Berlin ist mit fast 33 Millionen Passagieren im Jahr 2016 der drittgrößte Flughafenstandort in Deutschland. Aktuell gibt es zwei Flughäfen: den Flughafen Berlin-Schönefeld und den Flughafen Berlin-Tegel. Um die nötigen Kapazitäten für die Zukunft zu schaffen, entsteht derzeit der neue Flughafen Berlin Brandenburg.
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BER aktuell 02/2016

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→10 | BER aktuell → Aktuelles aus der Region Februar 2016 Wirtschaft Landtagsabgeordnete vor Ort Tina Fischer besucht T&T medilogic GmbH in Schönefeld Am 15. Januar 2016 besuchte Tina Fischer die T&T medilogic Medizintechnik GmbH in Schönefeld und erhielt von Geschäftsführer Dr. Heiko Tober und Vertriebsleiter Frank Obenaus spannende Einblicke in die innovativen Geschäfte des Unternehmens. „Nicht zu Unrecht“, so fiel das Fazit von Tina Fischer nach eineinhalb Stunden Unternehmensbesuch aus, „erhielt die medilogic GmbH den Zukunftspreis Brandenburg im Jahr 2015.“ Zugesprochen wurde der Preis dem 1994 gegründeten Unternehmen für die beeindruckende Verknüpfung von zukunftsgewandter Forschung und praxisorientierter Anwendung. Was genau sich hinter dieser oberflächlichen Beschreibung verbirgt, davon konnte sich Frau Fischer mit eigenen Augen ein Bild machen. Schwerpunkt des hochspezialisierten Betriebs ist die Entwicklung und Produktion von medizintechnischen Geräten auf hohem technischen Niveau, die hauptsächlich auf das Gebiet der Biomechanik des menschlichen Stütz- und Bewegungssystems abzielen. So können z.B. für spezifische Krankheitsbilder, wie etwa Diabetiker mit nicht mehr funktionierendem Schmerzempfinden im Fuß, Besuch in der Fertigung der Firma T&T medilogic Medizintechnik GmbH: Mitarbeiterin Frau Kirste, Abgeordnete Tina Fischer, Geschäftsführer Dr. Heiko Tober, Vertriebsleiter Frank Obenaus (v.l.n.r.) passgenaue und individuelle Einlagen und weitere orthopädische Hilfsmittel angefertigt werden. Dafür müssen die Patienten auf den von medilogic entwickelten und mit dutzenden Sensoren bestückten Schuhsohlen zunächst eine Weile laufen. Die Sensoren in den Sohlen ermitteln beim Laufen die Verteilung der Druckbelastung des Fußes und übertragen das Ergebnis auf den Rechner des Mediziners oder des Orthopäden. Dieser wiederum ist nun in der Lage, die bestmögliche individuelle Lösung für die gesundheitlichen Beschwerden des Patienten zu finden. Damit leistet das Schönefelder Quelle: Tina Fischer, MdL Unternehmen, in dem insgesamt 12 Mitarbeiter beschäftigt sind, einen wichtigen Beitrag zur verbesserten Diagnose und Therapie von schwierigen biomedizinischen Problemen. „Doch nicht nur beim Laufen und in Schuhen, sondern z. B. auch für Fahrradsattel oder Pferdesattel kommen unsere Produkte und Lösungen zum Einsatz“, so Dr. Heiko Tober über die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten. Auch im Bereich der sportmedizinischen Diagnose und Therapie (z. B. bei Fußballern oder Wintersportlern), in dem passgenaues und schmerzfreies Schuhwerk von großer Wichtigkeit ist, finden die technisch ausgereiften Lösungen aus Schönefeld Anwendung. Für die Zukunft wünschte Tina Fischer der T&T medilogic GmbH weiterhin alles erdenklich Gute und stets den richtigen Riecher für gefragte biomedizinische Lösungen der Zukunft. Vor Ort wolle man künftig in Kontakt bleiben und sich gern gegenseitig unterstützen wenn es Herausforderungen gebe, die sich besser gemeinsam als allein lösen lassen, versicherten sich Dr. Heiko Tober und die Abgeordnete Fischer abschließend. Reisen „Brandenburg für alle. Barrierefrei reisen” Neuer Ratgeber für barrierefreies Reisen in Brandenburg Barrierefrei den Wolken ein Stück näher kommt man auf dem neuen Baumkronenpfad in Beelitz-Heilstätten und auf dem Finower Wasserturm in Eberswalde. Diese und noch viele andere für jedermann erreichbare Ausflugsziele zeigt das neu überarbeitete Spezial-Magazin „Brandenburg