Die FBB betreibt den Flughafen Schönefeld und über ihre Tochtergesellschaft BFG den Flughafen Tegel. Im Jahr 2017 wurden an den Flughäfen rund 33,3 Millionen Passagiere befördert. Damit ist Berlin der drittgrößte Flughafenstandort in Deutschland. Um die nötigen Kapazitäten für die Zukunft zu schaffen, entsteht derzeit der neue Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt am Standort Schönefeld.
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BER aktuell 03/2016

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Die Zeitung für die Nachbarn des Flughafen Berlin Brandenburg

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→ 6 | BER aktuell → Nachbar Flughafen März 2016 Schallschutz Großteil der Anspruchsermittlungen versendet Anwohner können Baufirmen beauftragen Wie sieht’s derzeit beim Schallschutzprogramm BER aus? Wenn Sie einen Blick auf die Statistik werfen, fällt zunächst auf, dass schon mehr als 15.000 Anspruchsermittlungen versendet worden sind. 3.700 Haushalten wurde eine reine Entschädigungszahlung zugesagt und in weiteren 11.400 Haushalten könnten auf Grundlage der Anspruchsermittlung Schallschutzmaßnahmen eingebaut werden. Beim Blick auf die Statistik fällt aber ebenso auf, dass es eine hohe Diskrepanz zwischen versendeten Anspruchsermittlungen und tatsächlich umgesetzten Schallschutzmaßnahmen gibt. Trotz der 11.400 versendeten Anspruchsermittlungen zur Umsetzung baulicher Maßnahmen sind bisher nur rund 1.700 Haushalte komplett und rund 700 weitere Haushalte teilweise mit Schallschutz ausgestattet. Wieso haben sich so viele Anwohner noch keinen Schallschutz einbauen lassen? Ein Grund ist sicherlich, dass die Einhaltung des sehr hohen Schutzniveaus im Tagschutzgebiet oftmals weitreichende Umbauten an den Gebäuden nötig macht. Außerdem können zur Einhaltung des hohen Schutzniveaus Maßnahmen erforderlich sein, mit denen die Anwohner und Eigentümer der Häuser nicht einverstanden sind. Beispiele hierfür sind z.B. die Innenwanddämmungen oder die Kastendoppelfenster. Warum sind solche umfangreichen Maßnahmen, wie z.B. die Kastendoppelfenster überhaupt nötig? Kann man nicht einfach etwas anderes einbauen lassen? Die Flughafengesellschaft ist dazu verpflichtet, den Anwohnern Schallschutzmaßnahmen zu bezahlen durch die das sehr hohe Schutzniveau eingehalten wird. In einigen Gebäuden kann dieses Niveau nur durch den Einbau von schweren und unhandlichen Kastendoppelfenstern erreicht werden. Daher ist die FBB dazu verpflichtet diese anzubieten. Eigentümer, die in ihre Häuser keine Kastendoppelfenster einbauen lassen möchten, können anstatt dessen aber auch die besten einfachen Schallschutzfenster erhalten. Damit kann zwar das hohe für den Tagschutz am BER geforderte Niveau nicht garantiert werden, in den meisten Fällen liegt man aber noch über dem sehr guten Schallschutz nach Fluglärmschutzgesetz, der an anderen Flughäfen realisiert wird. Alle Eigentümer, die diese Möglichkeit nutzen wollen, können sich bei der FBB oder ihrem zuständigen Ingenieurbüro melden. Sind die Schallschutzmaßnahmen ausreichend dimensioniert? Ein erster Praxistest im Zuge der temporären Nutzung der Südbahn