Die Flughafengesellschaft FBB betreibt den Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt (BER) mit seinen drei Terminals. Berlin ist der drittgrößte Flughafenstandort in Deutschland; gemessen an den ankommenden und abfliegenden Passagieren (ohne Umsteiger) sogar der größte. Die Flughäfen Schönefeld und Tegel fertigten im Jahr 2019, vor der Coronavirus-Pandemie, rund 35,65 Millionen Passagiere ab. Für das Jahr 2020 rechnet die Flughafengesellschaft mit insgesamt rund neun Millionen Passagieren.

The airport company Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) operates Berlin Brandenburg Willy Brandt Airport (BER) with its three terminals. Berlin is the third biggest airport location in Germany and ranks first in terms of origin and destination traffic (not counting connecting passengers). In 2019, before the coronavirus pandemic, the airports in Schönefeld and Tegel handled around 35.65 million passengers. For 2020, the airport company expects a total of around nine million passengers.

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BER aktuell 03/2014

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Die Zeitung für die Nachbarn des Flughafens Berlin Brandenburg

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→10 | BER aktuell → Aktuelles aus der Region März 2014 Tourismus Chancen der BER-Region nutzen Masterplan für die touristische Entwicklung der Umlandgemeinden Mit Inbetriebnahme des Flughafens BER werden sich auch im Umland neue Möglichkeiten für die touristische Entwicklung der Region erschließen. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden und einen positiven Nutzen für die Region zu ziehen, haben sich die Kommunen Königs Wusterhausen, Mittenwalde, Bestensee, Wildau, Zeuthen und Eichwalde zusammengeschlossen, um gemeinsam einen Masterplan für die künftige Tourismusentwicklung zu erstellen. Mit der Erstellung eines solchen Planes wurde im April 2013 die dwif-Consulting GmbH aus Berlin unter der Leitung von Prof. Dr. Mathias Feige und Maike Berndt beauftragt. Am 6. Februar wurden die Ergebnisse dieser Arbeit im Ausschuss für Wirtschaft, Tourismus, Stadtmarketing Foto: Manfred Tadra und Kultur der Stadt Königs Wusterhausen vorgestellt. Die zentrale Erkenntnis, auf der dieser Masterplan basiert, ist: Ohne Kooperation aller Beteiligten und Verantwortlichen wird es keinen Erfolg geben! Um die Ausgangssituation ein wenig zu verdeutlichen, stellte Prof. Dr. Mathias Feige folgende Zahlen vor: In der Region gibt es pro Jahr 1,9 Mio. Tagestouristen und 275.000 Übernachtungen. Dabei geben die Ausflügler 17 € und die Übernachtungsgäste 80 € pro Person aus. Dies bedeute einen Umsatz von 55 Mio. €. Gut entwickelt sind der Wasser- und Radtourismus. Weniger gut entwickelt sind die Angebote für Reiten und Wellness und für den Tagungs- und Geschäftstourismus. „Ein gut sortierter und attraktiver Einzelhandel und eine gut aufgestellte Gastronomie sind wesentliche Erfolgsfaktoren für noch mehr Umsatz“, so Prof. Feige. Schwerpunkte der künftigen touristischen Entwicklung sind demnach: • Erhöhung der Attraktivität der touristischen Angebote durch die Schaffung von „Leuchttürmen“ mit hoher Qualität und überregionaler Wahrnehmung. Beispiele: der Funkerberg, die Seebrücke Senzig, Schloss und Schlosspark • Es gilt, die überörtliche Kooperation auszubauen. Das betrifft die Tourismusförderung, die Infrastrukturkooperation und das Marketing. Dazu sollten Foto: Manfred Tadra weitere Partner gewonnen werden. • Stärkung der Verbindung zur Hauptstadtregion - wie kann man voneinander profitieren • Die bessere Nutzung vorhandener Strukturen unter Zuständigkeit des Tourismusverbandes Dahme-Seen Prof. Feige: „Der Tourismusverband muss sich stärker profilieren und stärker diesen Impuls, der aus dem BER entstehen kann, aufnehmen und nutzen.“

→11 | BER aktuell → Aktuelles aus der Region März 2014 Region Vertrag vorzeitig verlängert MAWV und Berliner Wasserbetriebe beschließen Kooperation bis 2029 Die Berliner Wasserbetriebe und der Märkische Abwasser- und Wasserzweckverband (MAWV), Königs Wusterhausen, kooperieren auch künftig eng miteinander. Beide Gesellschaften haben letzte Woche ihren bis Ende 2019 geschlossenen Abwasservertrag um weitere zehn Jahre bis 2029 verlängert. Im Kern regelt die Vereinbarung die Klärung von täglich bis zu 13.800 Kubikmeter Abwasser aus dem Verbandsgebiet im Berliner Süden, zu dem auch der Flughafen Schönefeld gehört. „Wir freuen uns über dieses Ergebnis, das für beide Seiten Planungssicherheit schafft und auch die beste Lösung für die Gewässer in unserer Region ist“, sagen Jörg Simon, Vorstandsvorsitzender der Berliner Wasserbetriebe und Peter Sczepanski, Verbandsvorsteher des MAWV. Auch Dr. Udo Haase, Vorsitzender der Verbandsversammlung des MAWV, begrüßte die vorzeitige Verlängerung des Vertrages, da damit auch dem erwarteten Wachstum der Region rund um den Flughafen Rechnung getragen wird. Die Verbindungen zwischen den Berliner Wasserbetrieben und den Gemeinden und Wasser- und Abwasser-Zweckverbänden im Umland sind traditionell eng, da fünf der sechs Berliner Klärwerke auf den Geländen der früheren Rieselfelder im heutigen Land Brandenburg liegen. Das Abwasser von etwa einem Viertel aller Einwohner Brandenburgs wird damit in Klärwerken gereinigt, die das Berliner Unternehmen betreibt. Im MAWV sind die Berliner Wasserbetriebe auch Verbandsmitglied und haben in diesen das Wasserwerk Eichwalde eingebracht. Das Klärwerk Waßmannsdorf hat 2013 rund 71 Millionen Kubikmeter Abwasser gereinigt, von denen knapp 8 Prozent aus dem Bereich des MAWV kamen und mit denen ein Umsatz von ca. 4,5 Mio. € erwirtschaftet wurde. Jörg Sczepanski, Verbandsvorsitzender des MAWV (li.) und Dr. Udo Haase stoßen mit Wasser mit dem Vorstand der Berliner Wasserwerke auf die weitere Zusammenarbeit an. Foto: Ullrich Rochow

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