Berlin ist mit fast 33 Millionen Passagieren im Jahr 2016 der drittgrößte Flughafenstandort in Deutschland. Aktuell gibt es zwei Flughäfen: den Flughafen Berlin-Schönefeld und den Flughafen Berlin-Tegel. Um die nötigen Kapazitäten für die Zukunft zu schaffen, entsteht derzeit der neue Flughafen Berlin Brandenburg.
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BER-aktuell 01/2017

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Die Zeitung für die Nachbarn des Flughafens Berlin Brandenburg.

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→2 | BER aktuell → Nachbar Flughafen Januar 2017 Liebe Nachbarn! Ich hoffe, dass Sie gut ins Jahr 2017 gekommen sind. Ich freue mich, Sie auch in diesem Jahr als treue Leserinnen und Leser der BER aktuell begrüßen zu können. Ein Rückblick auf 2016 zeigt, dass der Flughafenstandort Schönefeld prosperiert: Über 11,5 Millionen Passagiere konnten begrüßt werden. Mit der Erweiterung des Terminals B und der Inbetriebnahme des Ankunftsterminals D haben wir Platz für das erhöhte Passagieraufkommen geschaffen, wie Sie der Titelseite entnehmen können. Auch die Themen Fluglärm und Schallschutz spielten im Jahr 2016 eine große Rolle. Mit den ersten Schallschutztagen haben wir Ihnen, liebe Nachbarn, die Möglichkeit gegeben sich umfangreich über das Schallschutzprogramm BER zu informieren. Mit der neuen Schallschutzbroschüre haben wir Ihnen die Zusatzregelungen vorgestellt, die helfen sollen, flexible und pragmatische Lösungsansätze bei der Umsetzung von Schallschutzmaßnahmen zu finden. Und diese haben auch viele von Ihnen genutzt: Die im Rahmen der Schallschutztage vorgestellten Module wurden bereits rund 1.800 Mal in Anspruch genommen. Auch in diesem Jahr wird die FBB einen Schwerpunkt auf das Schallschutzprogramm BER legen und rät weiterhin allen Anwohnern, die Schallschutzmaßnahmen noch vor der Inbetrieb nahme des BER umsetzen zu lassen. Ihr Quelle: Günter Wicker / Flughafen Berlin Brandenburg GmbH Editorial Gutachten zum Schallschutz Fraunhofer sieht keine systematischen Fehler Die FBB hat jetzt im Sonderausschuss BER des Brandenburger Landtages erstmals auf ein Schallschutzgutachten reagiert, das die Schutzgemeinschaft Umlandgemeinden beim Fraunhofer Institut in Auftrag gegeben hatte. Schallschutzchef Ralf Wagner sagte zu dem Gutachten: „Wir setzen das Schallschutzprogramm rechtskonform und fachlich sauber um. Ich habe durch die Gutachter des Fraunhofer-Instituts nichts gehört, was dazu führen würde, dass wir in unserem Schallschutzprogramm Dinge ändern müssten. Wir wissen, dass der Schallschutz zu weitreichenden Eingriffen in die Bausubstanz führen kann, die nicht jeder Anwohner haben will. Wir freuen uns daher, dass unsere Module, mit denen wir den Schallschutz flexibilisiert haben, so gut angenommen werden." Wagner fasste für die Flughafengesellschaft vor dem Ausschuss die wesentlichen Punkte des Gutachtens wie folgt zusammen: →→Die Stellungnahme der FBB • Das Fraunhofer-Institut hat im Schallschutzprogramm BER keine systematischen Fehler gefunden. Vielmehr wird dem Schallschutzprogramm durch Fraunhofer bestätigt, dass es „in sich schlüssig und formal korrekt“ und hinsichtlich „Einheitlichkeit und Transparenz der prinzipiellen Vorgehensweise … nichts Wesentliches zu bemängeln“ sei. • Fraunhofer hatte in seinem Gutachten davon gesprochen, dass die FBB bei 29 Prozent der untersuchten Räume Fehler gemacht habe. Dies hat die