Berlin ist mit rund 35,65 Millionen Passagieren im Jahr 2019 der drittgrößte Flughafenstandort in Deutschland. Aktuell gibt es zwei Flughäfen: den Flughafen Berlin-Schönefeld und den Flughafen Berlin-Tegel. Der gesamte Luftverkehr der deutschen Hauptstadtregion soll am Standort Schönefeld konzentriert werden. Dafür plant und baut die Flughafengesellschaft den Flughafen SXF zum Flughafen Berlin Brandenburg – kurz BER – aus. Das Terminal T1 des BER wird am 31. Oktober 2020 eröffnet.
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BER aktuell 04/2015

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Die Zeitung für die Nachbarn des Flughafens Berlin Brandenburg

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→ 6 | BER aktuell → Nachbar Flughafen April 2015 Schallschutzprogramm BER I Informationsveranstaltungen zum Schallschutzprogramm BER Seit September 2014 ist die Flughafengesellschaft im Umland des BER unterwegs und führt Informationsveranstaltungen zum Schallschutzprogramm BER durch. Bisher konnten bereits weit mehr als 1.000 Gäste auf insgesamt 15 Veranstaltungen in Blankenfelde, Eichwalde, Schmöckwitz, Schulzendorf, Schönefeld und Selchow begrüßt werden. Die Auswahl der Veranstaltungsorte zeigt, dass sich die Flughafengesellschaft zunächst darauf konzentriert, die Anwohner der Südbahn einzuladen. Da die Südbahn ab Mai 2015 temporär genutzt wird, hat die Flughafengesellschaft den Versand der Anspruchsermittlungen an die dortigen Anwohner seit dem Sommer 2014 stark vorangetrieben. Die Anwohner werden seit September nach und nach persönlich zu Informationsveranstaltungen eingeladen und sollen dort die Möglichkeit haben, Informationen zum Schallschutzprogramm BER zu erhalten und ihre individuellen Fragen zu stellen. Dafür stehen das zuständige Ingenieurbüro, die Sprengnetter Immobilienbewertung, mehrere Baufirmen, die Handwerkskammer Cottbus sowie Mitarbeiter der Abteilung Schallschutz als Ansprechpartner zur Verfügung. Die Flughafengesellschaft sieht in den Informationsveranstaltungen einen wichtigen Bestandteil ihrer Anwohnerkommunikation und wird das Format auch im Jahr 2015 weiter fortführen. Dabei werden die Veranstaltungen Quelle: Oliver Kossler / Flughafen Berlin Brandenburg GmbH auch auf die Orte außerhalb des Südbahnbereichs, wie z. B. Mahlow oder Bohnsdorf, ausgeweitet. Schallschutzprogramm BER II Flughafengesellschaft übernimmt Kosten für Schallschutzmaßnahmen Die Flughafengesellschaft empfiehlt allen Anwohnern, die ihre individuelle Anspruchsermittlung erhalten haben, die darin beschriebenen Maßnahmen nun umsetzen zu lassen. Die Eigentümer entscheiden dabei selbst, welche Fachfirma sie beauftragen. Die Kosten für alle in der Anspruchsermittlung beschriebenen Schallschutzmaßnahmen werden komplett von der Flughafengesellschaft übernommen. Die Anwohner müssen sich an diesen Kosten also nicht beteiligen und sollten bei der Beauftragung einer Baufirma daher darauf achten, dass keinerlei Eigenbeteiligungen durch sie vorgesehen sind. Die Flughafengesellschaft kann jedoch keine Kosten für Baumaßnahmen übernehmen, die für den Schallschutz nicht erforderlich sind. Sollte eine Baufirma feststellen, dass für die Umsetzung des Schallschutzes Maßnahmen erforderlich sind, die in der Anspruchsermittlung nicht aufgeführt sind, ist dies noch vor Beginn der Bauarbeiten gegenüber dem zuständigen Ingenieurbüro anzuzeigen. Dafür ist ein Nachtragsangebot gegenüber dem Ingenieurbüro, welches die Anspruchsermittlung erstellt hat, notwendig. Dieses Nachtragsangebot wird dann geprüft. Wird dem Nachtrag zugestimmt, trägt die Flughafengesellschaft diese zusätzlichen Kosten. Auch in diesem Falle sind durch den Anwohner keine Kosten zu übernehmen. Auch Sie wollen in der BER aktuell werben? Infos unter: j.kobs@elro-verlag.de Tel. 0175 167 43 38