zeigte, dass die real auftretenden Schallpegel deutlich geringer ausfielen als bei der Berechnung der Schallschutzmaßnahmen angenommen. Während der Nutzung der Südbahn wurden an verschiedenen Messstellen die Schallpegel der Flugzeuge erfasst. Die Auswertung der Messergebnisse zeigt, dass die maximal gemessenen Schallpegel je nach Messstelle 6 bis 11 Dezibel unter den für die Berechnung der Schallschutzmaßnahmen angenommenen Werten lagen. Davon ausgenommen ist sogenannter Sonderverkehr (z.B. Hilfsflüge des Deutschen Roten Kreuzes), der gemäß Planfeststellungsbeschluss keine Berücksichtigung findet. Wer baut den Schallschutz ein? Die Eigentümer entscheiden selbst, durch welche Firma sie die Schallschutzmaßnahmen umsetzen lassen. Als Orientierung bei der Suche nach einer Firma empfiehlt sich die Schallschutzliste der Auftragsberatungsstelle Brandenburg. Die Schallschutzliste ist im Internet verfügbar (www.abstbrandenburg.de) und führt derzeit 51 Firmen. Wo kann man sich zum Schallschutzprogramm BER informieren? Alle Anwohner, die Fragen zum Schallschutzprogramm oder zum Stand ihrer Bearbeitung haben, können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Schallschutzteams am Anwohnertelefon erreichen und auch Termine für ein persönliches Gespräch vereinbaren. Auch im Dialog-Forum in der Mitteilstraße 11 in Schönefeld gibt es die Möglichkeit sich durch Vertreter der Landkreise zum Schallschutzprogramm BER zu informieren und individuell beraten zu lassen. Hier können sich auch alle Anwohner, die eine reine Entschädigungszahlung erhalten haben, beraten lassen, welche → Schallschutztelefon Maßnahmen mit dem Geld umgesetzt werden können. Um sich für eine solche kostenfreie Beratung anzumelden, genügt ein kurzer Anruf beim Schallschutztelefon. Außerdem wird die FBB auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Informationsveranstaltungen im Tagschutzgebiet des BER durchführen. Die FBB lädt zu jeder Veranstaltung Anwohner aus einer Gemeinde und Nachbarschaft persönlich ein. Auf der Veranstaltung haben die Anwohner dann die Möglichkeit sich mit ihren individuellen Fragen an die verschiedenen Ansprechpartner zu wenden. Dienstag bis Donnerstag von 9.00 bis 16.00 Uhr 030 6091 73500 | schallschutz_kontakt@berlin-airport.de → Schallschutztelefon Montag 9.00 bis 12.00 Uhr und 13.00 bis 15.00 Uhr Dienstag 9.00 bis 12.00 Uhr und 13.00 bis 15.00 Uhr Donnerstag 9.00 bis 12.00 Uhr und 13.00 bis 17.30 Uhr Freitag 9.00 bis 12.00 Uhr 030 6341 07900 | www.flughafen-beratungszentrum.de Quelle: Oliver Kossler / Flughafen Berlin Brandenburg GmbH Umwelt Mobile Fluglärmmessungen Im Strandbad Wendenschloss Die FBB wird im März eine mobile Fluglärmmessung im Strandbad Wendenschloss durchführen. Das Strandbad liegt im Bereich der sogenannten Müggelseeroute und könnte nach Inbetriebnahme des BER von Luftfahrzeugen mit hohem Steiggradienten überflogen werden. Die Messung wurde in Abstimmung mit dem Bezirk Treptow- Köpenick vereinbart. Da die FBB die Einführung des CDO-Verfahrens (Continuous Decent Operations) am Flughafen Tegel im Juni begleitet, werden die Messanhänger bis August im Anflugbereich des Flughafens Tegel aufgestellt.