FBB durch einen externen Gutachter (BeSB GmbH) überprüfen lassen. Demnach liegt in den durch das Fraunhofer- Gutachten bewerteten Räumen eine Fehlerquote von lediglich 1,5% vor. • Die vom Fraunhofer-Institut untersuchten Themengebiete Abluftführung bei Lüftern und Feuchteschutz fallen hinter den aktuellen Erkenntnisstand, insbesondere das Urteil des Oberverwaltungsgerichts im Mai dieses Jahres (BER aktuell berichtete), zurück und sind somit überholt. zum Fraunhofer Institut finden Sie im Nachbarschaftsportal der FBB im Bereich Schallschutzprogramm BER: nachbarn.berlin-airport.de Dr. Karsten Mühlenfeld Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH Pendleratlas 2014 erschienen Hohe Einpendlerquote im Flughafenumfeld →→Impressum Herausgeber Flughafen Berlin Brandenburg GmbH in Kooperation mit ELRO Verlagsgesellschaft mbH Eichenallee 8, 15711 Königs Wusterhausen ( (0 33 75) 24 25 0 / www.elro-verlag.de Chefredaktion Vesa Elbe, Ralf Kunkel, Lars Wagner ( (030) 6091-70100 Verantwortlicher Redakteur der ELRO Verlagsgesellschaft mbH Manfred Tadra ( (033764) 5059-61 m.tadra@elro-verlag.de Verantwortlich für Anzeigen Jörg Kobs ( (0175) 167 43 38 j.kobs@elro-verlag.de Redaktion Manfred Tadra, Jörg Kobs, Aleksandra Rudnik, Christian Franzke, Daniel Tolksdorf, Oliver Kossler, Ralf Wagner, Jochen Heimberg, Dr. Kai Johannsen, Sebastian Aust Die Mobilität der Arbeitskräfte ist weiter auf dem Vormarsch. Immer mehr Menschen pendeln aus verschiedenen Bundesländern zur Arbeit. Dies geht aus dem erst kürzlich vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung herausgegebenen Pendlerbericht Berlin-Brandenburg hervor. Demnach ist Brandenburg nicht nur das Bundesland mit der höchsten Auspendlerquote (28,6%), sondern auch das Flächenland mit der höchsten Einpendler quote (15,8%). In absoluten Zahlen bedeutet dies, dass 266.460 sozialversicherungsbeschäftigte (SvB) Brandenburger in einem anderen Bundesland arbeiten. Demgegenüber stehen 126.110 SvB Einpendler, die Ihrer Tätigkeit in Brandenburg nachgehen. Die wirtschaftlich dynamischen Kreise im BER-Umfeld mit Teltow-Fläming und Dahme-Spreewald haben die höchste Anziehungskraft für Einpendler. Besonderer Magnet ist hierbei der Flughafen Schönefeld und die benachbarte Infrastruktur. V.i.S.d.P. Vesa Elbe, Ralf Kunkel, Lars Wagner Auflagenzahl: 65.000 Verteilgebiet: Flughafenregion Berlin-Brandenburg →→Die ausführliche Studie lesen Sie unter www.iab.de | Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)

→3 | BER aktuell → Nachbar Flughafen Januar 2017 Nadelöhr des Monats gesundheit ist ein menschenrecht Deshalb hilft ärzte ohne grenzen in rund 60 Ländern Menschen in Not – ungeachtet ihrer Hautfarbe, Religion oder politischen Überzeugung. SPENDENKONTO: Bank für Sozialwirtschaft IBAN: DE 72 3702 0500 0009 7097 00 BIC: BFSWDE33XXX www.aerzte-ohne-grenzen.de Bitte schicken Sie mir unverbindlich Informationen Name über ärzte ohne grenzen zu Spendenmöglichkeiten für einen Projekteinsatz Anschrift 11104906 E-Mail Quelle: Günter Wicker / Flughafen Berlin Brandenburg GmbH Kurfürstendamm 130 10711 Berlin Tel.: 030/346 670 270 Friedrich-Engels-Straße 4 Linksabbiegen in Richtung SXF führt zu langen Wartezeiten. Die Flughafenregion prosperiert: Neue Arbeitsplätze entstehen, die Fluggastzahlen steigen, viele Menschen ziehen hierher, Firmen siedeln sich an. Keine Frage: Die Flughafenregion hat besondere Chancen durch den Flughafen, aber