Die Flughafengesellschaft FBB betreibt den Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt (BER) mit seinen drei Terminals. Berlin ist der drittgrößte Flughafenstandort in Deutschland; gemessen an den ankommenden und abfliegenden Passagieren (ohne Umsteiger) sogar der größte. Die Flughäfen Schönefeld und Tegel fertigten im Jahr 2019, vor der Coronavirus-Pandemie, rund 35,65 Millionen Passagiere ab. Für das Jahr 2020 rechnet die Flughafengesellschaft mit insgesamt rund neun Millionen Passagieren.

The airport company Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) operates Berlin Brandenburg Willy Brandt Airport (BER) with its three terminals. Berlin is the third biggest airport location in Germany and ranks first in terms of origin and destination traffic (not counting connecting passengers). In 2019, before the coronavirus pandemic, the airports in Schönefeld and Tegel handled around 35.65 million passengers. For 2020, the airport company expects a total of around nine million passengers.

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BER-aktuell 01/2017

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Die Zeitung für die Nachbarn des Flughafens Berlin Brandenburg.

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→ 4 | BER aktuell → Aktuelles aus der Region Januar 2017 Quelle: Privat Liebe Leserinnen und Leser, Worte auf den Weg „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit; es kommt der Herr der Herrlichkeit.“ Ein Jahr geht zu Ende und ein neues Jahr bricht an. Das alte Jahr möchte ausziehen und viele sind nicht böse darüber. Wenn ich mich umhöre, sagen viele Menschen, dass sie das Jahr 2016 am liebsten vergessen möchten. Die Ereignisse in unserem Land und in der Welt spielen da eine wesentliche Rolle. Die Verunsicherung steigt und eine diffuse Angst vor der vormals rosigen Zukunft macht sich bei vielen breit. „Ein König aller Königreich, ein Heiland aller Welt zugleich.“ Was bleibt uns im neuen Jahr und was wird anders? Was verändert sich für uns persönlich und was dürfen wir mit ins neue Jahr hineinnehmen? Vielleicht die Gewissheit, dass uns auch im neuen Jahr nicht alle Gewissheiten entzogen werden. Nach wie vor möchte Gott uns begleiten und uns den Rücken stärken. Das verspricht er uns durch die Zeit hinweg. „Der Heil und Leben mit sich bringt, derhalben jauchzt mit Freuden singt.“ Heil und Leben ist, was ich mir für meine Familie und mich wünsche. Bei allen Stürmen des Lebens und Widrigkeiten des Alltags kommt es darauf an. Unser Leben ist fragil. Heilung tut gut. „Gelobet sei mein Gott, mein Schöpfer reich von Rat.“ Gott hat mich geschaffen mit meinen Ängsten und mit meiner Fröhlichkeit. Im neuen Jahr möchte ich viel lieber singen und fröhlich sein, als mir Sorgen und Gedanken machen zu müssen. Ich wünsche mir Tage, mit einem fröhlichen Lied auf den Lippen. Dann kann das neue Jahr gerne kommen und das alte vergehen. Singen Sie mit? Ich wünsche Ihnen von Herzen alles Gute für das beginnende Jahr 2017. Ihr Flughafenseelsorger Justus Münster. Termine: 6. Januar 2016 – Die Sternsinger besuchen den Flughafen Berlin-Schönefeld Bei der Begrüßung in der Zweigstelle des Mehrgenerationenhauses in Großziethen gab es auch eine musikalische Einlage. Anlaufstelle für Jung und Alt Mehrgenerationenhaus in Schönefeld und Großziethen Wer in der Gemeinde Schönefeld lebt, hat sicherlich schon vom Mehrgenerationenhaus (MGH) gehört oder war selber mal dort. Es ist ein seit dem Jahr 2008 vom Landkreis Dahme-Spreewald gefördertes Haus, das vom Verein „Kindheit e.V.“ betrieben wird und für alle Generationen seine Türen geöffnet hat. Dabei können die Gäste zahlreiche Kultur-, Bildungs- und Freizeitangebote in Anspruch nehmen und Ratsuchende ihre sozialen und familiären Fragen in den zahlreichen Beratungen stellen. Es ist ein „Offener Treff“ für Jung und Alt, aber auch für Menschen mit Beeinträchtigungen und Benachteiligungen sowie für Menschen mit Migrationshintergrund. Der Verein will dazu beitragen, Kindheit als entscheidende Lebensphase der menschlichen Reifung und Entwicklung zu schützen und ihr im öffentlichen und familiären Alltag größere Bedeutung beizumessen. Ein Anliegen des Vereins ist es auch, die gesellschaftliche und wirtschaftliche Kompetenz aller Generationen zu stärken und somit die Möglichkeiten zu schaffen, Menschen einander näher zu bringen. Angestellte des Kindheit e. V. und ehrenamtliche Mitarbeiter haben mit der Unterstützung der Gemeinde Schönefeld und des Landkreises Dahme-Spreewald eine unentbehrliche Anlaufstelle etabliert. Derzeit werden 27 fest angestellte Mitarbeiter u. a. in folgenden Fachbereichen beschäftigt: Mehrgenerationenhaus, Eltern-Kind-Zentrum, Eltern-Kind- Gruppe und vor allem in der Kinder- und Jugendhilfe: Soziopädagogische Familienhilfe, Erziehungsbeistand, Schulbegleitung, Einzelfallhilfe, Betreuter Umgang sowie Erziehungsund Familienberatung. Seit dem Jahr 2015 wird die Idee „MGH im Sozialraum“ umgesetzt und entspricht dem Anliegen des Landkreises, wohnortnahe bürgerfreundliche Angebote nachhaltig zu etablieren. Neben dem Mehrgenerationenhaus im Schwalbenweg in Schönefeld gibt es seit kurzem auch eine Zweigstelle in Großziethen. Somit haben auch die Großziethener die Möglichkeit ohne lange Fahrten an den Veranstaltungen des Mehrgenerationenhauses teilzunehmen. Ohne die Hilfe der Gemeinde und der Kooperationspartner, wie der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, wäre die Eröffnung der Zweigstelle nur schwerlich möglich gewesen. →→Alle Angebote des Kindheit e. V. finden Sie auch auf der Webseite: www.kindheitev.de Quelle: Aleksandra Rudnik / Flughafen Berlin Brandenburg GmbH Werben in der BER aktuell? Infos unter: j.kobs@elro-verlag.de / Tel. 0175 167 43 38

