Berlin ist mit rund 35,65 Millionen Passagieren im Jahr 2019 der drittgrößte Flughafenstandort in Deutschland. Aktuell gibt es zwei Flughäfen: den Flughafen Berlin-Schönefeld und den Flughafen Berlin-Tegel. Der gesamte Luftverkehr der deutschen Hauptstadtregion soll am Standort Schönefeld konzentriert werden. Dafür plant und baut die Flughafengesellschaft den Flughafen SXF zum Flughafen Berlin Brandenburg – kurz BER – aus. Das Terminal T1 des BER wird am 31. Oktober 2020 eröffnet.
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BER aktuell 04/2015

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Die Zeitung für die Nachbarn des Flughafens Berlin Brandenburg

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→14 | BER aktuell → Freizeit April 2015 Kultur 40 Jahre KARAT Neues Album und Jubiläumskonzert in diesem Jahr Sie waren im vergangenen Jahr im Rahmen der „RockLegenden“-Tour unterwegs mit den Puhdys und CITY. Und auch dieses Jahr wird ein ganz besonderes sein in der Bandgeschichte von KARAT. Die Jungs um Claudius Dreilich feiern den 40. Bandgeburtstag. Aber das ist noch nicht alles. Am 27. März erscheint das neue Album „Seelenschiffe“ und am 20. Juni findet das Jubiläumskonzert „40 Jahre KARAT“ in Berlin in der Waldbühne statt, an dem Ort, an dem sie bereits 1982 schon einmal aufgetreten sind. Und es gibt noch ein Jubiläum: Claudius Dreilich ist seit 10 Jahren der Sänger bei KARAT. Alle diese Ereignisse waren Anlass genug, im Rahmen einer Pressekonferenz am 16. März etwas mehr über Vergangenes und Gegenwärtiges zu informieren. So berichtete Claudius Dreilich, wie es vor 10 Jahren war, als sein Vater Herbert Dreilich, bedingt V.l.n.r.: Michael Schwandt, Bernd Römer, Claudius Dreilich, Christian Liebig, Martin Becker durch eine schwere Erkrankung, nicht mehr in der Band weiterarbeiten konnte. Die Worte von Herbert Dreilich an seinen Sohn: „Du musst es machen, aber mach es ordentlich, Junge“, haben ihm geholfen, sich für die Band zu entscheiden. „Für mich war es die richtige Entscheidung und ich habe es nie bereut“, so Claudius Dreilich heute. Gefragt nach seinem Lieblingsalbum von KARAT sagt er ohne zu zögern: „Das ist die erste Schallplatte mit Titeln wie ,König der Welt’ oder ,Abendstimmung’. Da höre ich heute noch öfters rein.“ Mit Titeln wie natürlich „Über sieben Brücken“, „Der blaue Planet“, „Schwanenkönig“ oder „Jede Stunde“ haben sie im Osten wie im Westen großartige Erfolge gefeiert. „Eine Band, die mit markanter Musik- und Textpoesie tiefe Gefühle weckt, eine ostdeutsche Band, die Großes erreicht und mit ihren Liedern Deutschland vereint hat, als es lange noch getrennt war. Mal rockig-röhrig, mal lyrisch-leise - doch immer mitreißend und berührend. Eine Band, die niemals stillsteht, sich auf das Alte besinnt, authentisch bleibt, jedoch immer wieder Neues kreiert - das ist KARAT“, heißt es in einer Presseinformation von Semmel Concerts Veranstaltungsservice GmbH. Das beweisen sie auch wieder mit den 12 neuen Songs auf ihrem neuesten Album „Seelenschiffe“. Vor 1 1/2 Jahren habe man mit der Arbeit an diesem Album begonnen. Dazu habe man junge Musiker und einem erfolgreichen Produzenten (Ingo Politz) mit ins Boot geholt, so Claudius Dreilich. So gibt es in dem Titel „Soll ich Dich befreien“ ein fantastisches Duett mit Gregor Meyle. „Die Themen auf ,Seelenschiffe’ sind erwachsen und sehr persönlich. Nie flach, aber auch nicht abgehoben… Gänzlich unberührt von Rücksichtnahme auf vermeintlich aktuelle Trends haben KARAT ein zeitloses Stück gültigen Deutschpops abgeliefert.