eben auch besondere Herausforderungen. An etlichen Ecken klemmt es derzeit noch, beispielsweise bei der Verkehrsinfrastruktur. BER aktuell widmet sich Monat für Monat dem Nadelöhr des Monats. Wir stellen Ihnen die größten Engpässe, Staufallen und Ärgernisse vor, die den steigenden Verkehr in der Region immer mehr behindern. Diesen Monat: Die Autobahnabfahrt Schönefeld Süd Vergangenen Monat berichtete BER aktuell über die Flughafenkreuzung auf der Bundesstraße B 96a zum alten Schönefelder Terminal. Hier stauen sich Linksabbieger, weil es nur eine Linksabbiegespur gibt. Nur wenige hundert Meter Richtung Osten befindet sich gleich das nächste Nadelöhr. Die Abfahrt von der Autobahn A 113 aus Süden kommend auf die B96a in Richtung altes Schönefelder Terminal. Auch hier das gleiche Problem: Staus wegen vieler Linksabbieger, die zum Flughafenterminal wollen, aber nur eine Linksabbiegespur zur Verfügung haben. Besonders ärgerlich an dieser Autobahnabfahrt sind die kurzen Grünphasen für Linksabbieger, die gerade mal für eine Handvoll Fahrzeuge reichen. Der Grund dafür ist ein Planungsfehler: Kurz nach der Eröffnung dieses Autobahnabschnittes 2008 war es zu einer Reihe von Unfällen gekommen. Sich begeg nende Linksabbieger rauschten gleich reihenweise ineinander. Jetzt biegen erst die Links abbieger aus Norden nach Osten auf die B96a und anschließend die Linksabbieger aus Süden Richtung BER-Terminal. Schönefelds Bürgermeister Udo Haase ist beim Blick auf diese Autobahnabfahrt nicht begeistert: „Die Fluggastzahlen steigen. Gerade hier rund um das alte Schönefelder Terminal merken wir deutlich, wie der Verkehr zunimmt. Wir müssen eine Lösung für diese Autobahnabfahrt finden, wenn die Fahrt zum Flughafen nicht unglaublich lange dauern und zum Alptraum werden soll.“ Ihre Experten für Reisezahlungsmittel und Edelmetalle Jetzt auch am Flughafen! Berlin Schönefeld Terminal D2 Unsere Öffnungszeiten: täglich 07.00 – 21.00 Uhr www.reisebank.de Im Rahmen unseres Wachstums an den Berliner Flughäfen, in Brandenburg und bundesweit besetzen wir regelmäßig folgende Positionen: →→Ärgern auch Sie sich über unnötige Staus oder schlechte Verkehrsverbindungen in der Flughafenregion? Dann schreiben Sie uns an folgende Emailadresse: beraktuell@berlin-airport.de. Wir nehmen Ihre Hinweise gerne auf und leiten sie ans Dialogforum Airport Berlin Brandenburg weiter. Die Arbeitsgruppe 3 des Dialogforums befasst sich mit den Infrastrukturthemen in der Flughafenregion. Im Oktober stellte das Dialogforum die Evaluierung des Gemeinsamen Strukturkonzepts „Flughafenumfeld BER“ (GSK) vor, die das Planungsbüro Jahn, Mack & Partner erarbeitet hat. Eines der wichtigsten Ergebnisse der Studie: Angesichts der gestiegenen Passagierzahlen sowie der längeren Offenhaltung des alten Schönefelder Flughafenterminals müsse die Verkehrsinfrastruktur in der Flughafenregion verbessert werden. BER aktuell wird Sie auf dem Laufenden halten. – Fluggerätmechaniker (FR Instandhaltung, FR Triebwerk, FR Fertigung) (m/w) – Fluggerätelektroniker/Elektroniker für luftfahrttechnische Systeme (m/w) – Certifying Staff gemäß EASA Part-66 (m/w) Stegmann Aircraft Maintenance GmbH Mittelstraße 9 12529 Schönefeld Tel.: +49(0)30 283056315 Fax: +49(0)30 283056329 Gebäude Y020 / Raum 207 Flughafen Schönefeld Tel:+49(0)30 88754300 Mail: bewerbung-berlin@sam-aviation.aero Web: www.sam-aviation.aero

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