→ 5 | BER aktuell → Aktuelles aus der Region Januar 2017 Mein Arbeitsplatz in der Flughafenregion Die Studierenden folgten gespannt den Ausführungen des Referenten. Airport Campus Vorlesungsreihe am Airport geht in das 14. Semester Im Oktober startete das neue Semester für das von der Flughafengesellschaft initiierte Vorlesungsprogramm. Den Auftakt bildete die Podiums diskussion zum Thema – Zukunftsbranche Luftverkehr am Standort Berlin Brandenburg, anlässlich der Feierlichkeiten zu 25 Jahre TH Wildau. Die zweite Veranstaltung mit dem Titel: Großprojekt BER- die besonderen Herausforderungen der Finanzierung, fand am 8. Dezember 2016 direkt am Flughafen Berlin Brandenburg statt. Neben allgemeinen, projektbezogenen Themen, standen hauptsächlich Finanzierungsaspekte im Fokus der Vorlesung. Im Anschluss fand ein geführter BER-Terminalrundgang statt. Mit Airport Campus bietet die Flughafengesellschaft Vorlesungsveranstaltungen zu luftfahrtund flughafenspezifischen Themen für Studierende von Hochschulen im Einzugsgebiet des BER an. Airport Campus startete im November 2008. Seitdem fanden 45 Vorlesungen statt, an denen rund 3000 Studierende teilgenommen haben. →→Weitere Informationen finden Sie unter: www.berlin-airport.de Quelle: Günter Wicker / Flughafen Berlin Brandenburg GmbH Diesmal: Daniel Tolksdorf, Pressesprecher bei der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH. Nur einer von vielen spannenden Arbeitsplätzen, an denen sich Flughafenluft schnuppern lässt. Mein Arbeitsalltag Einen „klassischen Arbeitstag“ gibt es nicht. Als Ansprechpartner für Journalisten vertrete ich die FBB nach außen. Diese arbeiten oft tagesaktuell und erwarten deshalb auch zeitnahe Antworten, sei es bei Fragen zu schlechter Sicht durch Nebel, bei besonderen Ereignissen oder zu den Getränkepreisen in den Shops. Um hier auskunftsfähig zu sein, arbeite ich eng mit den FBB-Fachbereichen und Pressestellen unserer Partner (z.B. Airlines und Behörden) zusammen. Mein Weg in den Beruf Nach bestandener Offizierausbildung und einem Pädagogikstudium entschied ich mich dazu Presseoffizier zu werden. Die notwendige Fachausbildung, zu der auch Stationen bei der Zeitung, im Radio und TV gehörten, bekam ich an der Akademie für Informa tion und Kommunikation in Strausberg. Quelle: Günter Wicker / Flughafen Berlin Brandenburg GmbH Tätigkeiten Vorrangig kümmere ich mich um Presseanfragen. Darüber hinaus gehören Themen, wie das Schreiben von Pressemitteilungen, die Organisation von Presseveranstaltungen oder die Teilnahme an Hintergrundgesprächen sowie Recherche zu meinem Aufgabenbereich. Quelle: Günter Wicker / Flughafen Berlin Brandenburg GmbH Voraussetzungen Viele Pressesprecher haben ein Studium und eine anschließende Fachausbildung, ein sogenanntes Volontariat. Neben dem Handwerkszeug ist die Freude an der Zusammenarbeit mit den unterschiedlichsten Menschen das Wichtigste. Ab und zu muss man bei unangenehmen Themen mal den Kopf hinhalten können. An der Schnitt stelle zwischen Unternehmen und Öffentlichkeit ist nicht alles planbar. Wenn man das mag, ist es ein Traumjob! →→Wer sich für einen Job am Flughafen interessiert, findet alle aktuellen Stellenausschreibungen unter karriere.berlin-airport.de Zum Ausklang des Abends stand ein geführter BER-Terminalrundgang auf dem Programm.

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