für alle. Barrierefrei reisen”, das jetzt im fünften Jahr in Folge im Berliner Verlag terra press (www.terra-press. de) in Zusammenarbeit mit der TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH erschienen ist. In dem Heft werden auf 100 Seiten ausgewählte Angebote für Rollstuhlnutzer, Gäste mit Seheinschränkungen, für gehörlose Menschen und Besucher mit Lernschwierigkeiten sowie Infos für Allergiker für einen erlebnisreichen Ausflug oder einen entspannten Urlaub im Bundesland Brandenburg und in der angrenzenden Mecklenburgischen Seenplatte präsentiert. In der aktuellen Ausgabe stellen auch Menschen mit und ohne Behinderung aus Berlin und Brandenburg interessante barrierefreie Angebote vor und erzählen über ihre Abenteuer. So zum Beispiel der 13-jährige stark sehbehinderte Yannick, der mit einem Husky im Ruppiner Seenland durch den Wald wanderte. Und Rollifahrer Hartmut Schulze testete selbst den Baumkronenpfad in Beelitz-Heilstätten. In den Naturlandschaften Brandenburgs sind viele weitere barrierefreie Angebote hinzugekommen. Sie unterstreichen das Thema „Faszination Natururlaub”. So machen im Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-Brandenburg die gut ausgebauten Deichwege und der barrierefreie NaturPoesieGarten der Burg Lenzen auch Rollstuhlnutzern Lust auf Naturentdeckungen. Das „Barnim Panorama” in Wandlitz im Naturpark Barnim lässt alte Agrartechnik erleben und lädt ein auf einen Entdeckerpfad. Reizvoll ist auch die Burgenlinie, ein mit Hublift ausgestatteter Bus, der Naturfreunde zu interessanten Stationen im Hohen Fläming bringt. Und mit dem „Wattmobil” geht es im Naturpark Nuthe- Nieplitz ins Wildgehege Glauer Tal. Noch mehr barrierefreie Urlaubsangebote – insgesamt über 800 – sind detailliert beschrieben im Internetportal www.barrierefrei-brandenburg.de. Hier kann die Broschüre auch als barrierefreies pdf kostenlos heruntergeladen werden, das auch für Leser mit Sehbehinderung gut geeignet ist. Ebenso ist die Broschüre auch kostenlos bei der TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH erhältlich. Telefon: 0331 – 200 47 47.

→11 | BER aktuell → Aktuelles aus der Region Februar 2016 Kommunales Bilanz und Ausblick Jahreswechsel sind immer auch ein Zeitpunkt, um Bilanz zu ziehen, die aktuelle Situation zu beurteilen und in die Zukunft zu blicken. In den Kommunen der Region haben Kommunalpolitiker Stellung bezogen. Stellvertretend sollen hier die Landrätin/der Landrat der Kreise Teltow-Fläming und Dahme-Spreewald sowie der Bürgermeister der Stadt Ludwigsfelde in Auszügen zitiert werden. Kornelia Wehlan, Landrätin Landkreis Teltow- Fläming Quelle: Landkreis Teltow-Fläming Als aufregend, angespannt und arbeitsreich resümiert Landrätin Kornelia Wehlan das Jahr 2015. „Einmal mehr wurde deutlich, welche Kraft in unserem Landkreis steckt und wie stark, herzlich und engagiert seine Bürgerinnen und Bürger sind. Dafür danke ich allen herzlich und wünsche ihnen für die Zukunft viel Glück“, so die Landrätin an der Schwelle zum neuen Jahr. Dass es angesichts vieler schlimmer Ereignisse in der Welt und der wachsenden Herausforderungen an die Region nicht einfach wird, sieht die Landrätin als gesetzt. Dennoch ist sie optimistisch, dass auch weitere Herausforderungen den Landkreis Teltow-Fläming nicht schwächen, sondern weiter stärken werden. Arbeitsmarkt und Wirtschaftsstandort Fachkräftemangel und Personalengpässe werden auch von der aktuellen Arbeitsmarktsituation im Landkreis gespiegelt. So lag die Arbeitslosenquote im November mit 6 Prozent auf einem Rekordtief, während 1525 Stellen unbesetzt geblieben sind. Insgesamt konnte der Landkreis Teltow-Fläming seine wirtschaftliche Stärke weiter ausbauen. Das Magazin Focus Money sah ihn im Dezember 2014 auf dem Platz 1 in den neuen Bundesländern, Focus selbst wertete Teltow-Fläming im Mai 2015 als stärksten Wirtschaftsstandort im Nordosten Deutschlands. „Nach wie vor ist Teltow-Fläming