Die FBB betreibt den Flughafen Schönefeld und über ihre Tochtergesellschaft BFG den Flughafen Tegel. Im Jahr 2017 wurden an den Flughäfen rund 33,3 Millionen Passagiere befördert. Damit ist Berlin der drittgrößte Flughafenstandort in Deutschland. Um die nötigen Kapazitäten für die Zukunft zu schaffen, entsteht derzeit der neue Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt am Standort Schönefeld.
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BER-aktuell 04/2017

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→ 4 | BER aktuell → Aktuelles aus der Region April 2017 Worte auf den Weg Rotary Club Berlin Brandenburg Airport Engagement in der Flughafenregion Quelle: Privat Liebe Leserinnen und Leser dieser Kolumne. Die Aprilausgabe der „BER aktuell“ kommt rechtzeitig zum Karfreitag (14. April) und zum Ostersonntag (16. April). Für uns Christen ist das die Spanne zwischen „Sterben, Tod und Auferstehung“. Tod und Auferstehung – das ist mein Thema für April. Im Krankenhaus, in dem ich arbeite, bieten wir Seminare zu „Sterben, Tod und Trauer“ an, auch für die Ehrenamtlichen in der Flughafenseelsorge haben wir eine Einheit dazu in der Ausbildung. „Auferstehung“ kommt da nicht vor. Eigentlich schade – aber wir wollen ja Menschen begleiten in „Sterben, Tod und Trauer“, egal welcher Weltanschauung sie sind. Unsere Motivation als Kranken- oder Flughafenseelsorger/innen ist eine christliche, also glauben wir schon, dass der Tod nicht das Letzte im Leben eines Menschen ist. Wir feiern 500 Jahre Reformation – gestatten Sie mir als jemand von der „katholischen Seite“ Martin Luther (1483 - 1546) zu zitieren, mit einem Satz, der zumindest für mich immer wieder eine tiefe Wahrheit beinhaltet, gerade wenn ich mit Sterben, Tod und Trauer konfrontiert bin. Luther schreibt: „Bei uns ist alle Tage Ostern, nur dass man einmal im Jahr Ostern feiert.“ … Alle Tage Ostern, alle Tage Leben empfangen und Leben weitergeben; da wo wir gerade stehen die Welt ein wenig lebendiger, bunter, vielfältiger, menschlicher und schöner machen. Gerade in dieser Frühlingszeit sehen wir ja, wie stark „das Leben“, wie kraftvoll „die Natur“ ist. Tun wir es doch der Natur gleich: Feiern wir das Leben, bestärken wir das Leben. Ob hier in der Umgebung von Berlin, oder – wenn wir das Auto, die Bahn oder den Flieger nehmen für die Ferien – dort, wo wir uns vom Alltag erholen. Diese Erfahrung, Leben zu geben, Leben zu empfangen, „Leben in Fülle“ wie die Bibel sagt, wünsche ich Ihnen allen, Pater Wolfgang Felber Flughafenseelsorger Frauke Hemm, Präsidentin Rotary Club Berlin Brandenburg Airport Neben den laufenden Bauarbeiten rund um den BER, gibt es schon zahlreiche Firmen, Einrichtungen und Organisationen, die direkt oder indirekt mit dem Flughafen zu tun haben. „BER aktuell“ sprach mit Frauke Hemm, der Präsidentin vom Rotary Club Berlin Brandenburg Airport. Frau Hemm, was ist Rotary? Frauke Hemm: Rotary ist eine weltweite Organisation mit über 1,2 Millionen Mitgliedern in rund 35.000 regionalen Clubs. Frauen und Männer, die etwa Führungsaufgaben wahrnehmen oder als Selbständige tätig sind, engagieren sich in diesen Clubs ehrenamtlich für Projekte, insbesondere in den Themenfeldern Bildung, Ausbildung, Gesundheit oder Soziales. Rotary ist zum Beispiel größter Träger im internationalen Schüleraustausch. Unser Clubleben ist zudem geprägt von regelmäßigen Vorträgen interessanter Referenten, Besuchen attraktiver Veranstaltungen und nicht zuletzt der Pflege von Freundschaften untereinander. Und was hat das mit dem BER zu tun? Frauke Hemm: Unser Club mit derzeit 27 Mitgliedern wurde vor 20 Jahren