→7 | BER aktuell → Nachbar Flughafen März 2016 Partner aus der Region Neues Smartboard Anschaffung in der Otfried-Preußler-Schule Großbeeren durch FBB unterstützt Am 22. Januar wurde im Rahmen des Tages der offenen Tür in der Otfried-Preußler-Schule in Großbeeren zusammen mit der Schulleitung und dem Schulförderverein ein neues Smartboard eingeweiht. Nach und nach werden immer mehr Klassenräume mit den interaktiven Boards ausgestattet. Die FBB beteiligte sich an den Kosten für das jüngste Board im Schulgebäude. Die Klassenlehrerin einer zweiten Klasse freut sich, den Unterricht nun interaktiver gestalten zu können. Die FBB wünscht viel Freude. Veranstaltungshinweis Osterspaß am Flughafen Familienausflug zum Infotower Feiern Sie mit der ganzen Familie einen spannenden Ostermontag auf dem Flughafengelände. Am 28. März 2016 erhalten Sie in der Zeit von 10:00 – 18:00 Uhr Einblicke ins Flughafengeschehen im Rahmen von geführten Touren. Eine Anmeldung vorab ist nicht erforderlich. Ein buntes Die FBB hat gemeinsam mit dem Schulförderverein für die Anschaffung eines neuen Smartboards gesorgt. Kinderprogramm bietet auch den Kleinsten Spaß und Abwechslung. Auch der Eintritt für den Infotower entfällt an diesem Tag. Leckere Grillgerichte und Getränke runden das Angebot kulinarisch ab. Kostenlose Parkplätze stehen auf den dafür ausgewiesenen Flächen zur Verfügung. Quelle: FBB Archiv Quelle: Günter Wicker / Flughafen Berlin Brandenburg GmbH Mein Arbeitsplatz am Flughafen Fabian Klonsdorf Diesmal: Fabian Klonsdorf, Dualer Student BWL/Industrie bei der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH. Nur einer von vielen spannenden Arbeitsplätzen, an denen sich Flughafenluft schnuppern lässt. Mein Arbeitsalltag „Mein Arbeitstag ist von Abteilung zu Abteilung unterschiedlich. Als dualer Student habe ich seit 2013 schon sieben Abteilungen durchlaufen. Der operative Bereich der Flughafengesellschaft unterscheidet sich sehr stark vom administrativen Bereich. In der letzten Abteilung Technik & Bau habe ich zum Beispiel ein eigenes kleines Projekt bekommen, das ich eigenständig bearbeiten durfte. Prinzipiell übernehmen Auszubildende und duale Studenten bei der FBB Projekt- und Zuarbeiten für den Fachbereich.“ Mein Weg in den Beruf „Zum Flughafen gekommen bin ich durch meine Mutter. Sie arbeitet nun schon seit Ende der 90er Jahre am Flughafen Schönefeld. Sozusagen habe ich also Kerosin im Blut. Nach meinem Abitur habe ich mich gezielt nach dualen Studiengängen im Luftfahrtbereich umgeschaut. Nun bin ich schon seit drei Jahren bei der FBB und freue mich jeden Tag aufs Neue, dass ich damals die Chance wahrgenommen habe, meine Ausbildung bei der FBB zu machen.“ Tätigkeit „Die Tätigkeiten unterscheiden sich von Fachbereich zu Fachbereich. So habe ich zum Beispiel schon Print- und Blogartikel für die Pressestelle geschrieben, kleine Audits in der internen Revision mit einem Revisor durchgeführt, Veranstaltungen mitorganisiert und kleinere Projekte im Rahmen meiner Semester- und Praxisberichte übernommen.“ Quelle: Michel Buchmann Wir gehen für Sie an den Start. Ihre Immobilien-Beraterinnen in Schönefeld. Unsere Adresse ab 2016 Gartenstraße 58 / Am Seegraben direkt an der B 96a 12529 Schönefeld MISSImmo Expertin mit Format Tel. 030 70 78 77 74 www.missimmo.de ® Voraussetzungen • Allgemeine Hochschulreife bzw. Fachhochschulreife • Gute bis sehr gute Leistungen in den Fächern Mathematik, Deutsch und Englisch • Englisch muss bis zum Abitur belegt worden sein • Flexibilität, Kreativität, Engagement • Freude am Umgang mit Menschen → Informationen zu den verschiedenen Ausbildungsberufen und dualen Studiengängen erhalten Sie unter www.berlin-airport.de > Unternehmen > Jobs & Karriere

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