Die Flughafengesellschaft FBB betreibt den Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt (BER) mit seinen drei Terminals. Berlin ist der drittgrößte Flughafenstandort in Deutschland; gemessen an den ankommenden und abfliegenden Passagieren (ohne Umsteiger) sogar der größte. Die Flughäfen Schönefeld und Tegel fertigten im Jahr 2019, vor der Coronavirus-Pandemie, rund 35,65 Millionen Passagiere ab. Für das Jahr 2020 rechnet die Flughafengesellschaft mit insgesamt rund neun Millionen Passagieren.

The airport company Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) operates Berlin Brandenburg Willy Brandt Airport (BER) with its three terminals. Berlin is the third biggest airport location in Germany and ranks first in terms of origin and destination traffic (not counting connecting passengers). In 2019, before the coronavirus pandemic, the airports in Schönefeld and Tegel handled around 35.65 million passengers. For 2020, the airport company expects a total of around nine million passengers.

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BER aktuell 05/2015

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Die Zeitung für die Nachbarn des Flughafens Berlin Brandenburg

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→14 | BER aktuell → Nachbar Flughafen Mai 2015 Königs Wusterhausen Bezahlbarer Wohnraum und Radwege Anspruchsvolle Ziele der Stadt Königs Wusterhausen für das Jahr 2015 Nachdem wir in den vergangenen Ausgaben von „BER aktuell“ die Bürgermeister von Schönefeld und Wildau zu den wichtigsten Vorhaben für das Jahr 2015 befragt haben, schließt sich in dieser Ausgabe der Kreis mit den Aussagen des Bürgermeisters von Königs Wusterhausen Dr. Lutz Franzke zu dieser Frage. Die Stadt Königs Wusterhausen ist im vergangenen Jahr um 500 Einwohner gewachsen. Das stellt Anforderungen an die Bildungsinfrastruktur, wie Krippen, Kitas und Grundschulen. „Wir stellen uns also jetzt schon auf ein moderates Wachstum ein. Wir haben in der Stadt größere Baufelder, wie zum Beispiel im Königspark oder ‚Wohnen am See Zernsdorf‘, neben der normalen Verdichtung mit Einfamilienhäusern in den Ortsteilen z. B. in Zeesen oder Senzig,“ so Dr. Franzke. Gegenwärtig gibt es zum Beispiel auch Erwägungen für die Erweiterung des Grundschulstandortes in Senzig. Hier müssen relativ zeitnah entsprechende Entscheidungen getroffen werden. Auch in Zeesen besteht trotz mehrfacher Ergänzung weiterer Bedarf bezüglich Grundschule und Hort. Inzwischen ist auch absehbar, dass der BER in Betrieb gehen wird. Das stellt auch weitere Anforderungen an die Stabilisierung des Wirtschaftsstandortes Schönefelder Kreuz und konkret des Standortes Königs Wusterhausen. Um den Anforderungen gerecht zu werden, hat die Stadt u. a. einen Vertrag mit der OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) zur Fachkräftesicherung abgeschlossen. Hier erfolgt in den nächsten zwei Jahren eine entsprechende Unterstützung bezüglich hochqualifizierter Fachkräfte im Vertrauen darauf, dass der BER an den Start geht. Eine zweite Aufgabe besteht darin, die praktische Realisierung des Technologieparks am Funkerberg, in Zusammenwirken mit den beiden anderen Kommunen des Am 5. September wird Königs Wusterhausen zum Schlossfest wieder zahlreiche Besucher aus der Region begrüßen können. Regionalen Wachstumskerns Schönefelder Kreuz (Schönefeld und Wildau), in Angriff Dr. Lutz Franzke, Bürgermeister von Königs Wusterhausen Quelle: Manfred Tadra Quelle: Manfred Tadra zu nehmen. Hier geht es um die Entwicklung der ersten zehn Hektar. Das betrifft die Finanzen, aber auch die Entwicklung eines entsprechenden Marketingkonzeptes. Zur Unterstützung dieses Vorhabens wurde ein entsprechender Vertrag mit der Drees & Sommer AG geschlossen. Wenn alles gut läuft, soll noch in diesem Jahr mit der Erschließung begonnen werden. Insgesamt ist die „Airport Region Berlin Brandenburg“ der dynamischste Wirtschaftsstandort Ostdeutschlands. „Für uns ergibt sich daraus, dass wir für die benötigten Fachkräfte auch entsprechenden bezahlbaren Wohnraum zur Verfügung stellen. Das ist für uns, trotz möglicher Fördermaßnahmen, eine große Herausforderung“, so der Bürgermeister. Die Stadt ist aktuell in der Lage, zwischen 50 und 70 Wohneinheiten im Jahr über die eigenen Gesellschaften zu errichten. Ein weiterer Schwerpunkt bei der Entwicklung der Infrastruktur sind die Radwege. „Wir wollen vor der BER- Eröffnung mit den Radwegen fertig sein, so Dr. Franzke. Das betrifft z. B. die Wege in Körbiskrug und Wernsdorf und in der Cottbuser Straße. Im nächsten Jahr soll dann das Projekt der innerörtlichen Radwege abgeschlossen sein und darauf könne man stolz sein. Kulturelle Höhepunkte im Jahr 2015 werden das inzwischen über die Region hinaus bekannte Schlossfest sowie die Höfenacht, das Inselleuchten und der Bergfunk sein.