für die Region rund um den Einzugsbereich Schönefeld, Zossen, Königs-Wusterhausen, Blankenfelde, Rangsdorf oder Wildau gegründet. Zahlreiche Mitglieder stehen beruflich in Verbindung mit dem Flughafen Schönefeld oder dem BER. Mit dem Namen Rotary Club Berlin Brandenburg Airport machen wir deutlich, dass Rotary hier, rund um den Flughafen sowie in der angrenzenden Region vertreten ist und wir richten uns an die Menschen, die im Moment oder später hier wohnen und arbeiten. Wir sind daher gerne Ansprechpartner für Interessierte, die vielleicht bei uns mitmachen möchten, aber auch Kooperationspartner der hier vertretenen Firmen, Behörden, Organisationen und Einrichtungen. Nennen Sie uns doch mal Beispiele Ihrer Aktivitäten. Frauke Hemm: In Schulen fördern wir das Lesen bei den Kindern, schenken ihnen Bücher oder überreichen Mathekisten für den Unterricht. Zur Gesundheitsförderung können wir Spiel- und Pausenkisten einsetzen. Soziale Projekte oder internationaler Schüleraustausch werden finanziell unterstützt. Im Moment stehen wir mit verschiedenen Partnern des Flughafens im Netzwerk "Airport Region BER" in Kontakt, um eine Stadtranderholung für Kinder zu organisieren. Wir pflegen darüber hinaus internationale Freundschaften mit Rotary Clubs aus Polen, Italien und San Marino. Wie können sich Interessierte über Rotary und Ihren Club informieren und mit Ihnen in Kontakt treten? Frauke Hemm: Einen ersten Überblick vermitteln die Internetseiten www.rotary.de und unsere Clubseiten www.berlin-brandenburgairport.rotary.de. Dort sind auch die Termine der wöchentlichen Treffen aufgeführt, die im Moment meistens im Berlin Brandenburg Airport Center am BER stattfinden. Gerne stehe ich auch für einen telefonischen Kontakt unter der Telefonnummer 03375/5297810 zur Verfügung. Herzlichen Dank Frau Hemm für das Interview! Quelle: Rotary Club Berlin Brandenburg Airport

→ 5 | BER aktuell → Aktuelles aus der Region April 2017 Mein Arbeitsplatz in der Flughafenregion Nachwuchsschütze Jaspar Fucker (12 Jahre) vom BB08 e. V. bei der Kreismeisterschaft Halle in Klein-Leipisch. Sportliches Umland Quelle: Blankenfelder Bogenschützen 08 e. V. Diesmal: Christopher Percival, Tätigkeit am Flughafen Schönefeld oder Tegel. Nur einer von vielen spannenden Arbeitsplätzen, an denen sich Flughafenluft schnuppern lässt. Quelle: visitBerlin Mehrere hundert Sportvereine sind im Flughafen umland aktiv. Vom Freizeitsport bis hin zum Leistungssport wird eine breite Palette angeboten. BER aktuell widmet sich seit der Märzausgabe 2017 dem sportlichen Umland. Wir stellen verschie dene Vereine vor und zeigen Ihnen, wie sportlich es in der Flughafenregion zugeht. Die Blankenfelder Bogenschützen Die Blankenfelder Bogenschützen gehören zu dem engagierten Brandenburger Bogensportverein BB08 e. V., dessen Mitglieder aus zum Teil reinen Freizeitsportlern, aber auch aus olympischen Wettkampfsportlern mit Erfolgsambitionen bestehen. Bogensportdisziplin ist das Wettkampfschießen mit dem Recurvebogen oder dem Compoundbogen auf Zielscheiben entsprechend den olympischen Regeln. Trainiert wird im Frühjahr und Sommer draußen an der frischen Luft. Je nach Altersklasse kann dort auf Distanzen bis zu 90 Meter geschossen werden und das an jedem Tag und zu jeder Tageszeit. Im Winter sind die Blankenfelder Bogenschützen in der Sporthalle anzutreffen, allerdings ist dort die Distanz mit 18 Metern deutlich kürzer. Nach einigen Jahren als Abteilung Bogensport des PSV Zossen (Sportschützen Blankenfelde) gründete sich der Blankenfelder Bogenschützen 08 e. V. als eigenständiger junger Sportverein. Mit der Unterstützung der Gemeinde