bahnhof im Anschluss mit voller Kapazität genutzt werden und wird auch nach der Inbetriebnahme des BER im Jahr 2020 für eine schnelle und sichere Erreichbarkeit stehen. Die Sicherheit im Flugverkehr steht an allererster Stelle. Dabei ist statistisch gesehen das Flugzeug das sicherste Verkehrsmittel. Fluggesellschaften, Flughäfen, Flugsicherung und auch Triebwerksbauer arbeiten intensiv daran, die Produktqualität und -sicherheit zu gewährleisten und weiterzuentwickeln. Spezialisiert auf die Wartung von Triebwerken ist die MTU Maintenance Berlin Brandenburg an ihrem Standort in Ludwigsfelde eines der Aushängeschilder der Branche. Bei einem Werksbesuch haben wir für Sie hinter die Kulissen geschaut und dabei exklusive Einblicke in die Welt der Triebwerkswartung erhalten. Den dazugehörigen Erfahrungsbericht können Sie auf den Seiten 8 & 9 dieser Ausgabe lesen. Eine ganz besondere Atmosphäre herrschte auch beim Airport Night Run. Zelebrierte Petrus noch am Vormittag des Veranstaltungstages schlechte Laune, zeigte sich der Wettergott pünktlich zum Startschuss den Teilnehmenden gegenüber gnädig und ließ die Sonne strahlen. Mehr als 6.000 Läuferinnen und Läufer konnten somit ihren Start in den Sonnenuntergang genießen. Mein besonderer Glückwunsch unter allen Gewinnerinnen und Gewinnern geht dabei an die Starter des evangelischen Gymnasiums aus Schönefeld, die unserem Aufruf der schnellsten Umlandschule gefolgt sind. Eine Veranstaltung, die in Kürze stattfindet, und deren Besuch ich Ihnen - aber vor allem natürlich allen Schülerinnen und Schülern - jetzt schon besonders empfehlen möchte, ist unser Ausbildungstag. Unter dem Motto „Startbahn für deine Karriere“ laden wir herzlich nach Schönefeld ein, um sich über verschiedene Ausbildungsberufe zu informieren. Es lohnt sich vorbeizukommen: Neben der Flughafengesellschaft, Rolls-Royce und der Deutschen Flugsicherung präsentieren noch weitere zahlreiche Firmen aus der Flughafenregion ihr Portfolio. Wie schon in den vergangenen beiden Jahren veranstalten wir auch in diesem Jahr wieder die Schallschutztage. Dabei können Sie sich an zwei Tagen rund um das Schallschutzprogramm BER informieren. Über Ihren Besuch und ein persönliches Treffen würde ich mich sehr freuen. Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen Ihr Manfred Bobke-von Camen Quelle: Günter Wicker / FBB Konstruktive Gespräche und individuelle Beratung: Bei den Schallschutztagen stehen allen Gästen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner von Baufirmen und vom Schallschutzteam der Flughafengesellschaft zur Verfügung. Schallschutztage 2018 Alles Wichtige zum Schallschutz an Ihrem Haus Die Flughafengesellschaft lädt alle Anwohnerinnen und Anwohner des BER auch in diesem Jahr wieder zu Schallschutztagen ein. Am Freitag, 8. Juni, und Samstag, 9. Juni, können sich alle Gäste im DIALOG-FORUM in der Mittelstraße 11 in Schönefeld zum Schallschutzprogramm BER informieren. An beiden Tagen stehen zahlreiche Expertinnen und Experten für eine individuelle und kompetente Beratung zur Verfügung. Gäste können im individuellen Gespräch mit Baufirmen und dem Schallschutzteam der Flughafengesellschaft die bauliche Umsetzung besprechen und offene Fragen klären. Mehrere Fachvorträge bieten zudem Hinweise und Tipps zur bau lichen Umsetzung