→7 | BER aktuell → Nachbar Flughafen April 2015 Partner aus der Region Mein Arbeitsplatz am Flughafen Von Akrobatik bis Volleyball Der SV Schulzendorf hat einiges zu bieten Von Anfang an befinden sich die Flughafengesellschaft und der Sportverein Schulzendorf in einer guten Partnerschaft. Bereits seit seiner Gründung in 2010 unterstützt die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH die Schulzendorfer Sportler. Beim jährlichen Sponsorentreffen im Februar wurden die aktuellen Zahlen des Vereins präsentiert: Insgesamt 239 Vereinsmitglieder gehen den Sportarten Gymnastik, Hallenradsport, Akrobatik/Einrad, Tischtennis, Volleyball und Kindersport nach. Rund die Hälfte aller Mitglieder sind Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre. Als sehr junger Verein konnte sich der SV Schulzendorf in den vergangenen Jahren sehr gut in der Region etablieren und so einiges bewegen. Den größten Bereich bildet mit 94 Mitgliedern die Sportart Volleyball. Die sogenannten „Schmetterlinge“ lassen ihre Bälle mit der ersten Mannschaft in der Brandenburgliga und mit der zweiten Mannschaft in der Kreisliga fliegen. Aber auch im Nachwuchsbereich trainieren die Kleinsten fleißig, um später in die Fußstapfen ihrer Vorbilder zu treten. Das geschieht nicht nur in Schulzendorf, sondern auch zweimal jährlich im Trainingslager, beispielsweise am Werbellinsee oder an der Ostsee. Spaß am Training haben auch die Akrobatinnen und Kunstradfahrerinnen des Vereins. Im letzten Jahr konnten dank der Sponsorengelder u. a. zwei Kunsträder angeschafft werden. Mit einer Summe von 1.250 € pro Rad ist die Anschaffung keine Selbstverständlichkeit für den Verein. Auch die Fahrten zu Sportwettkämpfen werden zum Teil aus der eigenen privaten Kasse gezahlt und durch Fahrgemeinschaften realisiert. Im Jahr 2014 wurden insgesamt 3.520 Kilometer zu Wettkämpfen zurückgelegt. Damit nicht genug: ca. 1.200 Arbeitsstunden leisteten Trainier, Freiwillige und Sportler ehrenamtlich allein für Trainings, Turniere oder Punktspiele. Eines der größten Projekte Quelle: SV Schulzendorf e.V. außerhalb des Spielbetriebs war in der Vergangenheit die Errichtung eines Beachvolleyballfeldes in Schulzendorf. Dieses kann von allen Sportvereinen in der Umgebung genutzt werden und steht auch den Kindern und Jugendlichen des Ortes kostenfrei zur Verfügung. Auch im Jahr 2015 stehen weitere Projekte an: Neue Übungsleiter mit entsprechenden Lizenzen müssen ausgebildet werden, um den Anforderungen des ständig wachsenden Nachwuchsbereiches gerecht zu werden und ein effektives und nachhaltiges Training in den einzelnen Sportarten zu gewährleisten. Wir wünschen dem Verein alles Gute und weiterhin viele sportliche Erfolge. Philip Friedri ch Diesmal: Philip Friedrich, Fachreferent Produkt und Statistik im Geschäftsfeld Marketing und Vertrieb. Nur einer von vielen spannenden Arbeitsplätzen, an denen sich Flughafenluft schnuppern lässt. Mein Arbeitsalltag: "Ich kümmere mi ch gemeinsam mit verschiedenen Fachabteilungen im Unternehmen um die Ausri chtung und Optimierung des Produkts „Flughafen“ auf unsere Kunden. Darüber hinaus beobachte i ch Trends in der Luftverkehrsbranche und arbeite an verschiedenen Projekten im ganzen Unternehmen mi t." Mein Weg in den Beruf: "Seit 2009 bin i ch im Unternehmen tätig. Damals startete i ch als dualer Student in der Fachri chtung BWL/Industrie. In dieser Zeit habe i ch verschiedene Abteilungen im Unternehmen durchlaufen. Darunter war auch der Berei ch Marketing (heute Geschäftsfeld Marketing und Vertrieb), in dem i ch nach meinem Studium gelandet bin. Das erste Jahr nach meiner Übernahme blieb i ch in der Abteilung, bevor i ch schlussendli ch in die Abteilung Entgelte und Stati stik wechselte, die zudem für die marketingseitige Produktentwicklung am Flughafen z u s t ä n d i gi st ." Quelle: Privat Fluglärmmessungen Mobile Messungen In Eichwalde und Jühnsdorf Die FBB führt im April und Mai mobile Fluglärmmessungen in Eichwalde und Jühnsdorf durch. Jühnsdorf liegt im westlichen Abflugbereich der zukünftigen Südbahn des Flughafens Berlin Brandenburg. Eichwalde ist im östlichen Anflugbereich der Südbahn gelegen. Im April dient die Messung der Erfassung des Ist-Zustands (Nullmessung). Ab dem 2. Mai wird der Flugverkehr des Flughafens Schönefeld aufgrund der Sanierung der Nordbahn erstmalig über die Südbahn abgewickelt. In Eichwalde wird dann der Fluglärm insbesondere von landenden Flugzeugen gemessen. Richtung Osten startende Flugzeuge folgen während der Bauzeit nicht den zukünftigen BER-Flugrouten, sondern schwenken nach dem Start auf die reguläre Abflugroute der Nordbahn ein. Die mobilen Messstellen in Eichwalde und Jühnsdorf verbleiben aus diesem Grund im Mai an den Standorten. Die Messungen wurden in Abstimmung mit den Gemeinden vereinbart. Tätigkeit: Unter anderem: Erstellung von regelmäßigen Auswertungen über die Verkehrsentwicklung an den Flughäfen Schönefeld und Tegel; Erarbeitung und Umsetzung von Ideen und Konzepten zur Verbesserung der Servicequalität an den Bestandsflughäfen und dem BER; Austausch mit anderen Flughäfen. Voraussetzungen: Unter anderem: betriebswirtschaftliches und luftverkehrliches Know-how, Flexibilität und Einsatzbereitschaft, schnelles Umdenken, Kreativität, Selbstorganisation, Belastbarkeit, die Arbeit in verschiedenen abteilungsübergreifenden Arbeitsgruppen verlangt darüber hinaus Offenheit, Empathie und Aufgeschlossenheit gegenüber den Kollegen und Themen. → Wer sich für einen Job am Flughafen interessiert, findet alle aktuellen Stellenausschreibungen unter www.berlin-airport.de > Unternehmen > Jobs & Karriere.

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