Die Flughafengesellschaft FBB betreibt den Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt (BER) mit seinen drei Terminals. Berlin ist der drittgrößte Flughafenstandort in Deutschland; gemessen an den ankommenden und abfliegenden Passagieren (ohne Umsteiger) sogar der größte. Die Flughäfen Schönefeld und Tegel fertigten im Jahr 2019, vor der Coronavirus-Pandemie, rund 35,65 Millionen Passagiere ab. Für das Jahr 2020 rechnet die Flughafengesellschaft mit insgesamt rund neun Millionen Passagieren.

The airport company Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) operates Berlin Brandenburg Willy Brandt Airport (BER) with its three terminals. Berlin is the third biggest airport location in Germany and ranks first in terms of origin and destination traffic (not counting connecting passengers). In 2019, before the coronavirus pandemic, the airports in Schönefeld and Tegel handled around 35.65 million passengers. For 2020, the airport company expects a total of around nine million passengers.

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BER aktuell 02/2014

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Die Zeitung für die Nachbarn des Flughafens Berlin Brandenburg

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→15 | BER aktuell → Historie Februar 2014 Historische Luftfahrtstätten rund um den BER (45) Teil 2 Der Fliegerhorst Schönwalde 1942 erfolgte der Bau einer befestigten Startbahn für große und schwere Flugzeuge – der Horst avancierte zum Zentrum und zur Ausbildungsstelle für die Transportfliegerkräfte (Ergänzungs- und Transportfliegergruppe 300 im XIV. Fliegerkorps) mit den Großflugzeugen Fw 200 „Condor“, Me 323 „Gigant“, Ar 232 „Tatzelwurm“ bzw. „Tausendfüssler“, Ju 352 „Herkules“ sowie italienischen und französischen Beuteflugzeugen (S.M. 82 und LéO 451). Die Transporter waren im ständigen Ferneinsatz zur Versorgung der Truppen und brachten auf dem Rückflug Verwundete und Flüchtlinge mit. Den größten Aderlass mussten sie im Sinnlosen Einsatz zur Versorgung der eingeschlossenen 6. Armee im Kessel von Stalingrad hinnehmen. Am 08.04.1945 waren die Transportflieger so weit verschlissen, dass auch die letzte Staffel aufgelöst werden musste. In den letzten Kriegswochen verlegte man die Fliegerstaffel der Regierung, überwiegend Ju 52 und He 111 der ehemaligen Lufthansa mit ihren erfahrenen Piloten, da die Flughäfen Berlins immer stärker mit Luftangriffen belegt wurden, auf den weniger beachteten Platz von Schönwalde. Auch die sog. „Fliegerstaffel des Führers (F.d.F)“, ausgerüstet mit FW 200 und Ju 352 stationierte man aus den gleichen Gründen zeitweise und seit Januar 1945 ständig in Schönwalde. Von hier ließ man zahlreiche Dokumente, Materialien und Kunstwerke der Ministerien und der Reichskanzlei ausfliegen. Vereidigung neuer Luftwaffenangehöriger vor Hangar 1 in Schönwalde Kriegsende und Übernahme druch die Rote Armee Kurz vor Kriegsende nutzte man Schönwalde ebenfalls noch für die Aufstellung und Ausbildung von sogenannten Ergänzungs-Jagdstaffeln, die aber wegen ihrer nur kurzen Ausbildung und geringen Erfahrung keine wirksame Gegenwehr gegen die alliierte Luftüberlegenheit mehr bieten konnten und schon meist beim ersten Einsatz verheizt wurden. Darüber hinaus wurde der Platz zunehmend von den über Berlin operierenden Nachtjägern, welche nach Luftkämpfen mit dem letzten Tropfen Kraftstoff „einfielen“, zum auftanken und aufmunitionieren genutzt. Dazu hatte man Mitte 1944 in der Flugleitung eine gesondert ausgestattete Nachtjagd-Leitstelle eingerichtet. Am 21. April, als die Rote Armee bereits von Norden bis auf 12 km heran gerückt war, startete die letzte Maschine. Am 24. April 1945 besetzte die Rote Armee ohne nennenswerten Widerstand den verwaisten Platz. Da das Gelände und die Anlagen nicht zerstört oder vermint waren, nahmen die sowjetischen Luftstreitkräfte den Fliegerhorst sofort wieder in Betrieb. Für die Ingangsetzung und Unterhaltung der Infrastruktur verpflichteten sie die ehemaligen Zivilbeschäftigten, im Winter auch zwangsweise Frauen und alte Männer für die Schneeräumung der Pisten, Straßen und Wege. Dem Entwässerungssystem wurde allerdings keine genügende Beachtung mehr geschenkt, so dass zeitweise weite Flächen unter Wasser standen und auch einige Gebäude wegen des Wassers in den Kellern unbewohnbar wurden. Man stationierte nun in Schönwalde bis Mitte der 50-er Jahre die aus dem Krieg bekannten Jagd- und Schlachtflugzeuge Jak-3, IL-2 und IL-10 im Verband der 16. Luftarmee, die als Teil der Besatzungsmacht in der Sowjetzone und der DDR bestimmt wurde. Die Flugzeughallen wurden nur teilweise abgerissen, um unter den Berliner Luftkorridoren der Westalliierten die Platzbelegung zu verschleiern. Als die Umrüstung auf die Strahlflugzeuge begann, sah man auf dem Teufelsbruch zunächst die ersten Strahljäger MiG-15 schulen und operieren. Da aber die 1050 m lange betonierte Startbahn nicht weiter ausbaufähig war, verlegte das Jagdfliegerregiment schon bald auf einen größeren Platz. Nach einer Pause kamen nach Schönwalde noch bis 1965 Hubschraubereinheiten. Dann zogen aber Landstreitkräfte der Sowjetarmee in die Kaserne, die den Platz nun als Übungsgelände nutzten. Der an sich weiche Platz wurde durch schwere KFZ- und Panzertechnik zerfahren und zerfurcht. Die beiden großen Hangars verfielen. Als 1992 die inzwischen umgebildeten GUS-Streitkräfte den Platz verließen und den deutschen Behörden übergaben, war die Luftfahrtstätte Schönwalde schon weitgehend der Vergessenheit anheim gefallen. — Jörn Lehweß-Litzmann — GBSL – Gesellschaft zur Bewahrung von Stätten deutscher Luftfahrtgeschichte e.V. Am Studio 2, 12489 Berlin-Adlershof - www.luftfahrtstaetten.de Das Langstreckenflugzeug FW 200 des Führers, deutlich ist hinter der Bodenwanne die Notluke zu erkennen, durch die Hitler im Notfalle am Fallschirm „abgeworfen“ werden konnte Peter Kühne → Marsdoppeldecker und Stahltauben Von Rekordflügen und Rüstungsaufträgen Die Entwicklung der Deutschen Flugzeugwerke GmbH Leipzig Hardcover, 56 Seiten, ca. 68 Fotos, zahlreiche Tabellen, Preis 33,00 € (+Versand) Eigenverlag Peter Kühne; Leipzig 2012 Zu beziehen nur beim Autor: Äußerer Zeisigweg 36 04158 Leipzig

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