von Schallschutzmaßnahmen. Im Fokus stehen dabei die im letzten Sommer von der Flughafengesellschaft vorgestellten Module sowie →→Impressum Herausgeber: Flughafen Berlin Brandenburg GmbH in Kooperation mit ELRO Verlagsgesellschaft mbH Eichenallee 8, 15711 Königs Wusterhausen ( (03375) 24250 / www.elro-verlag.de Auflagenzahl: 65.000 Verteilgebiet: Flughafenregion Berlin-Brandenburg Chefredaktion: Vesa Elbe, Hannes Stefan Hönemann ( (030) 6091-70100 alternative Möglichkeiten zur Lüftung von Gebäuden. Mit den diesjährigen Schallschutztagen setzt die Flughafengesellschaft das 2016 begonnene und erfolgreiche Format fort. Mehr als 1.200 Gäste haben in den vergangenen Jahren die Schallschutz tage besucht. →→Schallschutztage 2018 Alles Wichtige zum Schallschutz an Ihrem Haus Zeit: 8. Juni, 10.00–18.00 Uhr 9. Juni, 10.00–16.00 Uhr Ort: DIALOG-FORUM Mittelstraße 11 12529 Schönefeld V.i.S.d.P.: Vesa Elbe, Hannes Stefan Hönemann Verantwortlicher Redakteur der ELRO Verlagsgesellschaft mbH: Manfred Tadra ( (033764) 5059-61 m.tadra@elro-verlag.de Verantwortlich für Anzeigen: Jörg Kobs ( (0175) 167 43 38 j.kobs@elro-verlag.de Redaktion: Manfred Tadra, Jörg Kobs, Rosemarie Meichsner, Christian Franzke, Oliver Kossler, Annika Hennebach, Ralf Wagner, Dr. Kai Johannsen, Antonia von Randow, Simon Miller, Nancy Biebach, Justus Münster, Francie Wosch Die in den Artikeln wiedergegebenen Meinungen müssen nicht den Auffassungen jedes einzelnen Redaktionsmitgliedes entsprechen.

→3 | BER aktuell → Nachbar Flughafen Mai 2018 Zurücklehnen verboten Bürgermeister Igel über Mobilität und Industrie 4.0 BER aktuell: Herr Igel, Zuwachs an Arbeitsplätzen und bei den Einwohnern, die positive Entwicklung Ihrer Stadt ist ungebrochen. Für Sie aber kein Grund sich zurückzulehnen, oder? Andreas Igel: Natürlich gibt es keinen Grund sich zurückzulehnen! Mit der Dynamik der Entwicklung steigt die Menge der Aufgaben und deren Komplexität. Die Veränderungen müssen umfassend und ganzheitlich gestaltet werden. Beispielsweise wird die Zunahme der Einwohner nicht von allen Menschen als positiv empfunden, sondern löst auch Verunsicherung bei denen aus, die hier schon länger leben. Es ist aber allemal besser sich darum zu kümmern, eine neue Kita oder Schule zu bauen als eine zu schließen. Ludwigsfeldes Bürgermeister Andreas Igel im Gespräch mit der Umlandbeauftragten der Flughafengesellschaft Rosemarie Meichsner. Quelle: Andreas Kämper Diversität unter den Passagieren Fluggastbefragung an den Berliner Flughäfen Woher kommen eigentlich die Passagiere und wohin fliegen sie? Warum sind sie unterwegs und wie haben sie die Reise gebucht? Diese Fragestellungen sind für die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH wichtig, um die Passagiere möglichst genau zu kennen und die Grundlage für einen erfolgreichen Flughafenbetrieb legen zu können. Die Auswertungen haben gezeigt, dass an beiden Flughäfen knapp über 52 Prozent der Passagiere männlich sind. Das durchschnittliche Alter in Tegel liegt bei 38 Jahren und in Schönefeld bei 35 Jahren. Bei den Nationalitäten wurde ein breites Spektrum sichtbar. Die Top Nationalitäten für gesamt Berlin sind: Deutsch, Britisch, Italienisch, Spanisch, Französisch, US-Amerikanisch und Polnisch. Das integrierte Stadtentwicklungskonzept von