Blankenfelde- Mahlow, dem Natursportpark und den engagierten Sponsoren, wie der Flughafengesellschaft, konnten die Blankenfelder Bogenschützen einen eigenen, mittlerweile (fast) barriere freien Platz als Bogensportarena beziehen. Mit viel Enthusiasmus und gemeinsamer Arbeit entstand ein eigener Trainings- und Wettkampfort, auf den der Verein mächtig stolz ist. Anfängerkurse finden ein- bis zweimal im Jahr statt und erstrecken sich über einen Zeitraum von ca. 10 Wochen. Dabei treffen sich Interessierte einmal die Woche für ca. eine Stunde und lernen dort Schritt für Schritt die Grundlagen, welche für eine gute Bogentechnik notwendig sind. Ziel der Kurse ist, dass sich alle Teilnehmer später ohne Probleme in die laufenden Trainingsgruppen einreihen können. Einige Nachwuchsschützen des BB08 e. V. sind mittlerweile in der landes- und bundesweiten Bogensportgemeinde erfolgreiche Teilnehmer an Kreis-, Landes- und Deutschen Meisterschaften. Dort erkämpften sie bereits mehrfach Medaillen und Meistertitel. Auch das Bundesliga-Team ist sehr erfolgreich und schaffte es zum Bundesfinale der Staffeln Nord und Süd nach Wiesbaden zu fahren und den 5. Platz zu belegen. Selbst bei Europacup-Wettbewerben ist der Verein vertreten und einem Top-Schützen des BB08 e. V. gelang im Jahr 2012 sogar die Qualifikation für die Olympischen Spiele in London. Ohne die Förderung durch Landesverbände, die Gemeinde Blankenfelde-Mahlow, durch Sponsoren (z. B. die FBB) und Spenden verschiedener Institutionen wären viele Pläne und Ziele im Verein nicht realisierbar. Deshalb ist der BB08 e. V. für jegliche Unterstützung dankbar. Weitere Informationen zu den Bogenschützen erhalten Sie unter: www.bb08.de Wettkampftag Bundesliga Nord in der Weidenhof-Halle in Mahlow Quelle: Blankenfelder Bogenschützen 08 e. V. Mein Arbeitsalltag Für die Gäste, die am Flughafen ankommen, bin ich oft einer der ersten Ansprechpartner. Das heißt, es obliegt mir, die neuangekommenen Besucher aus aller Welt in der Großstadt willkommen zu heißen und ihnen etwas von meinem Berlin-Wissen mitzugeben. Typischerweise fragen die Gäste als Erstes nach einem Stadtplan, den sie bei mir natürlich bekommen. Dann erkläre ich ihnen oft den Weg ins Hotel und welche Möglichkeiten der Fortbewegung sie in der Stadt haben. Viele Besucher fragen auch nach besonderen Events, dem Kulturangebot der Stadt und ein paar Insider-Tipps. Mein Weg in den Beruf Ich bin Brite mit deutschen Familienwurzeln. Berlin hat mit seiner Kultur, der Geschichte und dem Geist der Stadt immer eine wichtige Rolle in meinem Leben gespielt. Nach meinem Auslandsstudium an der Freien Universität Berlin, Berufserfahrung in der Berliner Hotellerie und einer Tätigkeit bei der Stiftung Stadtmuseum Berlin kam mein Traumjob als Vertreter der weltoffenen und sich immer wieder neu erfindenden Metropole. Tätigkeiten Neben der Vorstellung der Hauptattraktionen – Brandenburger Tor, Reichstag, usw. – helfe ich auch bei der Planung vor Ort: Zum Beispiel mit Zeitfenstertickets für die Museumsinsel oder Reservierungen für den Besuch des Fernsehturms. Am häufigsten wird nach der Berlin WelcomeCard nachgefragt, das Touristenticket der Stadt. Voraussetzungen Fremdsprachenfähigkeiten – besonders Englisch – und Berlin-Kenntnisse sind bei uns ein Muss. Einsatzbereitschaft, Leidenschaft für verschiedene Kulturen und Erfahrung in der Gästebetreuung gehören optimalerweise auch zu den Qualitäten eines Bewerbers. →→Wer sich für einen Job am Flughafen interessiert, findet alle aktuellen Stellenausschreibungen unter karriere.berlin-airport.de

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