Brandenburgs Exportmeister, und die gute Auftragslage wirkt sich auch auf die Investitionstätigkeit aus“, beurteilt die Landrätin die aktuelle Situation. So gab und gibt es dieser Tage viele Investitionen im Landkreis, die seine herausragende Position weiter untermauern. Angesichts dieser Aussichten fällt die Bilanz der Landrätin für das zurückliegende Jahr positiv und ihr Blick auf 2016 kritisch, aber dennoch optimistisch aus. „Wenn uns weiter viele Bürgerinnen und Bürger auf unserem Weg begleiten – unabhängig von Parteibuch oder Konfession, von Alter oder Geschlecht, von Herkunft oder persönlichen Interessen – dann wird es uns gelingen, unseren Landkreis und unsere Zukunft zu gestalten – attraktiv und lebenswert. Und dafür müssen wir gemeinsam stark sein.“ Stephan Loge, Landrat des Landkreises Dahme-Spreewald Die renommierten Wirtschaftsforscher der Prognos AG attestieren dem Landkreis bis zum Jahr 2040 das dritt höchste Beschäftigungswachstum in Deutschland. Bis dahin liegt noch ein großes Stück Arbeit vor uns. Demografischer Wandel, verstärkter Fachkräftemangel aber auch zunehmende Konkurrenz mit anderen Regionen sind nur einige Schwerpunkte, die wir angehen müssen. Deutliche Signale für diesen Aufwärtstrend sind unter anderem der private und gewerbliche Bauboom sowie ein Anstieg der Besucherzahlen im Tourismus. Daneben setzen wir uns gemeinsam mit regionalen Unternehmen als Ausbilder und Arbeitgeber für eine gute berufliche Zukunft im Landkreis ein. Zur Bilanz des Jahres 2015 gehört auch der enorme Flüchtlingszustrom, der Deutschland, Brandenburg und auch den LDS erreicht hat. Er stellte uns vor unerwartete Probleme sowohl bei der Unterbringung der Schutzsuchenden als auch bei der Integration. Längst nehmen wir nicht mehr nur im Zuschauerraum Platz. Der Landkreis wird bis zum Ende des Jahres etwa 1.700 Flüchtlinge aufgenommen haben. Das sind dann 0,9 Prozent unserer Gesamtbevölkerung. Wenn wir mit Mut, Zuversicht und Optimismus an die Arbeit gehen, werden wir diese große Herausforderung bewältigen. Zuversichtlich machen mich Ihre große Anteilnahme und Unterstützung für ein „Herzliches Willkommen“ der Neuankömmlinge. Gerade in dieser angespannten Zeit ist es gut zu wissen, dass es viele Bürgerinnen und Bürger gibt, die anderen helfend die Hand reichen. Andreas Igel, Bürgermeister Stadt Ludwigsfelde Die Kraft und den Zusammenhalt unserer Gemeinschaft konnten wir auf zahlreichen Veranstaltungen, beispielsweise Quelle: Landkreis Dahme-Spreewald zum Gedenken an 70 Jahre Frieden oder zum 50-jährigen Stadtjubiläum, spüren. Als Wirtschaftsstandort und Wohnort hat Ludwigsfelde im vergangenen Jahr einmal mehr überzeugen können. Dies zeigen die hohe Arbeitsplatzdichte, neue Projekte wie die Inbetriebnahme des Siemens Energy Testzentrums, die geringe Arbeitslosigkeit und die wachsende Einwohnerzahl. Ludwigsfelde wird als wirtschaftsstarke, lebenswerte und moderne Stadt 2016 weiter Zeichen setzen und seine Funktion als regionales Mittelzentrum weiter ausbauen. Mercedes Benz und VW OTLG haben Millionen Investitionen in ihren Standort angekündigt, die neue Mitte im Herzen der Stadt nimmt Gestalt an, die Fontane-Grundschule wird modernisiert und immer mehr junge Familien zieht Quelle: Stadt Ludwigsfelde es in die neu entstehenden Wohngebiete. Wir können uns auf ein weiteres Jubiläumsjahr freuen. MTU, Mercedes Benz, Gestamp, die Musikschule, das Gymnasium, das Märkische Kinderdorf - sie und viele andere bestehen seit 25 Jahren in unserem Ludwigsfelde und unterstreichen nachhaltig die Bedeutung unserer Stadt für die Region. → Einladung zum 2. Gesundheitstag „Leben mit dem Flughafen Berlin Brandenburg in Schönefeld" Am: 25. Februar 2016 von 15-19 Uhr Ort: Bürgerberatungszentrum, Schönefeld, Mittelstraße 11 Anmeldung unter: VHS Teltow-Fläming, Tel.: 03371/6083142 E-Mail: vhs@teltow-flaeming.de Die Teilnahme ist kostenfrei!

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