→15 | BER aktuell → Freizeit Mai 2015 DIE ALLGEMEINE LUFTFAHRT IN DER METROPOLREGION BERLIN-BRANDENBURG Teil 7 Bienenfarm – „Barnstromer“ Gefühl im Grünen Oehna-Zellendorf ist startklar für eine aktive Teilnahme an der in Gründung befindlichen Arbeitsgemeinschaft der Flugplätze in der Metropolenregion Berlin-Brandenburg. Chef und Flugleiterin freuen sich darauf, mit einem der schönsten unter den General-Aviation Flugplätzen aktive Lobbyarbeit im besten Wortsinn betreiben zu können: Sollen Skeptiker gern kommen – in Oehna- Zellendorf werden sie von dem gesamtgesellschaftlichen Nutzen eines kleinen, aktiven Wachstumsmotors für die regionale Gesellschaftsstruktur leicht zu überzeugen sein. Fliegerei ist ein Abenteuer. Und wird es bleiben. EDBO mittendrin wird weiterhin als Gateway to heaven dienen. Geschichte und Status quo EDBO steht für Vielfalt, gute Organisation und eine noch bessere Zukunft: Das war in Oehna nicht immer so. Als die heutigen Pisten noch Acker waren und die Luftfahrtbehörden den Betreiber mit seinen Ambitionen ignorierten, wurden die Leistungen in Selbstaufopferung der ersten Pioniere des Platzbaus geleistet. Heute lassen die Flugschule für große und kleine Maschinen sowie die Werft und der UL-Bau die Eigentümerin, die Fläming Air GmbH, auf mehreren ertragreichen Beinen fest und wirtschaftlich sicher fußen. Und wenn sich die Zukunft weiterhin über das erwartete Maß so positiv entwickelt, wie das in den vergangenen Jahren der Fall war, so ist auch noch Platz, diese ganze, sympathisch organisierte Infrastruktur zu erweitern. Flugzeuge, Hubschrauber, Motorsegler, Ultraleicht-flugzeuge, Segelflugzeuge, Ballone, Fallschirmspringer, Luftschiffe PPR dürfen auf der wunderbaren Anlage von Oehna-Zellendorf landen und von dort starten. Schwer zu sagen, welche der aufstrebenden Unternehmen in diesem Landstrich einer ausführlichen Berichterstattung wert sind. Wer mehr wissen will, sollte sich an den Chef wenden: Martin Eckardt weiß so viele Details zu erzählen, dass man nicht aufhören will, dem Mann zu lauschen. 1990 hat der Bauingenieur in Oehna- Zellenfeld als Flugschüler angefangen. Heute leitet er nicht nur die Werft, sondern auch den Flugplatz. Natürlich kann man in Oehna-Zellendorf noch mehr unternehmen: Das „Theater 89“, der Aeroclub Wittenberg sowie Firmen laden regelmäßig zu Veranstaltungen. Wer den Beruf des Fluggerätemechanikers lernen kann, wird wiederum auf die Werft zurückkommen: Dort wird diese Ausbildung angeboten – Begeisterung vorausgesetzt: Und der Wille, in 20 Jahren vielleicht Chef zu sein. Entwicklung und Perspektive Oehna-Zellendorf ist ein Standort mit Zukunft. Nicht nur die Erfolge der kerngesunden und gut für die Zukunft gerüsteten Unternehmen beweisen, dass die Allgemeine Luftfahrt mehr ist, als ein elitäres Hobby für wenige. Im Bistro etwa treffen sich Flugenthusiastan aus der Nachbarschaft oder Reisende auf eigenen Rollen, die einen Abstecher von der Fläming Skate machen. Und sechs Ferienwohnungen für Flieger und Fans sind ebenfalls bezahlbar und gut gebucht. Das spricht für gute Beziehungen der Nachbarschaft zu ihrem regionalen Wachstumskern EDBO. Martin Eckardt lacht und sagt: „Ja, das ist tatsächlich ein wichtiger Punkt.“ Auch Monika Hackel, die sich selbst als „Mädchen für alles“ bezeichnet, stimmt zu. Aus dem Tower leitet sie aus Oehna anfliegende Maschinen sicher auf die komfortabel asphaltierte Piste. Abends macht die Flugleiterin aber auch Buchhaltung, putzt schon mal den einen oder anderen Flieger selbst, bestellt das Material und kümmert sich darum, dass es rundherum an nichts mangelt. Gern hätte sie mehr Jugendliche auf dem Platz – aber da sind die Gesetze, wie z. B. das fliegerärztliche Tauglichkteiszeugnis der Klasse 2, ein polizeiliches Führungszeugnis und anderes mehr. Es fehlt die breite, gesellschaftliche Lobby, und auch preislich ist ein Fliegerengagement für junge Menschen nicht leicht zu stemmen. Trotzdem sind die Perspektiven für EDBO Quelle: Jörg Kobs gut: Der Verkehrslandeplatz wird von Geschäftsreisenden der im Umland angesiedelten Firmen genutzt. Und die profitieren vom Wirtschaftswachstum. Privatpiloten kommen gern, das bezahlt große Teile der Infrastruktur. Private Arbeitsvermittlung für den Flughafen Berlin Arbeitgeberservice · Personalberatung Dr. Hans-Peter Blisse Markus Eglin Dipl. BW (FH) Tel: 030-25 32 45 08 Fax: 030-25 32 37 25 Spreestr. 3, 12439 Berlin · www.avpberlin.de

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