Die Flughafengesellschaft FBB betreibt den Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt (BER) mit seinen drei Terminals. Berlin ist der drittgrößte Flughafenstandort in Deutschland; gemessen an den ankommenden und abfliegenden Passagieren (ohne Umsteiger) sogar der größte. Die Flughäfen Schönefeld und Tegel fertigten im Jahr 2019, vor der Coronavirus-Pandemie, rund 35,65 Millionen Passagiere ab. Für das Jahr 2020 rechnet die Flughafengesellschaft mit insgesamt rund neun Millionen Passagieren.

The airport company Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) operates Berlin Brandenburg Willy Brandt Airport (BER) with its three terminals. Berlin is the third biggest airport location in Germany and ranks first in terms of origin and destination traffic (not counting connecting passengers). In 2019, before the coronavirus pandemic, the airports in Schönefeld and Tegel handled around 35.65 million passengers. For 2020, the airport company expects a total of around nine million passengers.

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BER aktuell 04/2018

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Die Zeitung für die Nachbarn des Flughafens Berlin Brandenburg.

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→10 | BER aktuell → Aktuelles aus der Region April 2018 Mit Bio-Produkten den Markt erobern Jouis Nour GmbH eröffnet Produktion in Dahlewitz Der Trend zu Bio-Produkten ist ungebrochen. Am 15. März 2018 wurde in Dahlewitz die offizielle Einweihung des Bio-Lebensmittelproduzenten Jouis Nour GmbH gefeiert. In Anwesenheit von Christian Görke, Finanzminister des Landes Brandenburg und weiterer Gäste aus Politik und Wirtschaft erläuterte der Unternehmensgründer der Jouis Nour GmbH, Bernhard Klapproth, die Unternehmensstrategie. Nach einer notwendigen Vergrößerung des Unternehmens wurde ein neuer Standort gesucht. Diesen fand man in Brandenburg. „Hier ging alles relativ schnell. Die Leute waren innovativ, sie haben Interesse an gesunden Produkten und an dem, was wir tun. Immer wenn ich was brauche, geht es schnell und effizient“, so Bernhard Klapproth. Auch der Standort im Dahlewitzer Envopark, einem nachhaltigen, ökologischen Gewerbepark, passte zur Philosophie des Unternehmens. Dazu kommt eine schnelle Anbindung an die Autobahn. Am Standort Dahlewitz wurden neue Produkte entwickelt. Jouis Nour heißt im weitesten Sinne übersetzt gesunde Ernährung. Bernhard Klapproth: „Wir produzieren in zwei Richtungen. Zum einen TK-Biosnacks, also Snacks in biologischer Qualität. Zum anderen vertreiben wir bundesweit Bio-Salate, die ein Mindesthaltbarkeitsdatum von sechs V.l.n.r.: Björn Fromm - Präsident des Handelsverbandes Berlin-Brandenburg e.V., Siegmund Trebschuh - Leiter Dezernat IV des Landkreises Teltow-Fläming, Unternehmensgründer Bernhard Klapproth, Finanzminister Christian Görke. bis acht Tagen haben.“ Frische Salate in Bio-Qualität ohne jegliche Zusatzstoffe in unterschiedlichen Variationen, die im eigenen Labor entwickelt wurden. Viele der verarbeiteten Zutaten sind, soweit möglich, regional. Damit beweist das Unternehmen, dass man mit Bio so einiges machen kann, was richtig gut schmeckt. Die Branche wächst jährlich um mehr als 10%. Alle Produkte sind „To Go­ Produkte“, also der Salat oder das Dessert für zwischendurch zum Mitnehmen. Zur Produktpalette gehört zum Beispiel die Jourino © Knusperstange, ein von Hand gerollter, leichter Snack mit verschiedenen veganen, vegetarischen oder vollwertigen Füllungen. Dazu kommen ca. 15 verschiedene Salatvariationen. Finanzminister Christian Görke: „Ich freue mich, dass ein junges, dynamisches Unternehmen den Weg gefunden hat aus der Stadt Berlin in eine Region, die sich sehr erfolgreich entwickelt. Besonders gerne höre ich, dass die Ansiedlung so gut begleitet worden ist, durch den Landkreis, die Gemeinde und die Wirtschaftsförderung. Das zeige: „Brandenburg kann so einfach sein“. Der Vertrieb der Produkte bundesweit, in Österreich und der Schweiz sei ein weiterer Schritt auf der Erfolgsskala „Made in Brandenburg“, so der Finanzminister. Quelle: Manfred Tadra INNOVATION AND LEADERSHIP IN AEROSPACE 25. – 29. April 2018 Berlin ExpoCenter Airport www.ila-berlin.de BERaktuell_ILA2018_B2B_226x120_de.indd 1 19.02.2018 11:20:07