Ludwigsfelde sieht vor, den neuen Industriepark Eichspitze, in 20 km Entfernung vom BER, zu errichten. Reiner Logistikpark oder Ansiedlung von Hochtechnologie im Rahmen von „Industrie 4.0“? Heute können Sie logistische von industriellen Fertigungsprozessen nicht mehr voneinander trennen. Eine 'just in sequence'- Anlieferung in eine hoch automatisierte Fertigung mit kundenspezifischen Produkten bedeutet eine enge Verkettung übergreifender Prozesse auf der Basis harmonisierter Standards. Das ist Industrie 4.0! Mir kommt es bei den Neuansiedlungen vor allen Dingen darauf an, dass diese von hohen Investitionen begleitet werden, die eine langfristige Bindung an den Standort garantieren. Zudem geht es um gut bezahlte Arbeitsplätze mit einer tariflichen Bindung für die Mitarbeiter. Weiterhin ist es erforderlich, dass die Diversifizierung - die Vielfältigkeit – der örtlichen Wirtschaftsstruktur zunimmt, um uns hier von strukturellen Schwankungen einzelner Wirtschaftszweige unabhängiger zu machen. Wenn diese Unternehmen Arbeitsabläufe nach Industrie 4.0 und eine hohe Qualifikation ihrer Mitarbeiter mit sich bringen, sind sie in unserem neuen Industriepark richtig angesiedelt. Die immer größer werdenden Engpässe im Verkehr mit dem Fokus auf Berufspendler aus Berlin und dem Brandenburger Süden stellen auch Ihre Stadt vor große Herausforderungen. Können neue intermodale Mobilitätsangebote die Probleme minimieren? „Der Anspruch bei den Verkehrsproblemen kann nicht sein diese zu minimieren, sondern sie zukunftssicher zu lösen. “ Dies kann bei dem hohen Aufkommen von Berufspendlern, Logistik für Unternehmen und dem Individualverkehr der wachsenden Bevölkerung in unserer Region keine Gemeinde alleine lösen. Es kommt hier darauf an, unter Beteiligung aller Akteure in der Region Mobilität zu verändern und attraktive durchgängige Mobilitätsketten, also intermodale Mobilitätsangebote aufzubauen. Befragung der Fluggäste am Standort Berlin-Tegel. Die Flughafengesellschaft führt seit 1993 systematische Fluggastbefragungen durch. Der Passagier wird dabei per Zufallsprinzip ausgewählt und mit Hilfe von Tablets und einer speziellen Befragungssoftware befragt. Im Geschäftsjahr 2017 hat die FBB so insgesamt 32.309 Passagiere zu ihren persönlichen Daten, der Anreise, ihrer Reisebuchung oder ihrem Verhalten am Flughafen befragt. Werben in der BER aktuell? Infos unter: j.kobs@elro­verlag.de / Tel. 0175 167 43 38 Quelle: Thomas Kierok / FBB Was bedeutet eigentlich …? ACC Das Airport Control Center (ACC) dient der zentralen Koordinierung aller operativen Prozesse vor und während der Passagier- und Flugzeugabfertigung. Wichtigste Aufgabe ist die Sicherstellung eines reibungslosen Flugbetriebs. Dafür arbeiten im ACC Vertreter aller Prozessbeteiligten unter der Leitung des Verkehrsleiters vom Dienst zusammen. Das ACC hat Zugriff auf zahlreiche Kameras, Funkgeräte zum Mithören des Flugfunks, den Radar des Berliner Flugverkehrs und auf verschiedene Datenbanken. Durch den automatischen Datenaustausch der Systeme und kurze Kommunikationswege erreichen alle Informationen die Beteiligten zur gleichen Zeit, sodass die Zusammenarbeit optimiert wird. Kurfürstendamm 130 10711 Berlin Tel.: 030/346 670 270 Friedrich-Engels-Straße 4

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