Die FBB betreibt den Flughafen Schönefeld und über ihre Tochtergesellschaft BFG den Flughafen Tegel. Im Jahr 2017 wurden an den Flughäfen rund 33,3 Millionen Passagiere befördert. Damit ist Berlin der drittgrößte Flughafenstandort in Deutschland. Um die nötigen Kapazitäten für die Zukunft zu schaffen, entsteht derzeit der neue Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt am Standort Schönefeld.
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BER-aktuell 03/2017

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→ 8 | BER aktuell → Im F Wirtschafts- und Wissenschaftssta Berlin-Adlershof Analytic City Adlershof Analytic City Adlershof steht für das Bestrebe senschaft und Wirtschaft im Bereich Analytik international sichtbares Kompetenz-Cluster „A Wissenschafts- und Technologiepark Berlin-Adlershof Seit mehr als 100 Jahren ist Adlershof ein Ort voller Innovationsgeist, heute einer der 15 größten Technologieparks weltweit und der wichtigste Wissenschafts-, Wirtschafts und Medienstandort Berlin-Brandenburgs. Auf einem Gebiet von 4,2 km² – unweit des künftigen internationalen Flughafens Berlin-Brandenburg (BER) – befinden sich zehn außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, sechs Institute der Humboldt-Universität zu Berlin sowie über 1.000 Unternehmen und Einrichtungen. (Quelle: „Adlershof kompakt“ – WISTA MANAGEMENT GMBH) Über Vergangenes und Perspektiven sprach „BER aktuell“ mit dem Bereichsleiter Kommunikation der WISTA MANAGEMENT GMBH, Dr. Peter Strunk. Wie hat die Entwicklung an diesem Standort begonnen? Die Entwicklung des Standortes begann am 12. März 1991, als sich eine Gruppe von „Abwicklern“ darüber Gedanken gemacht hat, wie man die ehemaligen Institute der Akademie der Wissenschaften der DDR in dieses wiedervereinte Deutschland sinnvoll integrieren kann. Ein Teil der Institute wurde neu gegründet und in die bundesdeutsche Forschungslandschaft integriert und 1.500 der 5.000 Beschäftigten übernommen. Welches Ziel hatte dieser Plan? Der Plan war, eine integrierte Landschaft aus Wirtschaft und Wissenschaft aufzubauen. Dazu wurde im September 1991 die EGA (Entwicklungsgesellschaft Adlershof) gegründet. Diese begann mit dem „aufräumen“ des Geländes. Von den 300 „geerbten“ Gebäuden wurden 220 abgerissen. 1993 wurde beschlossen, das gesamte Gebiet bis nach Johannisthal zu erschließen und so wurde 1994 ein städtebaulicher Gesamtplan für die 4,2 km² große Fläche entwickelt. Aus „EGA“ wurde „WISTA“. Es wurden u. a. 33 km Straßen gebaut, 100 Millionen Euro für den Elektronenspeicherring BESSY investiert. Gleichzeitig wurde eine neue Generation junger Wissenschaftler aus dem DDR-Bestand entwickelt, die inzwischen Weltmarktführer sind auf ihrem Gebiet. Der Bund und das Land Berlin haben für 250 Millionen Euro einen neuen Campus der Berliner Humboldt-Universität errichtet. 2003 war der Umzug abgeschlossen. Neben dem wissenschaftlichen Kern war die Entwicklung eines Gründerzentrums und eines Technologiezentrums notwendig. Im Ergebnis konnte bis zum Jahr 2003/2004 ein stetiges und solides Wachstum, teilweise bis zu 8 Prozent jährlich, erreicht werden. Welche Rolle spielt der BER bei dieser Entwicklung? Trotz der mehrmaligen Verschiebung der BER-Eröffnung haben sich hier viele Investoren angesiedelt. Der BER ist für uns eine super Option. Trotzdem ist die Weiterentwicklung dieses Standortes nicht abhängig vom BER. Wer in Adlershof investiert, investiert langfristig. Der neue Flughafen wird uns Innovationscluster Mikrosystemtechnik und Die Mikrosystemtechnik (MST) ist eine wesent Produkte jedoch noch einen bedeutenden Schub bringen. Wenn der Flughafen kommt, wird spätestens sechs Wochen nach der Eröffnung dieser Flughafen als eine Selbstverständlichkeit angenommen. Und er wird eine enorme Strahlkraft entwickeln. Das sagen mir meine Erfahrungen aus der Region um den Frankfurter Flughafen. Dort bin ich aufgewachsen und habe diese Entwicklung erlebt. Vom Flughafen aus gesehen sind wir die erste Ausfahrt auf dem Berliner Stadtgebiet. Dadurch sind wir sehr stark mit der Airport-Region verknüpft. Vom Terminal bis zu unserem Standort sind es sechs Kilometer Luftlinie. Die Wissenschaftler, unsere Gäste können morgens einfliegen und am Abend schon wieder zu Hause in London oder Paris sein. Unser Wissenschaftsstandort wird dadur und sc sind e Auch Zukun Wir si logies wir al entsp Schön und T Tegel Techn (Energ ling) a entwi der Se MENT