“ (UNIVERSAL MUSIC GROUP) Davon können sich die Fans dann am 20. Juni beim Jubiläumskonzert in der Waldbühne und den vielen anderen Konzerten überzeugen. Zum Jubiläumskonzert in der Waldbühne werden auch → Gewinnspiel exklusive Gäste erwartet: Ute Freudenberg, Gregor Meyle und Mathias Reim werden da sein. Ganz besonders freut sich die Band darüber, dass auch Ed Swillms, ein „KARAT-Urgestein“, dabei sein wird. Also zwei Termine, die Sie sich merken sollten: 27. März Verkaufsstart von „Seelenschiffe“ und 20. Juni Jubiläumskonzert in der Waldbühne. „BER aktuell“ verlost ein Exemplar des Albums „Seelenschiffe“ unter denen, die uns bis zum 10. April 2015 eine Postkarte mit dem Kennwort „KARAT“ und ihrer Telefonnummer senden an: Elro Verlag GmbH, Eichenalle 8, 15711 Königs Wusterhausen (Der Rechtsweg ist ausgeschlossen) Quelle: Manfred Tadra → Veranstaltungstipps Die Stadt Königs Wusterhausen und der Kulturbund Dahme-Spreewald e.V. präsentieren: In der Landschaft Erwin Hahs Malerei und Grafik 1908 – 1960 • 24.04. bis 14.06.2015 im Bürgerhaus „Hanns Eisler“, Eichenallee 12, 15711 Königs Wusterhausen • Fr. bis So. 14-19 Uhr/ Eintritt 1€ Die Ausstellung wird am Freitag, den 24. April 2015, um 19 Uhr mit einer Vernissage eröffnet, die an diesem Abend barrierefrei zugänglich sein wird. Erwin Hahs, 1887 in Berlin geboren und 1970 in Zernsdorf bei Königs Wusterhausen gestorben, gehörte zu den Vertretern der klassischen Moderne. Detaillierte Informationen dazu unter www.kulturbund-dahme-spreewald.de Der Kulturbund Dahme-Spreewald e.V. präsentiert in Kooperation mit der VHS Dahme-Spreewald im Rahmen ihrer Themenreihe FILM Wege übers Land – Teil 1 (DDR 1968) Filmvortrag mit Dr. Katrin Sell • Freitag, 17. April 2015/ 18.30 Uhr / Stadtbibliothek Königs Wusterhausen, Scheederstraße 1. Die Geschichte der Bäuerin Gertrud Habersaat (Ursula Karusseit) hatte Ende der 60er großen Erfolg; insbesondere war daran bemerkenswert, dass im Zusammenhang mit dem 2. Weltkrieg Flucht und Vertreibung offen thematisiert wurden. Die Fernsehfassung wurde zu einer anschaulichen, aber auch unterhaltenden Geschichtsstunde und kann in einigen Punkten noch heute Anlass zu Diskussionen geben. Karte 6,00 € / Kartenverkauf: Musikladen Brusgatis, Stadtbuchhandlung Radwer, Stadtbibliothek KW, Abendkasse

→15 | BER aktuell → Freizeit April 2015 DIE ALLGEMEINE LUFTFAHRT IN DER METROPOLREGION BERLIN-BRANDENBURG Teil 6 Saarmund – Ganz nah dran an der Hauptstadt Der kleinste unter den Flugplätzen im Berliner Speckgürtel könnte gerade mit dieser Besonderheit zu einem der Größten werden: Das Ehrenamt als Garant für die Weiterexistenz eines Platzes, der unter wirtschaftlichen Aspekten nicht zu führen wäre, ist ein Muster für den Gemeinsinn von Enthusiasten, die im Flugsport mehr sehen als eine Möglichkeit, Geld zu verdienen. Saarmund hat diesbezüglich eine Schaufensterfunktion, die auch durch die Lage unmittelbar am Autobahnkreuz Nuthetal weiter verstärkt wird: Täglich Hunderttausende Menschen – so viele wie an keinem anderen Platz – sehen hier Flieger. Mit einem intelligenten Publikationskonzept könnte EDCS für die Phalanx der Metropolenflugplätze ein Werbeschaufenster werden, wie man es sich wirkstärker nicht wünschen kann. Geschichte & Status quo EDCS hat eine bewegte Geschichte: Am Saarmunder Berg entstand in den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts ein Segelfluggelände. Starts erfolgten per Gummiseil vom Berghang aus gegen den Wind. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Gelände am Fuße des Eichbergs und des Saarmunder Bergs von der Gesellschaft für Sport und Technik (GST) für den Luftsport genutzt. 1957 wurde der Segelflugsport wieder aufgenommen. Wie vor dem Krieg erfolgte die Ausbildung der Piloten vorwiegend auf dem SG 38, der Gummistart war die gängige Startart. Der vor dem Krieg errichtete und nach dem Krieg abgebrannte Hangar aus Holz wurde 1956/57 durch ein massives Gebäude ersetzt. Nachdem 1979 ein Segelflieger von Saarmund aus der DDR durch einen Flug nach West-Berlin verlassen hatte, durfte auf dem Flugplatz aus “Sicherheitsgründen” kein Segelflugsport mehr betrieben werden. Das Flugplatzgelände wurde nur noch für den Modellflug genutzt. Seine Widmung als Flugplatz verlor es aber nicht. Durch die Aktivitäten der im Juli 1990 gegründeten Luftsportvereinigung Milan Saarmund e.V. konnte nach der Wende am Saarmunder Berg wieder Flugsport ausgeübt werden. Auf dem Flugplatz haben sich zwei weitere Luftsportvereine sowie mehrere Flugschulen angesiedelt. 1993 wurde von der Gemeinde Saarmund die Flugplatz-Betriebsgesellschaft Saarmund mbH (FBS) gegründet, die heute den Flugplatz betreibt. Im Jahr 1994 wurde das Flugplatzgelände von der Treuhandanstalt der Gemeinde Saarmund übereignet. 1997 erhielt der Flugplatz Saarmund mit der Kennung EDCS eine neue luftrechtliche Genehmigung nach § 6 LuftVG. Im südlichen Bereich des Flugplatzes sind weitere Hallen sowie eine Betankungsanlage errichtet worden. In den letzten Jahren hat sich der Flugplatz Saarmund zu einem Zentrum der Ultraleichtfliegerei entwickel. Entwicklung & Perspektive EDCS hat große Chancen, die in einigen grundsätzlichen Problemen sprichwörtlich wurzeln: Der Flugplatz liegt im Landschaftsschutzgebiet Nuthetal-Beelitzer Sander. Am Fuße des Saarmunder Bergs befindet sich auf dem Flugplatzgelände ein besonders schutzwürdiges FFH-Gebiet (Flora Fauna Habitat). Auch das Gelände selbst ist eine einzigartige Trockenrasen- und Heidelandschaft, die von Ausflüglern – unabhängig von der Fliegerei – aufgesucht wird. Der Flugbetrieb stellt für viele Besucher einerseits eine interessante Abwechslung dar, andererseits gibt es regelmäßig Beschwerden von Anwohnern der benachbarten Orte Wildenbruch und Langerwisch. Die Flugplatzeigentümer haben reagiert und den Flugbetrieb an Wochenenden und gesetzlichen Feiertagen zwischen 13 und 15 Uhr eingeschränkt. Das ist der Weg. Ebenso wie der intensive Schutz der Natur. Gelingt es, die Interessen der Menschen unter einen Hut zu bringen, so besteht in Saarmund die Möglichkeit, über den Flugplatz die luftsportliche Nutzung auch im Bewusstsein und in den Freizeitinteressen der Menschen am südwestlichen Berliner Stadtrand zu verwurzeln. Da die Bedeutung von Saarmund für die Verkehrsinfrastruktur der Region selbst von Fliegern als gering eingeschätzt wird, kann man sich auf diesem Platz damit ganz den sportlichen Aspekten und dem Umweltschutz widmen – einen Musterplatz für die Integration der Natur schaffen und so eine breite, gesellschaftliche Anerkennung des Flugsports erzielen. Quelle: flyBB

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