→11 | BER aktuell → Aktuelles aus der Region April 2018 Steuerrad und Kompass übergeben Swen Ennullat ist Sprecher des Regionalen Wachstumskerns „Schönefelder Kreuz“ Seit dem 28. Februar 2018 ist der Königs Wusterhausener Bürgermeister Swen Ennullat der Sprecher des Regionalen Wachstumskerns „Schönefelder Kreuz“. Diese Funktion wechselt jährlich unter den Bürgermeistern der drei Kommunen Königs Wusterhausen, Schönefeld und Wildau. Bei der Übergabe dieser Funktion betonte Schönefelds Bürgermeister Dr. Udo Haase, dass sich seit über 10 Jahren die Zusammenarbeit der drei Kommunen positiv entwickelt hat. Dr. Haase: „Ich möchte heute offiziell das Steuerrad übergeben und habe noch einen Kompass dazu getan. Dass soll zeigen, in welche Richtung wir gehen wollen. Hier sehe ich auch eine gewisse Symbolik. Wir hatten in den letzten Jahren eine enge, konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit.“ Für Wildaus stellvertretender Bürgermeister Marc Anders ist der RWK ein gutes Instrument, um die Zusammenarbeit zu forcieren. Swen Ennullat bezieht die Zusammenarbeit nicht nur auf die drei Bürgermeister, sondern auch auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung. Eines der großen Gemeinschaftsprojekte ist die Entwicklung und Vermarktung des Technologieparks Funkerberg in Königs Wusterhausen. Hier wird in diesem Jahr mit dem ersten Bauabschnitt begonnen. Ein zweiter Schwerpunkt ist der Hafen Königs Wusterhausen/Wildau. Dr. Udo Haase wies auf die Entwicklung der Verkehrsinfrastruktur hin: „Es geht auch um den weiteren Ausbau des Radwegenetzes zwischen den drei V.l.n.r.: Marc Anders, Dr. Udo Haase, Swen Ennullat. Quelle: Manfred Tadra Kommunen. Hier ist auch das Land Brandenburg gefordert. Der RWK hat in der Flughafenregion auch eine besondere Verantwortung hinsichtlich der Verkehrsinfrastruktur. Hier muss der RWK eine Führungsrolle übernehmen.“ Dazu gehört auch die Zusammenarbeit mit Schulzendorf, Eichwalde und Zeuthen. Die Dahme im Blick, die City ganz nah In Grünau schafft das Quartier 52° Nord neuen Wohnraum – eine Kita soll folgen Der Großstadtmensch schätzt die grünen Außenbezirke als entspannte Rückzugsorte. Vom Alexanderplatz sind es nach Grünau kaum 30 Minuten. Flughafen und die Boom-Town Adlershof mit ihrem Technologiepark tun ihr übriges, um Grünau aktuell neuen Zuzug zu bescheren. Hier, in der Regattastraße, baut die deutsch-österreichische BUWOG Group gerade das Quartier 52° Nord am Ufer der Dahme. Der Name 52° Nord geht zurück auf die geografische Lage Berlins auf dem 52. Längengrad. Auch die einzelnen Häuser dieses bald 1.000 Wohnung starken Quartiers hören auf maritime Namen: Am Fluss stehen die Torhäuser. Ihr Look ist der maritimen Konstruktionskunst nachempfunden und verwendet Materialien, wie man sie von Yachten kennt. Links und rechts eines eigens geschaffenen Wasserbeckens, welches das Element Wasser optisch in das Quartier verlängert, stehen Kapitänshäuser und Brückenhäuser. Auch das 6000 Quadratmeter große Wasserbecken selbst hat es in sich. BU­ WOG-Geschäftsführer Alexander Happ: „Die zusätzlich geschaffene Wasserfläche hat mehrere Funktionen für die Umwelt. Hier wird Regenwasser gesammelt. Das Wasser verbessert das Mikroklima im Wohngebiet und es reinigt es sich selbst auf biologischer Basis über seitliche Bepflanzungen und Substratfilter.“ Das Wasserkonzept wurde mit Forschern der TU Berlin entwickelt und das fortlaufende Monitoring wird wissenschaftlich begleitet. Sogar erste Fische haben sich angesiedelt. In den kommenden Jahren wird das Quartier 52° Nord weiter wachsen. Gerade hat das Regattahaus an der Regattastraße sein Richtfest gefeiert. Jüngst ist das Haus an der Dahme mit seinen 33 Wohneinheiten an den Start gegangen. Ab Frühjahr 2018 entsteht am Ufer des Flusses dieses fünfgeschossige Ensemble mit Deckenhöhen von 2,80 Meter und bodentiefen Fenstern. Edel: Verschiebbare Schutzpaneele aus italienischen Glasfaserstoffen sorgen für Schutz gegen Sonne und Wind, so dass man die Balkone bei fast jeder Witterung nutzen kann und mit der Natur lebt. Das ist auch Quelle: Buwog das Motto der neuen Kompasshäuser, die als nächstes folgen. Sie entstehen in Holzhybridbauweise und legen den Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit und natürliche Materialien. Auch an die Jüngsten wird gedacht: So geht bald eine Kita in den Bau. Ab Sommer 2019 soll sie Platz für bis zu 75 Kinder bieten. Der Name des Projekts: Admiralfalter. (Quelle: BUWOG) Infos auf 52grad-nord.de

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