okus März 2017 ndort Exzellenz durch Kooperation: Biotechnologie und Life Science Der Wissenschafts- und Technologiepark Adlershof zählt zu den führenden Standorten für Biotechnologie, Pharma, Analytik, Umwelt und Life Science in Berlin-Brandenburg. Adlershof ist führend in Photonik, Optik und Mikrosystemtechnik Berlin-Brandenburg ist eines der stärksten Cluster der Photonik, Optik und Mikrosysteme in Europa. n der Standortpartner, Wisintensiv zu vernetzen und ein nalytik“ aufzubauen. Materialien liche Grundlage für innovative ch gestärkt. Schnelle Erreichbarkeit hnelle internationale Anschlüsse in wichtiger Faktor. für den Flughafen Tegel haben Sie ftsvisionen? nd ein erfolgreicher Technotandortentwickler. Hier haben s WISTA MANAGEMENT GMBH rechende Erfahrungen. Wir sind in eweide, Charlottenburg, Dahlem egel aktiv. Nach der Schließung von werden wir dort den weltgrößten ologiepark für urbane Technologien ie, Mobilität, Wasser und Recycufbauen. Hier können wir forschen, ckeln, bauen und vorführen. Fotos iten 8 und 9: © WISTA-MANAGE- GMBH – www.adlershof.de Informationstechnologie und Medien in Adlershof Eine Vielzahl namhafter großer und mittelständischer Firmen hat im Laufe der Jahre in Adlershof ein neues zu Hause gefunden. Die Humboldt-Universität auf dem Campus Adlershof Die Humboldt-Universität zu Berlin gehört seit dem 15. Juni 2012 zu den elf Exzellenzuniversitäten Deutschlands. Sie bietet mehr als 38.000 Studierenden aus über 100 Ländern ein breites Fächerspektrum. Ein Cluster für die Energiewende Unser Technologiefeld "Erneuerbare Energien und Photovoltaik" erstreckt sich über die gesamte Wertschöpfungskette: von Forschung und Entwicklung über Produktion bis zum Vertrieb. → Adlershof in Zahlen Die Wissenschaftsstadt Berlin Adlershof ist einer der erfolgreichsten Standorte für Hochtechnologie in Deutschland und Berlins größter Medienstandort. Auf einem Gebiet von 4,2 km² und eingebettet in ein städtebauliches Gesamtkonzept, haben sich 1.013 Unternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen angesiedelt (Stand: Januar 2016). Hier sind 15.996 Menschen tätig, hinzukommen 6.524 Studenten. Kern ist der Wissenschafts- und Technologiepark mit 510 Unternehmen und zehn außeruniversitären Forschungsinstituten. Sie konzentrieren sich auf: • Photonik und Optik, • Photovoltaik und erneuerbare Energien, • Mikrosysteme und Materialien, • Informationstechnik (IT) und Medien, • Biotechnologie und Umwelt, • Analytik Hinzu kommen sechs naturwissenschaftliche Institute der Humboldt-Universität zu Berlin (Chemie, Geografie, Informatik, Mathematik, Physik, und Psychologie). Die Medienstadt zählt 140 Unternehmen. In unmittelbarer Nachbarschaft zu Wissenschaft, Technologie und Medien ist ein Ensemble von 363 gewerblichen Unternehmen, Geschäften, Hotels, Restaurants, einem 66 ha großen Landschaftspark und 380 Eigenheimen entstanden. Hier stehen dem Wissenschafts- und Technologiepark große Flächen für weiteres Wachstum zur Verfügung. Auf einem Areal von 14 Hektar in unmittelbarer Nähe zum Campus der Humboldt- Universität, werden in den nächsten Jahren 1.400 Wohneinheiten („Wohnen am Campus“) für rund 2.500 Menschen entstehen.

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